Stein auf Stein – massiv präsentiert sich der Bau des Prinz-Luitpold-Hauses
Foto: Bergwelten - Martin Erd
Hüttenportrait

Das Prinz-Luitpold-Haus: Herrschaftliches Haus aus Stein

Magazin • 14. Juli 2020

Das Prinz-Luitpold-Haus ist ein herrschaftliches Haus mit eigenem Pool in aussichtsreicher Lage: Im Allgäu überrascht eine der größten Alpenvereinshütten mit familiärem Flair. 

Bergwelten-Autorin Sissi Pärsch hat das Prinz-Luitpold-Haus besucht und hat viele Tipps mitgebracht. Im aktuellen Bergwelten Magazin (August/September 2020) verraten wir dir alles, was du über das herrschaftliche Haus im Allgäu wissen musst. Das Heft ist ab 16. Juli 2020 im Zeitschriftenhandel, bequem im Abo für DeutschlandSchweizÖsterreich oder als E-Paper erhältlich.

Jetzt überall im Zeitschriftenhandel – das aktuelle Bergwelten Magazin (August/September 2020)
Foto: Bergwelten
Jetzt überall im Zeitschriftenhandel – das aktuelle Bergwelten Magazin (August/September 2020)

1. Das Prinz-Luitpold-Haus

Das Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) steht in den Allgäuer Alpen und ist über das Tal des Bärgündlebaches oder über Hinterhornbach im Tiroler Lechtal erreichbar. Namensgeber des Hauses ist der bayrische Prinzregent Luitpold, auf dessen Grund das Haus 1880 gebaut wurde. Damit ist es die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen.

Das Haus ist beliebter Stützpunkt für die Besteigung des Hochvogels. Es ist auch vorletzter Etappenort bei der mehrtägigen Durchquerung der Allgäuer Alpen. Neben Wanderern und Bergsteigern kommen gern Kletterer. In der kalten Jahreszeit nutzen Skitourengeher und Schneeschuhwanderer den Winterraum. Die Hütte wurde mehrmals renoviert, umgebaut und erweitert. 1994 wurde eine moderne biologische Abwasser-Reinigungsanlage eingebaut.

Prinz-Luitpold-Haus
Das Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) steht in den Allgäuer Alpen und ist über das Tal des Bärgündlebaches oder über Hinterhornbach im Tiroler Lechtal erreichbar. Namensgeber des Hauses ist der bayrische Prinzregent Luitpold, auf dessen Grund das Haus 1880 gebaut wurde. Damit ist es die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen. Das Haus ist beliebter Stützpunkt für die Besteigung des Hochvogels. Es ist auch vorletzter Etappenort bei der mehrtägigen Durchquerung der Allgäuer Alpen. Neben Wanderern und Bergsteigern kommen gern Kletterer. In der kalten Jahreszeit nutzen Skitourengeher und Schneeschuhwanderer den Winterraum. Die Hütte wurde mehrmals renoviert, umgebaut und erweitert. 1994 wurde eine moderne biologische Abwasser-Reinigungsanlage eingebaut.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

2. Die Hüttenzustiege

Das Haus kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden:

a) Hüttenzustieg vom Giebelhaus

Der kürzeste Zustieg beginnt in Hinterstein. Mit dem Bus erreicht man vom großen Parkplatz in einer halben Stunde das Giebelhaus (1.068 m). Von dort geht es auf einfachem Weg in zirka zwei Stunden zum Prinz-Luitpold-Haus: Anfangs wandert man noch auf Asphalt, quert dann links über den Bärgündelebach, passiert einen Wasserfall und erreicht bald die Untere Bärgündelealp. Über Wiesen- und Latschenwege geht es die restlichen Höhenmeter zur Hütte.

b) Hüttenzustieg über Jubiläumsweg

Alternativ kann man das Prinz-Luitpold-Haus auch über den beliebten wie anspruchsvollen Jubiläums­weg erreichen. Die Tour startet an der Wilersalpe und führt als schöner Höhenweg mit einigen drahtseilgesicherte Passagen zur Hütte.

c) Hüttenzustieg über von Hinterhornbach

Auch von Österreich kann das Prinz-Luitpoldhaus erreicht werden: Von Hinterhornbach steigt man auf zur Balkenscharte (2.172 m), welche die Grenze zwischen Österreich und Deutschland markiert. Auf der anderen Seite steil absteigen und durch das Obere Tal auf dem Weg 421 und 427 zur Hütte. 

3.) Wanderrungen ab der Hütte

Das Haus ist beliebter Stützpunkt für die Besteigung des Hochvogels und des Glasflederkopfes. Neben Wanderern und Bergsteigern beherbergt es auch gerne Kletterer. 

a) Hochvogel (2.592 m)

Der formschöne Gipfel wird auch gerne die „Pyramide des Allgäus“ genannt. Der Anstieg vom Prinz-Luitpold-Haus, das ihm quasi zu Füßen liegt, ist zum Teil seilversichert. Aufgrund akuter Fels­sturzgefahr ist der Anstieg über den Bäumenheimer Weg gesperrt.

b) Glasfelderkopf (2.270 m)

Der Glasfelderkopf ist mit seinen 2.270 m ein schöner Aussichtsberg und recht leicht zu besteigen. Vom Prinz-Luitpold-Haus ist der Gipfel in etwa 90 Minuten zu erreichen. 

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