Skihochtour: Monte Rosa-Runde - Tag 2: Vom Rifugio Gnifetti nach Zermatt

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
WS+ mäßig 3:00 h 23,1 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.037 hm 2.972 hm 4.554 m

Details

Beste Jahreszeit: Februar bis Mai
  • Einkehrmöglichkeit
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Parrotspitze

Anspruch
WS
Länge
3,4 km
Dauer
3:00 h

Am zweiten Tag der Monte-Rosa-Runde geht es vom Rifugio Gnifetti zuerst auf das Lisjoch und weiter auf die Signalkuppe mit 4.554 m. Dann darf man sich über eine sensationelle Abfahrt über die Gletscher zur Monte Rosa Hütte und weiter bis hinunter nach Zermatt freuen.

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Die Berge um Zermatt und der benachbarten italienischen Täler sind außergewöhnlich vielseitig und bietet alles, was das Skifahrerherz höherschlagen lässt. Speziell Pulverenthusiasten und Freerider kommen an den Viertausendern auf ihre Kosten. Viele Abfahrten erreicht man mit der Gondel andere Touren sind mit kurzen Anstiegen verbunden. 

Monte Rosa Hütte
Die Monte Rosa Hütte des SAC ist „outstanding“ in vielerlei Hinsicht: Im wahrsten Sinne „outstanding“, weil sie nur über den Gornergletscher im Kanton Wallis zu erreichen ist – reine Wanderer, die noch nie auf Steigeisen gestanden sind, sollten sich besser einem Bergführer anvertrauen. Revolutionär und zukunftsweisend ist auch das Energiekonzept der 100 m oberhalb der alten Hütte gelegenen neuen Monte Rosa Hütte, welches zusammen mit der ETH Zürich entwickelt wurde. Die Architektur ist von außen eine der modernsten Hütten der Alpen und aufgrund der speziellen Lage weithin zu sehen. Etwas Besonderes ist auch das Gipfelmenü, das rund um die Hütte geboten wird: Mit Dufourspitze (4.634 m) und Nordend (4.609 m) sind der zweit- und der dritthöchste Gipfel der Alpen von der Hütte aus zu erreichen. Aber auch andere von der Monte Rosa Hütte erreichbare Gipfel wie Liskamm (4.527 m), Zumsteinspitze (4.563 m) und Signalkuppe (4.554 m) gehören zu den ganz hohen Gipfeln der Alpen. Während die Gipfel für Viertausender technisch nicht allzu schwierig sind, braucht man sich konditionell keine Sorgen zu machen, unterfordert zu sein: alle Touren sind extrem lang. So lang, dass viele Hochtourengeher die Monte Rosa Hütte mit den umliegenden Viertausendern im Rahmen einer Durchquerung besuchen – der sogenannten „Spaghettirunde“. Der reine Wanderer hat allerdings rund um die Hütte einen sehr eingeschränkten Aktionsradius: spätestens nach einer Stunde steht man an einen der umliegenden Gletscher an.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Margheritahütte
Die Margheritahütte in den Walliser Alpen liegt spektakulär im Monte-Rosa-Massiv am Gipfel der Signalkuppe auf 4.554 m und ist damit das höchstgelegene Gebäude Europas. Sie befindet sich unmittelbar an der Schweizer Grenze und ist vor allem als Schutzhütte für Bergsteiger gedacht. Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für Gletschertouren auf die Gipfel Zumsteinspitze, Dufourspitze, Nordend und Liskamm. Erreichen kann man sie über die Gnifetti Hütte.   
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Punta Giordani

Dauer
2:30 h
Anspruch
WS- mäßig
Länge
3,4 km
Aufstieg
609 hm
Abstieg
90 hm
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Castor Überschreitung

Dauer
4:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
5,8 km
Aufstieg
829 hm
Abstieg
628 hm
Berg- und Hochtouren • Wallis

Rimpfischhorn

Dauer
6:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
13,2 km
Aufstieg
1.581 hm
Abstieg
1.581 hm
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Signalkuppe

Dauer
6:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
10 km
Aufstieg
1.202 hm
Abstieg
1.202 hm
Berg- und Hochtouren • Wallis

Breithorn

Dauer
1:30 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
2,7 km
Aufstieg
375 hm
Abstieg
45 hm
Berg- und Hochtouren • Wallis

Weissmies

Dauer
5:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
4 km
Aufstieg
933 hm
Abstieg
933 hm

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