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Ausrüstungstipps

5 Dinge für die Skihochtour

• 7. April 2017
von Angela Faber

Wenn im Tal die ersten Blumen sprießen und die Biker ihre Räder aus den Kellern holen, genießt Spitzenmanager Christian Nagl noch die Hochsaison im hochalpinen Gelände. Hoch oben am Gletscher locken nämlich noch bis Juni Pulver und Firn. Die richtige Ausrüstung ist entscheidend – und manchmal sogar lebensrettend. Angela Faber stellt uns 5 Dinge für die Skihochtour vor.

Skihochtour: Abfahrt
Foto: Angela Faber
Skihochtour: Abfahrtsglück im Pulverschnee
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1. GPS: Quo vadis?

Im vergletscherten Gelände fehlen oft Anhaltspunkte für Orientierung und Routenwahl. Bei schlechter Sicht wird daher in Ergänzung zu Kompass und Karte ein satellitengestütztes Navigationssystem verwendet. Mit Hilfe des amerikanischen GPS (Global Positioning System) und des russischen GLONASS kann der eigene Standort auf 10 m genau bestimmt werden. Auch ist es möglich den Verlauf der Tour vorab zu speichern und dann dem Track zu folgen. Doch Vorsicht! Die elektronischen Wunderdinger warnen nicht vor Lawinen. Die Beurteilung der Hänge ist nur bei guter Sicht möglich!

Skihochtour: GPS und Landkarte
Foto: Angela Faber
Doppelcheck: GPS und Landkarte helfen bei der Orientierung

Produkttipps: Satellitengestützte Navigationssysteme


2. Packesel: Der richtige Rucksack

Die komplexe Ausrüstung für eine Hochtour verlangt nach einem großen Rucksack. 40 Liter sind das Mindestmaß, das es zu schultern gilt. Der Rucksack muss gut passen und satt am Rücken anliegen. Die breiten Schultergurte sind wie auch der Hüftgurt weich gepolstert, denn über sie wird das Gewicht des Packsackes auf den Körper verteilt. Damit man wirklich Freude mit seinem Rucksack hat, empfiehlt es sich ihn beim Kauf eine Zeit lang bepackt zu tragen.

Skihochtour: Cirque 45-Rucksack von Black Diamond
Foto: Angela Faber
Skihochtour: Cirque 45-Rucksack von Black Diamond

Produkttipps: Hochtouren-Rucksäcke


3. Lebensretter Hüftgurt

Auf vergletschertem Terrain zählen die Mitnahme von Gurt und Seil als Standard. Der Gurt ist das Verbindungsglied zwischen Körper und Seil. Die Konstruktion ist reduziert, denn auf Hochtour gilt es an Gewicht und Volumen zu sparen. Materialschlaufen erlauben die Befestigung von Karabinern, Eisschrauben und sonstiger Ausrüstung. Damit der Gurt beim Anziehen nicht über die Skischuhe oder Steigeisen gestreift werden muss, können die Beinschlaufen geöffnet werden.

Hüftgurt für die Skihochtour: Petzl Altitude
Foto: Angela Faber
Hüftgurt für die Skihochtour: Petzl Altitude – Fliegengewicht mit hoher Funktionalität

Produkttipps: Hüftgurte


4. Funktionelles Beinkleid: Hosen für die Hochtour

Die Wetterbedingungen im Hochgebirge können extrem schwanken. Daher sollte die Hose ein weites Klimaspektrum abdecken. Sie schützt vor Kälte, Feuchtigkeit und Wind. Durch hohe Atmungsaktivität bleibt das Innenklima aber angenehm. Lange Lüftungs-Reißverschlüsse helfen zudem die Temperatur im Aufstieg zu regulieren. Das elastische Material macht Christians große Schritte problemlos mit und erlaubt ihm viel Bewegungsfreiheit. Taschen am Oberschenkel bieten Platz für Dinge, die während des Gehens verstaut werden müssen.

Hochtourenhose: Schiara Pants von Karpos
Foto: Angela Faber
Hochtourenhose: Schiara Pants von Karpos

Produkttipps: Hochtourenhosen


5. Strahlenabwehr: Sonnenschutz

Nach einem langen Winter ist die Sehnsucht nach Sonne besonders groß. Aber aufgepasst: Im Hochgebirge steigt die UV-Belastung pro 1.000 Höhenmeter um 15 Prozent. Die Reflexion im Schnee sorgt für zusätzliche Belastung der Haut. Die Lösung: Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutz-Faktor. Damit lassen sich Hautrötung und Sonnenbrand wirksam verhindern. Und für die Lippen gibt es einen gesonderten Stick. Aber keine Sorge, auch mit hohem Lichtschutz-Faktor wird man knackig braun. 

Sonnenschutz für die Skihochtour: Daylong Extreme 50+
Foto: Angela Faber
Sonnenschutz für die Skihochtour: Daylong Extreme 50+

Produkttipps: Sonnenschutz


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