Reichenhaller Haus

1.750 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

1. Mai bis Mitte Oktober geöffnet. 

Mobil

+43 660 3188315

Telefon

+49 8651 5566

Homepage

www.dav-badreichenhall.de

Betreiber/In

Andreas Frommelt

Räumlichkeiten

Matratzenlager
24 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

Oft kommt es zu Missverständnissen, aber: Beim Reichenhaller Haus und dem Staufenhaus handelt es sich um dasselbe Gebäude im Berchtesgadener Land. Knapp unter dem Gipfel des Hochstaufen gelegen, ist der Bau ein architektonisches Spektakel - es hat von Weiten den Anschein, als würde er an einer Felswand kleben. Gebaut wurde das Reichenhaller Haus von 1925 bis 1928, das heutige Gesicht bekam das höchst gelegene Schutzhaus in den Chiemgauer Alpen beim Großumbau 1974. Die benachbarte Staufenkapelle wurde 1929 geweiht.

Von der Terrasse, auf der manchmal der Platz eng werden kann, haben Wanderer, Bergsteiger und erfahrene Kletterer einen fantastischen Blick auf Salzburg, die Berge des Salzkammerguts und die Berchtesgadener Alpen. Das Haus ist Stützpunkt für viele Bergtouren und Kletterrouten in der Staufengruppe – hervorzuheben sind der Staufengrat, die Route via Stoanerne Jaga , der Aufstieg ab Adlgass und auch der anspruchsvolle Pidinger Klettersteig. Für Familien mit Kindern ist das Reichenhaller Haus weniger gut geeignet.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Die A8 von Salzburg Richtung München bei Piding/Bad Reichenhall verlassen und Richtung Aufham halten. In Urwies links abbiegen und laut Wegweiser zum Wanderparkplatz fahren. Von dort den Schildern zur Steiner Alm/Reichenhaller Haus folgen. 
 
Gehzeit: 3:15 h

Höhenmeter: 1.050 m

Alternative Route 
Von der Padinger Alm bei Bad Reichenhall über die Bartlmahd (3:15 h); von der Padinger Alm über die Stoanernen Jaga (Schwierigkeitsgrad I nach UIAA, 3:15 h); von Jochberg bei Schneizlreuth über Querweg und Bartlmahd (3:30 h); vom Schloss Staufeneck bei Piding über den Fuderheuberg und die Stoanernen Jaga (4 h); vom Gasthaus Adlgass bei Inzell über den Frillensee und die Nordflanke (4 h).
 

Leben auf der Hütte

Es gibt keine Forststraße zum Reichenhaller Haus, auch keine Materialseilbahn. Deshalb erfolgt die Versorgung der Hütte durch den Hubschrauber, der Getränke- und Konservenvorräte anliefert. Die restlichen Lebensmittel, die in der Küche benötigt werden, trägt der Wirt drei Mal in der Woche in seiner „Holzkraxn“ über den Nordanstieg zur Hütte. Dementsprechend klein, und trotzdem fein, ist das Speisenangebot. Besonders herzhaft schmeckt das Gulasch auf der kleinen Terrasse – es gibt wohl nur wenige Hütten, von denen man einen derart sensationellen Ausblick hat. Sonnenauf- und untergang entschädigen für den doch sehr mühsamen Aufstieg.
 

Gut zu wissen

Das Reichenhaller Haus verfügt über 24 Matratzen im Matratzenlager. Es ist kein Winterraum vorhanden. Hüttenschlafsack ist Pflicht, Hüttenruhe von 22 bis 6 Uhr. Fließwasser und Toiletten vorhanden. Empfang für Mobiltelefone. Kein WLAN, keine EC- und Kreditkarten. Aufenthalt mit Hunden auf Anfrage.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Zwieselalm auf 1.390 m, die über Bartlmahd und Querweg in 2 h Gehzeit zu erreichen ist.
 
Gipfelbesteigungen vom Reichenhaller Haus aus: Hochstaufen (1.772 m, 5 min Gehzeit); Mittelstaufen (1.657 m, 45 min); Gratübergang Mittelstaufen/Zennokopf/Berg Zwiesel (1782 m, 3 h); Pidinger Klettersteig durch die Nordabstürze des Hochstaufen (schwerer Klettersteig,  C/D, 3 h).
 

Anfahrt

Nonn-Karlstein, Padinger Alm 

Hütte • Bayern

Zeppezauerhaus (1.663 m)

Am Zeppezauerhaus kann man Bergluft einsaugen und wird die Stadtluft los. Es steht am Hausberg der Stadt-Salzburger, am Untersberg im Süden der Mozartstadt. Der Untersberg ist eine Landmarke. Für die Stadt selbst, für die Berchtesgadener Alpen, deren nördlicher Ausläufer der Untersberg ist und für den Rand der Nördlichen Kalkalpen. Das 1883 eröffnete Zeppezauerhaus ist als Wander-, Alpin- und Kletterzentrum am Rande des urbanen Großraumes der Stadt Salzburg verankert. Die Schutzhütte ist nicht nur durch die bevorzugte Lage sondern auch durch die leicht Erreichbarkeit attraktiv. Zum Zeppezauerhaus bricht man schon einmal spontan auf. Während die Einen zur Schutzhütte heraufsteigen, fahren diejenigen, die gerade nicht gehen wollen, nicht mehr so gut auf ihren beiden Beinen sind oder die ihrer Kinder wegen Wege in die Berge abkürzen müssen ohne auf Berg-Erlebnisse verzichten zu wollen, mit der Untersbergbahn hinauf. Der Untersberg lädt alle "Bergler" zu sich ein, hat für sie alle Platz, Wege und bietet ein vielfältiges, alpines Betätigungsfeld. Er ist ein Gastgeber, der niemanden ausschließt. Auch wenn er die Salzach flußabwärts in das Salzburger Becken wie eine uneinnehmbare Festung wirkt, fällt er nach Bad Reichenhall und das Reichenhaller Becker sanft und einladend ab.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bayern

Stöhrhaus (1.894 m)

Das Stöhrhaus (1.894 m) steht unterhalb des Berchtesgadener Hochthrons auf dem Untersberg im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Bayern in den Berchtesgadener Alpen. Es ist ein bei Wanderern, Kletterern und Höhlenforschern beliebtes Ziel. Sie zu erreichen erfordert allerdings Ausdauer, die dafür auch mit einem unvergleichlichen Panorama belohnt wird. Der Rundum-Blick streift bis hin zum Watzmann und dem Steinernen Meer. Ein besonderer Leckerbissen ist der Hochthron-Klettersteig, der durch die steile, über 400 m hohe Ostwand des Berchtesgadener Hochthrons führt. Der Eisenweg ist für versierte Ferratisti, in der Kategorie C/D und nur Könnern vorbehalten. Ein eindrucksvolles Erlebnis ist die Schellenberger Eishöhle nahe der Toni-Lenz-Hütte. Sie ist von Marktschellenberg nach dreistündigem Marsch zu erreichen. Zum Stöhrhaus sind dann von der Höhle noch weitere drei bis vier Stunden zu gehen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bayern

Blaueishütte (1.680 m)

Die Blaueishütte (1.680 m) liegt in den Berchtesgadener Alpen am Fuße des Blaueisgletschers. Dieser ist der nördlichste Gletscher in den Alpen. Die Hütte unterhalb des Hochkalters wurde zwischen 2011 und 2012 komplett um- und ausgebaut und ist idealer Stützpunkt für Wanderer, Bergsteiger, Tourengeher und vor allem Kletterer. In unmittelbarer Nähe finden sich ein Klettergarten und einige herausfordernde Wände. Schwierigkeitsstufen reichen vom Zwei-Züge-Boulder bis zur 15-Seillängen-Route. Oft kommen Gruppen, die Kletterkurse oder alpine Felsausbildungskurse gebucht haben. Lohnende Ausflüge führen zur Steinberghöhle und über das Blaueis zur Blaueishöhle. Seit die Hütte 1928 gebaut wurde, wird sie von der Familie Wang aus Ramsau bewirtschaftet. Legendär sind die riesigen Kuchenportionen. Es gibt keinen Winterraum. brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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