Villacher Hütte

2.194 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Ganzjährig geöffnet.

Telefon

+43 4242 289 584

Homepage

https://www.alpenverein.at/huetten/?huette_nr=0233

Betreiber/In

Bernhard Wolf

Räumlichkeiten

Matratzenlager
16 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Selbstversorgerhütte in der Kärntner Tourismusregion Lieser-/Maltatal ist eine perfekte Zwischenstation für Touren auf die Hochalmspitze (3.360 m).

Viele Wanderer im Sommer und noch mehr Skitourengeher im Winter nutzen die Hütte als einfaches Nachtlager. Sie bietet einen Holzofen zum Wärmen und Kochen – das beste ist aber der zu jeder Jahreszeit großartige Ausblick auf die Hohen Tauern.

Das robuste Holzhaus bietet somit alles, was sich Alpinisten wünschen.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Talort ist Malta in Kärnten, das man über die A 10 Tauernautobahn, Abfahrt Gmünd, erreicht.

In Malta biegt man auf die Mautstraße der Malta-Hochstraße ab und parkt sein Auto an der Schönaubrücke. Über die Forststraße, die direkt bei der Brücke wegführt, gelangt man zum Ochsenboden. Weiter über den Sommerweg Richtung Villacher Hütte. Im Bereich des Langboden, kurz vor der Hütte, geht man querfeldein Richtung Schwarze Schneid.

Gehzeit: 3:30 h

Höhenmeter: 1000 m

Alternative Route: keine

 

Leben auf der Hütte

Die 1881 erbaute Villacher Hütte ist ein klassisches Schutzhaus. Es sind vor allem Skitourengeher in den Hohen Tauern, die das Haus als Zwischenstation nutzen. Neben dem einfachen Bettenlager gibt es einen Holzofen, auf dem man auch gut kochen kann – vorausgesetzt, man hat alle Utensilien und Lebensmittel selbst mitgebracht.

Das Haus liegt an einem weit ausladenden Abhang und bietet fantastische Panoramen auf die Hohen Tauern.

Es ist ganzjährig geöffnet und immer gut gebucht.

 

Gut zu wissen

Einfaches Matratzenlager mit Koch- und Heizmöglichkeit. Guter Handy-Empfang dank solarbetriebener Außenantenne. Kein WLAN.

Für Kinder und Hunde auf Grund des steil abfallenden Geländes ungeeignet.

Ganzjährig geöffnet.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Gießener Hütte (2.215 m), die in 5 h Gehzeit zu erreichen ist. Außerdem: Osnabrücker Hütte (2.022 m, 5 h).

Tourenmöglichkeiten: Hochalmspitze (3.360 m, 3:30 h); Preimlspitze (3.133 m, 2 h).

Anfahrt

Malta in Kärnten, über die A 10 Tauernautobahn, Abfahrt Gmünd.

Parkplatz

Malta-Hochstraße, an der Schönaubrücke.

Hütte • Salzburg

Albert-Biwak (2.428 m)

Das Albert-Biwak (2.428 m) steht in der Ankogelgruppe im Salzburger Lungau. Das offene Biwak befindet sich im Blockwerk unterhalb der Schmalzscharte, unweit des unteren Schwarzsees und der Grenze zu Kärnten. Die kleine Notunterkunft ist ganzjährig geöffnet. Sie sollte im Winter aufgrund der rundum herrschenden Lawinen-Gefahr aber gemieden werden. Das Biwak ist aus drei Tälern, das Maltatal in Kärnten, das Grossarl- und das Lungauer Murtal in Salzburg zugänglich. Wer sich für den Ursprung des Flusses Mur interessiert, sollte den Weg von Muhr über die Stickleralm in die Schmalzgrube, wo die Mur entspringt, und zum Biwak machen. Wer sich für die gezähmte Kraft des Wassers und Wasserkraft begeistert, besucht den Kölnbrein- und davor liegenden Galgenbichlspeicher und steigt dann über den Weinschnabel an Oberem und Unteren Schwarzsee vorbei zum Biwak auf. Und wer neugierig ist ober der Schödersee vorhanden oder nicht vorhanden ist, kommt durch das Grossarltal und über Hüttschlag herauf in das Schödertal. Der See kommt bei Schneeschmelze und ergiebigem Regen oder ist bei Trockenheit nicht existent.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Ali-Lanti-Biwak (2.663 m)

Das Ali-Lanti-Biwak ist im Grunde kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel ist entweder der Weg auf dem die unversperrte Biwakschachtel liegt oder eine Nacht, so fern sie freiwillig ist, auf der Kleinelendscharte zu verbringen. Letzteres vielleicht in Gesellschaft von drei weiteren Bergkameradinnen und -kameraden. Ganz sicher verbringt man die Biwak-Nacht gemeinsam mit Kesselkess, Gstösskees, Keeskogel, Jagerkogel und Steinbachkogel, beobachtet von Ankogel, Tischlerkarkopf und Tischlerspitze. Von einer Nacht in einer Biwakschachtel träumt man als Alpinist nicht unbedingt. Manchmal ist sie für Hochtouren, Skitourgeher, Kletter und Wanderer aber unumgänglich.   Den seltsam anmutenden Namen des Biwaks - Ali Lanti - könnte man ganz spontan mit einem finnischen Bergsteiger, der spektakuläre Erstbegehungen in der Ankogel-Gruppe machte, in Verbindung bringen. Ist aber falsch. "Ali Lanti" wird mit dem Althochdeutschen in Verbindung gebracht. Er stünde, so die Geschichte, für "fremdes Land" oder "anderes Land". Diese Bedeutung steckt in unserem Deutsch wiederum im Wort Elend. Darum Kleinelendscharte, Kleinelendkar, Kleinelendtal,Kleinelendkess, Großelendtal. Elend muss nicht immer nur ein Begriff für Unglück sein. Im Maltatal, in das Alpinisten vom Biwak und der Scharte absteigen, kommt Elend, und nicht in der Bedeutung von Unglück öfter vor. Die gesamte Umgebung des Ali-Lanti-Biwaks ist hochalpin!
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Reedseehütte (1.832 m)

Die Reedseehütte liegt in der Ankogel Gruppe direkt am Ufer des idyllischen Reedsees, auf einer Seehöhe von 1.832 m. Sie befindet sich im Besitz der ÖAV-Sektion Bad Gastein und steht nur deren Mitgliedern zur Verfügung. Touren in der Umgebung Rauchzaglkogel (1.993 m), Graukogel (2.492 m)
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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