Blick über den See
Foto: TMN GmbH Author/German Roamers, David Kollmann
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Geheimtipps im Naturparadies Deutschland

Anzeige • 11. März 2019

Berge, Wälder, Seen und das Meer – unser Nachbarland steckt von Süden bis Norden voller Naturschönheiten. Höchste Zeit, es abseits aller Klischees zu entdecken!

Deutschland, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für einen Natururlaub: Mehr als ein Drittel der deutschen Landesfläche stehen als Nationale Naturlandschaften unter besonderem Schutz. Hier atmet nicht nur die Natur auf, sondern auch der Mensch: Beim Wandern, Radfahren und dank vieler weiterer Möglichkeiten ist man der Natur besonders nah.

Damit auch die Nächte garantiert unvergesslich bleiben, wählt man am besten eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit: Vom Strandkorb bis hin zum Hausboot – unmöglich ist fast nichts. Begib dich auf Entdeckungsreise durch unser Nachbarland und schmökere durch die besten Tipps für einen Natururlaub.


1. Skateparadies in Brandenburg: Die 230 km lange Flaeming-Skate

Glatter Asphalt auf 230 Kilometern, 8 Rundkurse, viel Landschaft – die Flaemingskate ist ziemlich einzigartig in Europa. Genuss-Skaten nur eine Stunde südlich von Berlin – auspowern beim Rollen über Wiesen, durch Wälder und schnuckelige Dörfer und Kleinstädte. Unterwegs rastet und stärkt man sich in rustikalen Kneipen und Gaststätten entlang der Route.

Ein paar Kilometer entfernt, bekommt man in Beelitz Heilstätten einen großartigen Überblick über die Landschaft: Der Baumkronenpfad Baum und Zeit ist eine der Top-Attraktionen Brandenburgs. Nicht nur der Blick begeistert – hier kann man sich auch auf eine Zeitreise in die Geschichte der einstigen Lungenheilstätten begeben, die sich direkt unter dem Pfad befinden.

Die Flaeming-Skate: Ein Konditionstest für Aktiv-Begeisterte auf Rundkursen mit Längen zwischen 12 und 95 km.

TIPP: Potsdam – fast nebenan

Sanssouci und Cecilienhof sind nur zwei von etwa 17 Schlössern der Stadt Potsdam. Hier gibt’s Parks und Gärten, eine Innenstadt mit einem Brandenburger Tor, das sogar drei Jahre älter ist als sein namentlicher Zwilling in Berlin. Viel Wasser umgibt die Stadt – ideal für eine Erkundung mit dem Boot oder Floss. Ein Muss: Der Besuch im Barberini - Potsdams Kunstmuseum.  

Potsdam entdeckt man am entspanntesten mit dem Rad. Durch die Stadt führt u. a. der Mauerweg Berlins. Da Potsdam so viele Kulturstopps bietet, sollte man sich unbedingt einen Tag mehr Zeit nehmen, um nicht nur „Strecke zu machen“. Wichtige Stationen: Schloss Cecilienhof – hier fand 1945 die Potsdamer Konferenz statt, die verbotene Stadt mit KGB Gefängnis und das Belvedere auf dem Pfingstberg – die schönste Aussicht Potsdams.

Potsdam Barberini
Foto: TMB Fotoarchiv/Lehmann
Im Barberini Kunstmuseum stehen in diesem Jahr Spätwerke Picassos und Stillleben van Goghs auf dem Ausstellungsprogramm.

2. Grüne Vielfalt: Naturparks in Franken

Franken ist grüne Vielfalt pur: Seine zehn Naturparks machen mit 15.000 Quadratkilometern fast die Hälfte des Urlaubslandes aus. Jeder Naturpark hat seinen eigenen Charakter, gemeinsam bieten sie faszinierende Landschaft und Kultur.

Wer in den fränkischen Naturparks unterwegs ist, entdeckt die „offenen Fernen” der Bayerischen Rhön, das Schiefergebirge des Naturparks Frankenwald, wandelt zwischen den uralten Eichen im Spessart oder zwischen Weinbergen im Naturpark Bergstraße-Odenwald. Felsen und Höhlen erobert man dagegen im Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura. Im Naturpark Steigerwald genießt man das Zusammenspiel von Main und Aisch, markante Felsen prägen das Fichtelgebirge, Burgen und Schlösser die Haßberge. Im Naturpark Altmühltal erinnert die Landschaft an südliche Gefilde und der Naturpark Frankenhöhe gehört zu den sonnenreichsten Gebieten im süddeutschen Raum.

Höllental im Naturpark Frankenwald

TIPP: Auf in die Baumkronen!

Auch Frankens artenreiche Wälder sind eine Entdeckertour wert – und im Naturpark Steigerwald kommt man dabei ganz hoch hinaus: Auf dem barrierefreien Pfad wandert man in 24 Metern Höhe durch die Wipfel. Zum Abschluss der Tour steigt der Weg an der Außenseite eines Holzturms, der sich wie ein Kelch nach oben hin öffnet, bis zu 40 Meter hoch empor. Auf der obersten Ebene angekommen, genießt man einen großartigen Weitblick über den Steigerwald. Um das Abenteuer abzurunden, lohnt sich ein Besuch des Steigerwald-Zentrums im benachbarten Handthal.

Baumwipfelpfad im Naturpark Steigerwald
Foto: FrankenTourismus/Thomas Glomm
Der 1.100 Meter lange Baumwipfelpfad lädt nahe Ebrach zu einem Spaziergang in den Baumkronen ein.

3. Stadt Land Fluss entdecken – entlang der Jungen Donau

Von der Quelle bis nach Passau fließt die an Kilometern noch «junge» Donau durch einige der schönsten Landschaften im Süden Deutschlands. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings kommt auch wieder die Lust, sich aufs Fahrrad zu schwingen und an der frischen Luft schöne Naturlandschaften und Kulturstätten zu erkunden. Eine der besten ausgebauten Radstrecken Deutschlands ist der vom ADFC mit vier Sternen klassifizierte ca. 600 Kilometer lange Donauradweg. Zu den landschaftlich reizvollsten Etappen gehört zweifelsohne der Abschnitt zwischen der Flussquelle in Donaueschingen durch den Naturpark Obere Donau bis zur Hohenzollernstadt Sigmaringen.

Durch den Naturpark Obere Donau hat sich die Donau ein tiefes Bett in schroffe, felsige Wände gegraben – sozusagen eine Art schwäbischer Grand Canyon. Wanderer können auf fünf Premiumrouten, den "DonauWellen" die schönsten Ein und Ausblicke  der Region erkunden.

Eichfelsen
Foto: Donaubergland GmbH
Den Blick vom Eichfelsen auf die Donau genießt man auf einer Route der "Donauwellen".

TIPP: Donauversickerung – Der Fluss ohne Wasser

Vor ein paar Sekunden noch rauschte die Donau zielstrebig durch ihr Flussbett, plötzlich steht man in einem trockenen Flusslauf und sucht das Wasser, das vor wenigen Augenblicken noch mäßigen Tempos Richtung Schwarzes Meer floss. Doch außer ein paar winzigen Pfützen findet man hier nur Steine. Ein Stein sieht aus wie eine Schnecke, ein anderer wie eine Muschel. Tatsächlich handelt es sich um Tiere, die vor Millionen von Jahren im Jurameer gelebt haben, als die Ur-Donau mit ihren gewaltigen Wassermassen diesen wunderschönen Lebensraum geprägt hat.

Donauversinkung
Foto: Donaubergland GmbH
Die Donauversickerung bei Tuttlingen ist ein einzigartiges Naturschauspiel.

4. Der Donau-Panoramaweg: Genussvoll unterwegs in Bayern

Die Mischung macht’s – das gilt auch für den Donau-Panoramaweg zwischen Neustadt a.d. Donau und Passau. Die enge Verbindung aus Natur, Kultur und Genuss macht diesen Wanderweg einzigartig. Romantische Flusslandschaften, charmante Städte und kulinarische Spezialitäten bieten Vielfalt und Abwechslung auf 220 Kilometern. Diese sind in 10 Etappen aufgeteilt, die nach Belieben gekürzt oder gestreckt werden können.

Immer wieder ein besonderes Erlebnis sind auch Fahrten mit dem Schiff oder der Fähre, sie verkürzen den einen oder anderen Fußmarsch und bieten spektakuläre Ausblicke auf Natur, Menschen und Städte.

Kloster Weltenburg Donaudurchbruch
Foto: Weltenburg/Bayern.by
Das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch liegt am Donau-Panoramaweg.

TIPP: Genussradeln in Oberschwaben-Allgäu

Der mit vier ADFC-Sternen ausgezeichnete Donau-Bodensee-Radweg mit Start in der Donaustadt Ulm verbindet mit seinem sanfthügeligen Streckenverlauf die Donau mit dem Bodensee und bietet mit zahlreichen kulturellen und kulinarischen Highlights unzählige Möglichkeiten für genussreiche Stunden.

Aussichtsturm Donaumoos im Schwäbischen Donautal
Foto: Fouad Vollmer Werbeagentur
Immer wieder warten traumhafte Aussichtspunkte entlang der Donau.

5. Tausend Seen und das Meer: unterwegs im flachen Nordosten Deutschlands

Mecklenburg-Vorpommern liegt zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin im Norden Deutschlands mit 2.000 Kilometer Ostseeküste, 2.000 Seen, gleich 3 Nationalparks, 7 Naturparks und 3 Biosphärenreservaten. Das Urlaubsparadies ist für viele internationale Gäste noch ein Geheimtipp. Mecklenburg-Vorpommern wird manchmal auch Südschweden genannt – Teile der Region waren sogar mal Schwedisch. Auf jeden Fall ist die Region ähnlich dünn besiedelt wie Schweden und beeindruckt mit unberührter Natur und vielen Seen.

Die Müritz ist der größte Binnensee Deutschlands und liegt am Müritz-Nationalpark. Ein besonderes Highlight in der Mecklenburgischen Seenplatte ist eine Kanufahrt durchs Seerosenparadies von Mai bis August, z.B. nördlich von Granzow/Mirow Richtung Müritz-Nationalpark.

Von Mai bis August kann man in der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Kanu durch ein Blütenmeer aus Seerosen paddeln.

TIPP: Urlaub auf den Inseln der Ostsee

Mecklenburg-Vorpommern und insbesondere die Inseln zählen zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Rügen ist die größte Insel Deutschlands und berühmt für seinen Naturschatz der Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund. Übernachten wie auf den Malediven kann man hier in den Pfahlhaussuiten der Wasserferienwelt im Jaich in Lauterbach.

Die Sonneninsel Usedom ist berühmt für seine Kaiserbäder, in denen sich im Sommer die Urlauber tummeln. Die einzigartige Natur der Insel, des Stettiner Haffs und des Peenetals etwas abseits der touristischen Zentren, lässt sich auf einer Inselsafari erkunden.

Die schwimmenden Ferienhäuser im Jaich sind der Inbegriff von maritimem Urlaub.

6. Fantastisch frei: Wandern auf dem Goldsteig

Wer auf dem Goldsteig wandert, geht gerne an seine Grenzen – und noch lieber darüber hinaus. Dort zu wandern ist Freiheit pur, Abenteuer und Gipfelglück noch dazu. Der Goldsteig ist der längste zertifizierte Qualitätswanderweg Deutschlands. Er führt auf 660 Kilometern in zwei Varianten von Marktredwitz durch den Oberpfälzer und Bayerischen Wald nach Passau. Als Pendant zum bayerischen Goldsteig wurde im Mai 2018 der Zlatá Stezka eröffnet. Mit Zubringern und Querverbindungen präsentieren beide Routen nun ein insgesamt 2.000 Kilometer langes Wanderwegenetz mit 13 Grenzübergängen nach Tschechien.

Fünf Naturparks und zwei Nationalparks, Bayerischer Wald und Šumava, passiert der Goldsteig auf seinem Weg. Zusammen bilden sie das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas. Kostenlose Prospekte zum Goldsteig sind beim Tourismusverband Ostbayern erhältlich. Informationen und Bilder gibt's auf der Website, auf Facebook oder Instagram.

TIPP: Königsdisziplin Zwölf Tausender Tour

Abenteuer und Freiheit pur bietet die sagenhafte Zwölf-Tausender-Tour von Bad Kötzting zum Großen Arber. Auf der Nordroute des Goldsteigs stellt sie die Königsdisziplin für anspruchsvolle Wanderer dar. Beginnend am Kaitersberg führt die beeindruckende, abwechslungsreiche Höhenwanderung vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Am Großen Arber, dem König des Bayerischen Waldes, endet sie. Von hier schweift der Blick weit übers Land. Hier oben, auf dem Grünen Dach Europas, ist die Freiheit wahrlich grenzenlos.

Schon der Ausblick vom Kaitersberg begeistert. Insgesamt führt die Wanderung über zwölf Eintausender-Gipfel.

7. Rheinland-Pfalz: Wandern zwischen Wildkatzen und Weinbergen

Im Südwesten Deutschlands schlängeln sich romantische Flüsse wie Rhein und Mosel durch malerische Weinberge und mystische Wälder. Ideale Voraussetzungen für Naturliebhaber und  Wanderfreunde. Der Hunsrück ist ein natürliches Kleinod, das über Millionen Jahre von der Erdgeschichte geprägt wurde. Bei einem Streifzug durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald begegnet man seltenen Orchideenarten, uralten Buchenwäldern und mit etwas Glück sogar einer seltenen Wildkatze, denn hier befindet sich das größte Vorkommen an Wildkatzen in Mitteleuropa.

Besonders entspannt lassen sich die Naturschönheiten der Region bei einer Wanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig erleben. Der „Schönste Wanderweg Deutschlands 2017“ führt auf schmalen Naturpfaden durch den Nationalpark, zu spektakulären Aussichten oder vorbei an versteckten Burgen. Nicht verpassen sollte man einen Abstecher zur Hängeseilbrücke Geierlay oder zum Erbeskopf, der höchsten Erhebung von Rheinland-Pfalz. Weitere Ziele und Ferientipps gibt's hier.

Die Aussichtplattform „Windklang“ auf dem Erbeskopf ermöglicht einen weitläufigen Ausblick auf die sanften, waldreichen Höhen der Region.

TIPP: Wandern am Moselsteig

Die Windungen der Mosel, Rebhänge, Felspartien, bewaldete Höhenzüge sowie die malerisch gelegenen Weindörfer und imposanten Burgen fügen sich zu einem pittoresken Landschaftsbild zusammen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2014 erfreut sich der Moselsteig großer Beliebtheit. Europas steilster Weinberg, der „Bremmer Calmont“, die Burg Eltz und die schönste Weinsicht an der Mosel, die „Zummethöhe“, liegen direkt an der abwechslungsreichen Strecke. Im goldenen Moselherbst wird das „Moselsteig-Wanderevent“ gefeiert. Unter dem Motto „Wandern & Kulinarik“ geht es vom 1. bis 3. November 2019 zu Fuß mit Wanderführern durch die herbstliche Weinlandschaft.

Moselschleife bei Kröv
Foto: Dominik Ketz/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Ausblick über die Weinbergsterrassen und die Moselschleife bei Kröv.

8. Zwischen Nord- und Ostsee: Schleswig-Holstein

Das nördlichste Bundesland lockt mit zwei Küsten – und jede hat ihre Vorzüge. Im rauen Wattenmeer an der Nordsee kann man auf dem Meeresboden von einer Insel zur anderen laufen, den Schlick zwischen den Zehen spüren und durch das Salzwasser hüfttiefer Priele waten. Das Klima an der Nordsee macht wach, Salzluft macht die Nase frei und prickelt auf der Haut. Nach so einem Tag am Meer schmeckt das Essen doppelt so gut wie zu Hause.

An der ruhigeren Ostsee lässt es sich tief durchatmen, im Strandkorb zurücklehnen und das Glück im Hier und Jetzt spüren. Landeinwärts macht die Ostseeregion Lust auf Entdeckungsfahrten und Picknick. In den Dörfern der Holsteinischen Schweiz mit ihren Höfen, Reetdachhäusern, alten Kirchen und Bauerngärten blüht der Charme des norddeutschen Landlebens. Hofläden bieten Gemüse frisch vom Feld an, und im Bauernhofcafé schmeckt die hausgemachte Torte wie früher bei Oma. Tipps und Ausflugsziele gibt es hier.

Zwischen Nord- und Ostsee

TIPP: Mit dem Rad durchs Binnenland

Das Binnenland Schleswig-Holsteins hat viele Gesichter. Flusslandschaften, Sümpfe und Moore prägen das Gebiet der Eider-Treene-Sorge-Region im Nordwesten und das Holsteiner Auenland im Süden. Dazwischen liegen Naturparks mit Wäldern, Hügeln und Seen. Ganz im Süden prägt die Elbe mit ihren Marschen und den großen Pötten die Region. Eins haben all diese Landschaften gemeinsam - das Binnenland ist Genießerland!

Das Herzogtum Lauenburg ist zu einem großen Teil von Wald bedeckt. Gut ausgeschilderte Wanderwege und Fahrradrouten führen durch den Naturpark und Schutzgebiete, vorbei an Aussichtstürmen, Hofcafés, zu Informationspunkten und durch die historischen Städte Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht. Auch das Wasser prägt die Landschaft dieser Region vor den Toren von Hamburg: 40 Seen bieten vielfältige Angebote für einen Urlaub mit Schiffsausflügen, Bootstouren oder einer Kanufahrt. 


9. UNESCO-Highlights in Thüringen erwandern

Richard Wagner liebte sie genauso wie Johann Wolfgang von Goethe, Martin Luther übersetzte dort das Neue Testament ins Deutsche: Die Wartburg bei Eisenach ist ein Mythos und zugleich einer der markantesten Blickfänge im nordwestlichen Thüringer Wald. Die über 900-jährige Wartburg thront von Weitem sichtbar über der Stadt Eisenach, heute zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Waldwanderung auf wurzeligen, aber bequemen Pfaden führt zu ihren Mauern. Oben angekommen bietet sich ein Fernblick über die grünen Wälder. Müde Wanderer haben hier die Möglichkeit einzukehren, oder auch zu übernachten: Eine Reise zu Menschen, Geschichten und alten Gemäuern kann man bei 24 Stunden auf der Wartburg erleben.

Die Drachenschlucht ist eines der spannendsten Geodenkmäler Thüringens. Über Jahrmillionen hat sich ein kleiner Bach fast zehn Meter tief in die roten Felsen unterhalb der Wartburg gegraben. Durch die gut 200 Meter lange Klamm wurde ein Weg errichtet, auf dem man direkt über dem tosenden Wasser durch die Felsformationen spazieren kann. Die engste Stelle misst in ihrer Breite gerade einmal knapp 70cm. Abenteuerlustige Wanderer steigen hier zum sogenannten Rennsteig ein und laufen einige Kilometer entlang Deutschlands bekanntestem Fernwanderweg hinauf zur Wartburg.

Blick vom Metilstein auf die Wartburg bei Eisenach.

TIPP: UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Hainich

Der Baumkronenpfad im Hainich gewährt seinen Besuchern auf einer Länge von ca. 530 Metern und in 44 Meter Höhe einen tiefen Einblick in das "Ökosystem Baumwipfel". Der Hainich gehört zu den letzten Überbleibseln der Urwälder, die einst weite Teile Mitteleuropas bedeckten. Seit 2011 ist der Nationalpark mit vier weiteren Schutzgebieten Deutschlands Teil der Welterbestätte "Buchenwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschland". Hier gibts viele weitere Tipps, um Thüringen zu entdecken.

Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich
Foto: Thüringer Tourismus GmbH
Am Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich erscheinen die Baumriesen in Augenhöhe und zum Greifen nah.

Ausführliche Informationen zum Naturparadies Deutschland gibt es unter: germany.travel/natur

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