Hochstaufen

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 5:45 h 11 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.140 hm 1.140 hm 1.771 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Gipfelziel Nummer eins im Reichenhaller Becken: Der Hochstaufen ist die dominierende Berggestalt um Bad Reichenhall. Obwohl er von unten für den Wanderer eher abschreckend wirkt, ist er von allen Seiten auf unproblematischen Steigen zugänglich. Für den ungeübten Wanderer ist allerdings nur der Anstieg über die Bartlmahd zu empfehlen, da bei allen anderen Routen in einigen Passagen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt werden müssen. Da der Frühling im Reichenhaller Becken schon früh einsetzt und der Anstieg durch die Südseite verläuft, ist der Hochstaufen auch gut für den Auftakt der Wandersaison.

💡

Diese Tour stammt aus dem Rother-Wanderführer „Berchtesgadener Land“ von Heinrich Bauregger, erschienen im Rother Bergverlag.
Der komplette Guide ist auch in der Rother Touren App für Android oder iPhone erhältlich.

Anfahrt

Von Bad Reichenhall auf Fahrstraße über Nonn erreichbar; über Kretabrücke und Nonner Straße, dann rechts hinauf zur Padinger Alm. 

Parkplatz

Padingeralm (nicht mehr bewirtschaftet), 667 m, an den Südhängen des Hochstaufen. Wanderparkplatz 200 m oberhalb.

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung von Bad Reichenhall Hauptbahnhof nur bis Nonn. Auch zu Fuß über Nonner Steg und Nonner Au zu erreichen (1 Std.).

Oft kommt es zu Missverständnissen, aber: Beim Reichenhaller Haus und dem Staufenhaus handelt es sich um dasselbe Gebäude im Berchtesgadener Land. Knapp unter dem Gipfel des Hochstaufen gelegen, ist der Bau ein architektonisches Spektakel - es hat von Weiten den Anschein, als würde er an einer Felswand kleben. Gebaut wurde das Reichenhaller Haus von 1925 bis 1928, das heutige Gesicht bekam das höchst gelegene Schutzhaus in den Chiemgauer Alpen beim Großumbau 1974. Die benachbarte Staufenkapelle wurde 1929 geweiht. Von der Terrasse, auf der manchmal der Platz eng werden kann, haben Wanderer, Bergsteiger und erfahrene Kletterer einen fantastischen Blick auf Salzburg, die Berge des Salzkammerguts und die Berchtesgadener Alpen. Das Haus ist Stützpunkt für viele Bergtouren und Kletterrouten in der Staufengruppe – hervorzuheben sind der Staufengrat, die Route via Stoanerne Jaga , der Aufstieg ab Adlgass und auch der anspruchsvolle Pidinger Klettersteig. Für Familien mit Kindern ist das Reichenhaller Haus weniger gut geeignet.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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