
Wo Deutschland und Österreich aufeinandertreffen, findet man hochalpine Gipfelabenteuer ebenso wie gemütliche Wanderungen zwischen Almwiesen.
1. Wanderung zum Schrecksee
Der Schrecksee bei Hinterstein ist ein wunderschöner Bergsee mit kleiner Insel in den Allgäuer Alpen. Die Wanderung startet im Ostrachtal, erst durch den Wald und nach einem steileren Abschnitt über saftige grüne Wiesen, in denen der malerische See eingebettet liegt. Aufgrund seiner Beliebtheit ist es besonders wichtig, dass man die Regeln des Naturschutzgebiets Allgäuer Hochalpen einhält. Zelten, Feuer machen und Feiern sind streng verboten.




2. Älpelesattel: Am Fuße der Höfats
Bei Nässe kann sie zu einer echten Rutschpartie werden – trockene Verhältnisse machen diese Wanderung durch das Dietersbachtal auf den Älpelesattel zu einem Allgäu-Highlight. Die kaum enden wollenden Steilkehren hinauf zum Fuße der Höfats, der Königin der Allgäuer Grasberge, lohnen sich. Wer hier oben ist, sollte sich erst einmal ein kühles Getränk und dann den abwechslungsreichen Rundumblick gönnen. Auf demselben Pfad geht es wieder zurück ins Tal. Kein Problem für trittsichere Bergwanderer.
3. Saftiges Grün und schroffer Fels am Laufbacher Eck
Die Tour auf das Laufbacher Eck gleicht einer Parade des Who-is-who der Allgäuer Berge: Höfats, Schneck, Krottenkopf, Trettachspitze und Hochvogel – fast kein bekannter Gipfel bleibt auf dieser Tour im Verborgenen. Mit der Nebelhornbahn geht es zum Edmund-Probst-Haus. Ab dann folgt ein Schauspiel zwischen saftig grünen Grasbergen und schroffen Felsmassiven. Um nicht umkehren zu müssen, wird die Wanderung meist als Runde über den Himmelecksattel Richtung Käseralpe und durchs Oytal fortgesetzt. Technisch ist die Wanderung nicht schwierig, etwas Kondition sollte man für die rund 400 Höhenmeter aber mitbringen.





4. Nebelhorn: Gipfeltour beim Seealpsee
Auf dieser Tour geht es stetig bergab. Die Nebelhornbahn bringt einen hinauf auf 1.929 m – und von der Station Höfatsblick hat man einen wunderbaren Panoramablick auf das Allgäu. Der Weg zum Seealpsee auf 1.628 m schlängelt sich sanft durch die Berglandschaft, immer mit dem Blick auf die schroffen Felswände der Höfats. Am Ufer des Sees lässt es sich gut rasten, bevor das Gelände hinter dem Wasser abrupt abbricht: In vielen Kehren führt ein ausgesetzter Steig den steilen Hang hinab ins Oytal. Der letzte Abschnitt entlang des Oybaches und im Trettachtal ist ein sanfter Spaziergang.


5. Schräg drauf – Tour auf den Hohen Ifen
Kurz und knackig – so lässt sich die Tour auf den Hohen Ifen (2.230 m) im Kleinwalsertal am Besten beschreiben. Sein schräges Gipfelplateau ist von Weitem unverwechselbar. Ähnlich einzigartig ist der Panoramablick vom Gipfelkreuz. Der Ifen ist, vor allem wenn man sich ein Stück mit der Bergbahn behilft, nicht nur eine kurzweilige, sondern auch eine kurze Gipfeltour. Mit einigen Drahtseil-versicherten Stellen und einer Schwierigkeitsbewertung T3 (anspruchsvolle Wanderung) allerdings Nichts für Berg-Neulinge.



6. Bockkarkopf: Tagesetappe auf dem Heilbronner Höhenweg
Der wohl schönste Höhenweg der Alpen ist nur etwas für Bergsteiger, denen hochalpines Gelände keine Angst macht. Der Heilbronner Weg führt direkt am zentralen Allgäuer Hauptkamm entlang und ist vor allem bei gutem Wetter ein märchenhaftes Erlebnis. Über Leitern, Steilstufen und Geröllfelder geht es in luftige Höhen. Ein Klettersteig-Set ist aber nicht nötig. Die höchste Erhebung ist der Bockkarkopf (2.609 m). Wer hier oben steht, wird gerne etwas länger verschnaufen – allein wegen der Aussicht. Einsam ist man aber höchstwahrscheinlich nicht – von der Schönheit des Höhenweges wissen mittlerweile nämlich sehr viele Bergfexe.
7. Hochvogel: König mit zwei Flügeln
Die Königin der Allgäuer Grasberge, die Höfats, ist nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Aber wie wäre es stattdessen mit dem König? Anspruchsvoll ist die Besteigung des Hochvogels allemal. Mit einer Zwischenübernachtung auf dem Prinz Luitpold Haus ist der Weg für konditionsstarke Bergsteiger aber schaffbar. Der Hochvogel ist eine einzigartige Felspyramide, die langfristig zu zerbrechen droht. Nicht nur das macht den 2.592 m hohen Berg so einzigartig.





Den beeindruckendsten der Allgäuer Grasberge, die 2.258 m hohe Höfats, sollte man nur gemeinsam mit einem Bergführer oder einer Bergführerin besteigen. Immerhin sind die Grashänge des Berges bis zu achtzig Grad steil und für die Tour benötigt es nicht nur ausgezeichnete alpine Kenntnisse, sondern auch Wissen um die lokalen Besonderheiten. Wer sich an den markanten Berg wagen will, sollte das daher nur gemeinsam mit einem ortskundigen Bergführer machen.
Zum kompletten Allgäu-Guide:



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