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Selbstgemacht

Sprudelnde Badekugeln

• 8. November 2021
von Valerie Jarolim

Perfekt für die kalte Jahreszeit: sprudelnde Badekugeln aus natürlichen Zutaten, die jedes Badewannenherz höherschlagen lassen. Die DIY-Badekugeln kommen ganz ohne chemisch-synthetische Inhaltsstoffe aus und sorgen trotzdem für die Extraportion Feuchtigkeitspflege! Valerie Jarolim von Blatt und Dorn verrät euch ihr Rezept für die runden Badeschaumwunder.

DIY-Badekugeln für die kalte Jahreszeit
Foto: Valerie Jarolim
DIY-Badekugeln für die kalte Jahreszeit
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DIY-Badekugeln

Die selbstgemachten Badekugeln sind im Nu zubereitet und eine hautpflegende Wohltat für die entspannte Zeit in der Wanne. Sie lassen sich umweltfreundlich und aus rein veganen Produkten herstellen – außerdem weiß man bei der selfmade Variante immer zu 100 % was drinnen steckt! Für den Wow-Effekt sorgt die Kombination aus den beiden beliebten Hausmitteln Zitronensäure und Natron. Beim Auflösen der Badekugeln in der Wanne kommen diese mit Wasser in Berührung und sie lösen sich unter einem Sprudeleffekt auf.

Die selbstgemachten Badekugeln überzeugen nicht nur durch ihre einfachen Zutaten – die zum Großteil in jeder Küche zu finden sind – sondern auch durch ihre hautpflegenden Eigenschaften: Kakaobutter spendet viel Feuchtigkeit, wirkt hautregenerierend und schützend. Sie sorgt auch dafür, dass wir uns nach dem Baden mit den sprudelnden Badekugeln nicht mehr eincremen müssen. Ätherisches Lavendelöl hat zahlreiche Eigenschaften: Es besänftigt nicht nur den Geist, sondern wirkt auch belebend für empfindliche und trockene Haut. Weiteres leitet sich der botanische Name „Lavandula“ vom lateinischen Wort lavare ab, was soviel wie „reinigen, waschen“ bedeutet. Ein perfekter Begleiter also für die Wanne.

Zutaten für 4 Badekugeln

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Speisestärke
  • 30 g Kakaobutter
  • 2 EL Rosenblüten
  • 2 EL Ringelblumenblüten
  • 30 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl
  • zum Färben kann Rote-Beete-Pulver (rot), gemahlene Rosenblüten (rot), gemahlene Kräuter wie Pfefferminze, Brennnessel (grün) oder auch Lebensmittelfarbe verwendet werden
Pro Vollbad gibt man eine Badekugel in das Badewasser und drückt sie während des Auflösens etwas mit den Fingern an.
Foto: Valerie Jarolim
Pro Vollbad gibt man eine Badekugel in das Badewasser und drückt sie während des Auflösens etwas mit den Fingern an.

Zubereitung

Zuerst wird die Kakaobutter in einem hitzefesten Gefäß im heißen, aber nicht kochenden Wasserbad geschmolzen. Währenddessen werden Natron, Speisestärke, Zitronensäure, das ätherische Lavendelöl und die Farben in einer Schüssel vermengt. Ist die Kakaobutter flüssig, gießt man sie zu den restlichen Zutaten und vermischt alles miteinander. Anschließend knetet man die Masse mit den Fingern und formt etwa vier kleine Bällchen. Zur optischen Untermalung rollt man die Bällchen in einer Mischung aus z. B. Rosen- und Ringelblumenblüten. Die Badekugeln lässt man dann mehrere Stunden im Kühlschrank aushärten. Danach sind sie einsatzbereit! Die Badekugeln sollten dunkel gelagert werden und sind bei Zimmertemperatur etwa 6 Monate haltbar.

Tipps:

  • Zerkleinerte Blüten und Kräuter können bereits in die noch flüssige Masse eingerührt werden. Das sieht nicht nur nett und dekorativ aus, sondern sorgt auch für Abwechslung beim Sprudeln in der Wanne.
  • Beim Kauf von Zitronensäure sollte unbedingt auf den Hinweis „gentechnikfrei“ geachtet werden.

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