Gletscherlehrpfad in Martell

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 4:00 h 8,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
550 hm 550 hm 2.620 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis September
  • Rundtour

Der Gletscherlehrpfad im Martelltal beginnt am Parkplatz am Talschluss nahe der Enzianhütte im hinteren Martelltal in Südtirol. In neun Abschnitten des Themenweges erlebt man auf einer Wegstrecke von etwa zehn Kilometern, wie Gletscher und Schmelzwasser dieses Tal in der Cevedale-Ortlergruppe geformt haben.
Der Weg führt vom Ausgangspunkt zur Zufallhütte und über den Wasserfallsteig zur Martellerhütte. Beim Abstieg kommt man an der Ruine des vom italienischen Stararchitekten Giò Ponti geschaffenen Hotel „Paradiso“ zurück zum Ausgangspunkt.

💡

Marteller Erdbeeren: Mit den Anbauflächen in durchschnittlich 1.300 m Meereshöhe ist das Martelltal eines der höchsten Anbaugebiete schmackhafter Berg-Erdbeeren in Europa. Das milde und trockene Klima lässt einen Erdbeeranbau bis in 1.800 m Meereshöhe zu.
Die Erntezeit beginnt auf 900 m Mitte Juni und endet in den höchsten Anbauflächen erst Ende August / Anfang September. Die süßen Früchte gibt es an verschiedenen Verkaufsstellen im Tal.

Anfahrt

A 22 Brennerautobahn - Ausfahrt Bozen Süd und über die Schnellstraße MeBo nach Meran. Weiter auf der B 38 in den Vinschgau bis nach Goldrain. Dort links in das Martelltal bis in den Talschluss nach dem Zufrittsee zum Parkplatz Hintermartell.
Aus der Schweiz oder über den Reschenpass kommend in den Vinschgau und Richtung Meran nach Goldrain und rechts in das Martelltal.

Parkplatz

Parkplatz Hintermartell am Talschluss des Martelltals.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Bozen (internationale Verbindungen) und weiter nach Meran. Mit der Vinschgerbahn nach Goldrain und mit dem Bus ins Martelltal.

Zufallhütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Zufallhütte (2.265 m)

Gelegen im Reich der Dreitausender des Cevedale- und Ortler-Massivs im Martelltal, zieht die Zufallhütte (2.265 m) Mountainbiker, Wanderer, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher geradezu in Scharen an. Was – dem Hüttennamen zum Trotz – kein Zufall ist, gilt die Region doch als eines der schönsten Wander-, Rad- und Skitourengebiete Südtirols. Als Klassiker unter Mountainbikern gilt etwa die Tour auf das Madritschjoch, den höchstgelegenen schneefreien Alpenpass der Ostalpen. Für die meisten Gletschertouren (Hintere Schranspitze, Madritschspitze oder Zufallspitze) benötigt man Gletscherausrüstung, die Pederspitze erreicht man hingegen ohne. Puren Genuss verspricht die Drei-Täler-Wanderung von der Hütte zur Lyfialm und zurück. Rund 4 h Gehzeit ist man in diesem Fall unterwegs. Kletterer schätzen den Murmele Klettersteig direkt hinter der Hütte. Was die Abfahrten betrifft, zählt die Skitour auf die Zufallspitze zu den absoluten Höhepunkten, wobei man für den Aufstieg rund 5:30 h einplanen muss. Auf den Cevedale benötigt man bis zu 7 h – diese Tour ist auch noch im Sommer möglich.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Marteller Hütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Marteller Hütte (2.585 m)

Die Marteller Hütte (2.585 m) ist im Südtiroler Martelltal, einem südlichen Seitental des Vinschgaus, beheimatet. Sie liegt oberhalb der Zufallhütte im Nationalpark Stilfser Joch in der südlichen Ortlergruppe und erfreut sich bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern und Skitourengehern großer Beliebtheit. Der Stützpunkt, dem zu Füßen sich ein kleiner Teich befindet, wird von nicht weniger als 15 Dreitausendern emgeben (u.a. Butzenspitze, Drei Kanonen, Königsspitze, Lyfispitze oder Plattenspitze) und zieht dank des grandiosen Ausblicks auch viele Tagesgäste an. Generell gilt das Gebiet als eines der schönsten Skitourengebiete der Ostalpen und ist bekannt für hervorragende Tiefschnee- und Firn-Verhältnisse bis Ende Mai. Aus diesem Grund öffnet die Hütte ihre Pforten nicht nur im Sommer (Mitte Juni bis Mitte Oktober), sondern auch von Mitte Februar bis Mitte Mai. Zusätzlich ist ein nicht versperrter Winterraum vorhanden.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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