Greizer Hütte

2.227 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Mitte Juni bis Anfang Oktober

Mobil

+43 664 140 50 03

Betreiber/In

Herbert Schneeberger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
20 Zimmerbetten 58 Schlafplätze 14 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Greizer Hütte (2.227 m) in den Zillertaler Alpen in Tirol liegt im Oberen Floitengrund. Für Bergwanderer ist sie ein wichtiges Etappenziel auf dem Berliner Höhenweg. Ziele abwechslungsreicher Berg- und Frühjahrsskitouren sind wiederum der Große Löffler (3.376 m), die westliche Floitenspitze (3.194 m) oder der Schwarzenstein (3.368 m).

Für Kletterer besonders interessant ist die Kletterroute über die Südost-Kante auf den Gigalitzturm (2.978 m, 7 Seillängen, Schwierigkeit 4+/5- UIAA). Zudem befindet sich in unmittelbarer Hüttennähe ein Klettergarten mit vier 15 bis 35 m langen gesicherten Routen, auf dem auch Kurse abgehalten werden.

Gletschertouren auf die Gletscherfelder des Floitenkees bieten sich ebenfalls an. Dank der leichten Erreichbarkeit eignet sich die familienfreundliche Hütte durchaus auch für Tagesausflüge.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Mayrhofen im Zillertal fährt man über Ginzling auf die Tristenbachalm. Vom dortigen Parkplatz aus wandert man erst auf einem Güterweg, später auf einem Teilstück des Berliner Höhenwegs.

Gehzeit: 3 – 3:30 h

Höhenmeter: 1.050 m

Alternative Routen
Marschiert man bereits in Ginzling los, kommt 1 h Gehzeit dazu. Fährt man hingegen mit dem Wandertaxi bis zur Talstation der Materialseilbahn, hat man das Ziel bereits in 2 h erreicht.

Leben auf der Hütte

Die von Irmi und Herbert Schneeberger bewirtschaftete Hütte präsentiert sich nach wie vor als Unterkunft mit unverfälschtem Schutzhütten-Charakter. Sie ist einfach, aber gemütlich ausgestattet.

Wunderschön gelegen bietet sie im Inneren rund 70 Personen, auf der Terrasse knapp 30 Gästen Platz. Speisen und Getränke werden serviert, für wohlige Wärme und heimelige Stimmung sorgt das knisternde Holz im Kamin. Die typischen Tiroler Gerichte werden frisch zubereitet, auf Wunsch gibt’s eine heiße Trinkschokolade mit Milch von den hauseigenen Ziegen.

Eben diese Ziegen sowie Haflingerpferde, Murmeltiere und Hühner rund um die Hütte garantieren Kindern ein natürliches Unterhaltungsprogramm, auf einen richtigen Spielplatz müssen sie aber verzichten. Kleine Kinder sollte man wegen des abschüssigen Geländes auf jeden Fall im Auge behalten.

Gut zu wissen

Warmwasser gibt’s in den Waschräumen, die allerdings über keine Duschen verfügen. Getrennte WCs. Die Energie für die gesamte Hütte sowie im Regelfall für den Betrieb der Materialseilbahn wird durch Wasserkraft gewonnen. Eine thermische Solaranlage mit drei Solarkollektoren deckt rund 90 Prozent der Energie für die Warmwasserversorgung ab.

Getrennte Schuh- und Kleider-Trockenräume. Ein Gepäcktransport per Materialseilbahn ist möglich. Die Qualität des Handy-Empfangs ist vom Anbieter abhängig, dafür verfügt die Hütte neben einem Internetanschluss auch über ein Satellitentelefon. Bezahlt wird bar, Übernachtungen mit Hunden müssen im Vorfeld abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte die Grüne-Wand-Hütte auf 1.438 m, die in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Kasseler Hütte (2.177 m, 5 h, über die Lepenscharte); Berliner Hütte (2.042 m, 6 h; über die nördliche Mörchnerscharte); Schwarzensteinhütte (2.922 m, 3 – 4 h; über den Tribbachsattel).

Gipfelbesteigungen: Gigalitz (3.002 m, 2 h); Floitenspitze (3.194 m, 3 h); Großer Löffler (3.376 m, 4 h); Schwarzenstein (3.368 m, 5 h).

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn zur Ausfahrt Zillertal. Durch das Zillertal nach Mayrhofen und weiter nach Ginzling auf die Tristenbachalm.

Parkplatz

Tristenbachalm (1.200 m)

Hütte • Tirol

Geraer Hütte (2.324 m)

Inmitten unberührter Natur liegt die Geraer Hütte (2.324 m) an der Westseite der Zillertaler Alpen und umgegeben von den markanten Granitwänden von Olperer, Fußstein, Schrammacher und Sagwandspitze. Die ruhige Lage im Naturschutzgebiet Valsertal bietet für Kletterer den idealen Rahmen für teils sehr anspruchsvolle Touren. Hüttenwirt Arthur Lanthaler hat für jeden Gast individuelle Tipps parat. Die umliegenden Hütten laden zu einer mehrtägigen Wanderung ein. Für Alpinkurse stehen ein Klettergarten oder das Schulungsgelände in der Nähe der Hütte zur Verfügung. Einen Besuch ist auch das aufgelassene Molybdanbergwerk in 2.800 m wert. Gehzeit dorthin eine Stunde. Stirnlampe nicht vergessen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Olpererhütte (2.389 m)

Die 2006/07 völlig neu errichtete Olpererhütte (2.389 m) liegt spektakulär oberhalb des Schlegeisspeichers und gibt einen fabelhaften Blick auf den Stausee und die höchsten Gipfel des Tiroler Zillertals frei. Der dritthöchste, der Olperer (3.476 m), ist auch der Namensgeber der Hütte. Gäste sitzen am liebsten auf der großen Aussichtsterrasse, die rund 100 Personen fasst – darunter viele Bergsteiger, Hochtourengeher und Kletterer, die in nur 30 min Entfernung einen eigenen Klettergarten mit Routen unterschiedlicher Grade vorfinden. Doch auch Familien mit Kindern finden ihren Weg auf die Hütte – der rund 1:30 h Gehzeit dauernde Zustieg vom Schlegeisspeicher ist relativ leicht. Eine Tour auf den Olperer dauert in etwa 3 - 4 h, auf den Fußstein (3.380 m) rund 4 h. Die Olpererhütte liegt am Fernwanderweg 502 von München nach Venedig, auf der Peter-Habeler-Runde, dem Berliner Höhenweg, der wunderschönen Neumarkter Runde und am 2006 eröffneten Panorama-Höhenweg. Serviert werden Zillertaler Schmankerl.  
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Warnsdorfer Hütte (2.324 m)

Im „letzten Eck“ Salzburgs, an der Grenze zu Osttirol und Südtirol, liegt am Fuße der Dreiherrenspitze in der Venedigergruppe die Warnsdorfer Hütte (2.324 m). Sie hat ihren Platz im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern und sitzt oberhalb des Talschlußes des Krimmler Achentales. Quasi das Portal zu diesem Tal sind die imposanten Krimmler Wasserfälle. Schon sie sind eine Reise und einen Besuch wert. Die Wasserfälle sind die Vorspeise, das dahinter liegende Krimmler Achental die Hauptspeise und die Warnsdorfer Hütte die Nachspeise des alpinen Hohen-Tauern-Menüs. In das Krimmler Achental und zum Krimmler Tauernhaus gehen Wanderer und Bergesteiger am besten zu Fuß, durchfahren es mit dem Rad und Mountainbike. Ausgenommen sind die Nationalpark-Taxis, die auch als Hüttenzubringer der Warnsdorfer Hütte dienen und bis zum Talschluss des Krimmler Achentals, der Innerkeesalm, fahren.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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