Der Sommer kann kommen! Und dafür braucht es keine Unterstützung von Aluminiumsalzen und chemisch-synthetischen Inhaltsstoffen. Man kann sich sein Deo auch aus ganz natürlichen – und wenigen – Zutaten selbst zaubern.
Auch wenn wir mit Sprays, Roll-Ons und Sticks dagegen ankämpfen: Schwitzen an sich ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil! Es reguliert die Körpertemperatur und kühlt an heißen Sommertagen. Mit Sport und Sauna regen wir das Schwitzen sogar bewusst an und unterstützen damit die körpereigene Entgiftung. Im Alltag freilich wollen wir Schweißflecken und unangenehme Gerüche tunlichst in Schach halten.
Wie gut, dass es dazu keiner Chemiekeule bedarf. Ein altbewährtes Hausmittel tut es genauso: Natron. Das unter anderem auch in Backpulver enthaltene Natron ist bei der Herstellung selbstgemachter Deos ein besonders wichtiger Inhaltsstoff, da es Gerüche hemmt und desinfizierend wirkt.
Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach ein Deo daraus! Das Zitronendeo ist besonders erfrischend an heißen Tagen und duftet herrlich fruchtig. Vor allem in den Zitronenschalen sind viele ätherische Öle enthalten, welche ihrerseits wiederum antibakteriell wirken und die Schweißbildung mindern. Als alkoholfreier Deospray ist diese Variante besonders für sensible Haut geeignet.
Salbei ist für seine schweiß- und keimhemmenden Eigenschaften bekannt. Ganz einfach kann man sich diese Wirkung in Form eines selbstgemachten Deosprays zunutze machen. Alles was es dazu braucht ist Natron, Wasser, Salbei, etwas Alkohol und ätherisches Salbeiöl. Das ätherische Öl duftet wunderbar und hemmt auf natürliche Weise die Vermehrung von geruchsbildenden Bakterien.
Die Salbei- und Zitronendeos sind bei kühler Lagerung etwa 1-2 Monate lang haltbar und sollten vor Gebrauch gut geschüttelt werden.
Achtung bei der Anwendung von ätherischen Ölen! Ätherisches Salbeiöl ist etwa für Kleinkinder und Schwangere nicht geeignet!
Mehr Rezepte und Inspiration rund um das Thema Wildkräuter findet ihr auf Valerie Jarolims Website Blatt & Dorn.