Baden in Salzwasser wird seit jeher praktiziert. Es kann die Durchblutung der Füße fördern und gilt allgemein als wohltuend bei Muskelerkrankungen, Hautproblemen und Erschöpfungszuständen. Salzwasser kann alte Hautzellen entfernen und hat einen ähnlichen Effekt wie ein Fuß-Peeling. Geeignet ist naturbelassenes, grobkörniges Salz – wie beispielsweise Bergsalz oder Meersalz. Es sollte nicht chlorgebleicht sein und keine chemisch-synthetischen Rieselhilfen oder Trennmittel enthalten.
Kräuter können nach Lust und Laune verwendet werden. Als besonders wohltuend für Kräuterbäder gelten Salbei, Thymian, Rosmarin und Beifuß. Vor allem bei Beifuß ist der Name Programm: Wegen seiner wohltuenden Wirkung auf Beine und Füße pflanzten ihn bereits die Römer an Straßenrändern. Auf langen Märschen legten sie das Kraut in die Schuhe.
Für das Fußbad können sowohl getrocknete als auch frische Kräuter direkt aus dem Garten verwendet werden. Entscheidet man sich für frische Kräuter, sollte man etwas mehr nehmen als oben angegeben – zwei Esslöffel Salbei zum Beispiel, den man vor der Anwendung ein wenig zerkleinert.
Salz und Kräuter mischen und in die Fußbad-Wanne geben. Mit ausreichend heißem Wasser aufgießen und die Füße etwa zehn Minuten hineinstellen und entspannen. Danach gut trocken tupfen, optional einen Fußbalsam oder ein kaltgepresstes Öl wie z. B. Oliven- oder Sesamöl einmassieren und die Füße in warme Socken packen.