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Hochtour auf den Mönch vom Jungfraujoch über die Mönchsjochhütte

  • Sport

    Berg- und Hochtouren
  • Dauer

    4:00 h
  • Länge

    2,7 km
  • Höchster Punkt

    4.107 m
  • Aufstieg

    650 hm
  • Abstieg

    -

Sport

Berg- und Hochtouren

Dauer

4:00 h

Länge

2,7 km

Höchster Punkt

4.107 m

Aufstieg

650 hm

Abstieg

-

Anfahrt
Zeit für draußen

Eine Tour von

Beschreibung

Als Teil des Dreigestirns Eiger-Mönch-Jungfrau, das man vom Lauterbrunnental aus besonders eindrucksvoll betrachtet, ist der Mönch ein bekannter Alpenviertausender. Durch die Nähe der Jungfraubahn ist er schnell erreichbar. Alle Routen an ihm sind steil, er sollte keinesfalls unterschätzt werden. Klammert man die Seilbahnnähe aus, handelt es sich beim Mönch um einen erhabenen Berg, der Allround-Alpinist:innen große Freude bereitet. Bei Begehungen sollte insbesondere beim Aufeinandertreffen von Seilschaften konzentriert und vorsichtig agiert werden.

Die Tourdaten sind nur für den Aufstieg angeführt!

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Beste Jahreszeit

Juni bis August
  • Aussichtsreich

  • Bahnunterstützung

  • Einkehrmöglichkeit

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Bergwelten Tipp


Achten Sie auf andere Seilschaften. Trifft man an einer exponierten Stelle aufeinander, entstehen oft Stress und Schwierigkeiten. Man kann dies oft vermeiden, indem man vorausschauend klettert und geeignete Stellen zum Ausweichen wählt. Kommunizieren Sie mit anderen Seilschaften, am besten aktiv und freundlich.

Übernachtet man auf der Mönchsjochhütte, ist eine sehr frühe (oder auch späte) Gipfelbesteigung möglich.

Wegbeschreibung

Der Wegverlauf in Kürze

  • Jungfraujoch - Einstieg
  • Einstieg - Gipfel

Als Normalroute am Mönch gilt der Anstieg über die Mönchsjochhütte und den südlichen Arm des Ostgrats. Dem einfachen Zustieg über einen präparierten Gletscherweg folgt ein sich in stetiger Veränderung befindlicher Übergang in das Felsgelände und anschließend ein steiler Aufstieg bis zum Vorgipfel am Ostgrat. Am schmalen Firngrat geht’s weiter zum Hauptgipfel.

Jungfraujoch - Einstieg

Durch den Sphinxstollen nach Osten ins Freie und man befindet sich im obersten Becken des Jungfraufirn. Ein präparierter und markierter Weg (Ratrackspur) weist die Route Richtung Mönchsjochhütte, der man bis kurz vor der Hütte folgt. Der Weg ist nur während der Öffnungszeit der Mönchsjochhütte (von März bis Oktober) angelegt. Nach etwa einer Dreiviertelstunde Gehzeit, auf knapp über 3.600 m Seehöhe hat man den Südarm des Ostgrats direkt vor sich. Man steigt von Osten kommend an das Felsgelände heran.

Einstieg – Gipfel

Bereits beim Zustieg sollte man den Einstiegsbereich genau betrachten. Permanente Veränderungen im Gletscherstand bringen es mit sich, dass der Übergang vom Gletscher- ins Felsgelände sich unterschiedlich präsentiert. Eine mit Eisenbügeln und Bohrhaken eingerichtete Stelle hilft beim ersten Steilaufschwung. Alternativ gibt es etwas weiter westlich zwei weitere Stellen (3a, tw. Bohrhaken), an denen der Südarm des Ostgrats betreten, und wieder verlassen werden kann.

Nach der steilen Einstiegspassage wird das Gelände flacher und über Geröll und manchmal auch Schneereste gelangt man zu einem ersten Felsriegel. Dieser wird recht direkt begangen. Ein Ausweichen nach links ist nur bei genügend Schnee und guten Bedingungen ratsam. Der zweite Felsriegel wird rechts begangen. Man gelangt über wenig schwieriges Felsgelände auf den Grat und zu einem Ombrometer (Regenmesser). Oberhalb des Regenmessers wartet der dritte und abschließende Felsriegel. Er wird direkt geklettert, und über ihm wechselt das Gelände hin zu einem Firngrat. Direkt am schmäler werdenden Grat bis zu P.3880 am SO-Grat.

Knapp 300 Meter sind es nun, über einen im Sommer meist ausgeaperten Rücken, bis zum Vorgipfel. Der Fels ist gut gegliedert und nicht sonderlich schwer. Es gibt einzelne Bohrhaken und Sicherungsstangen. Am Vorgipfel treffen der Südarm und der Nordarm des Ostgrats aufeinander. Es folgt der ausgesetzte Firngrat zum Hauptgipfel:

Der letzte Gratabschnitt verläuft etwa 250 Meter lang nur leicht ansteigend und es fallen links, die Südwand, und rechts, die NO-Wand, steil ab. Bewegt man sich am Scheitel des Grats, gilt es die Schritte bedacht und souverän zu machen. Bei entgegenkommenden Seilschaften hilft es frühzeitig eine Ausweichstelle zu finden und miteinander zu kommunizieren. Ist der Grat verwechtet, weicht man meist in der Südseite (steil) aus.

Die wichtigsten Infos in Kürze

  • Ausgangspunkt: Bergstation der Jungfraubahn (3.454 m), Sphinxstollen
  • Stützpunkt: Mönchsjochhütte (3.656 m)
  • Höhenmeter Aufstieg: 650 Hm
  • Höhenmeter Abstieg: 650 Hm
  • Aufstiegszeit: Ca. 3-4 h
  • Ausrüstung: Vollständige Hochtourenausrüstung mit Gurt, Helm, Pickel und Steigeisen. Ein Set mobiler Sicherungsmittel (v.a. Bandschlingen) und 4-5 Expressschlingen. Auch Eisschrauben (mindestens eine pro Person) sollten mitgeführt werden.
  • Alternative Touren/Varianten: Zum Ostgrat über den Nordostarm (etwas schwieriger, ZS) oder der SW-Grat (ZS+), mit dem sich eine Überschreitungsoption ergibt. Eine abenteuerliche und noch regelmäßig begangene Route führt von NW über den vereisten Nollen zum Gipfel.
  • Lokale Experten: Outdoor Bergsportschule Grindelwald

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Anfahrt und Parken

Die A8 an der Ausfahrt Wilderswil/Interlaken verlassen und der gut ausgebauten Grindelwaldstraße folgen (ca. 20-30 min. ab der Autobahn).

Parkplatz

Parkhaus Terminal, direkt an der Gondelbahnstation (kostenpflichtig). Mit dem Eiger Express gelangt man in ca. 15 Minuten zur Station Eigergletscher. Mit dem Anschlusszug erreicht man das Jungfraujoch (3.454 m).

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise erfolgt am besten mit dem Zug. In Interlaken Ost (Berner Oberland-Bahn) steigt man einmal um, wenn man aus Basel, Genf oder Zürich kommt. Achten Sie darauf, dass Sie den Zugteil nach Grindelwald, nicht nach Lauterbrunnen benützen.

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