Skitouren Spezial

Richtig packen für die Skitour

Tipps & Tricks • 10. November 2017
von Peter Plattner

Die kalte Jahreszeit steht ins Haus – und mit ihr die Skitouren-Saison. Dabei ist entscheidend, richtig ausgerüstet zu sein. Das heißt auch: richtig zu packen. Was mit muss hängt von Art und Länge der Unternehmung sowie den persönlichen Vorlieben ab. Einige grundsätzliche Dinge gehören aber fast immer mit ins Gepäck. Wir verraten euch, welche das sind.

Skitourengeher im Salzburger Lungau
Foto: Sam Strauss
Skitourengeher im Salzburger Lungau

Was muss mit?

1. Allgemeine Notfallausrüstung

Die allgemeine Notfallausrüstung muss im Sommer wie im Winter immer standardmäßig mit. Sie umfasst:

  • Mobiltelefon: Ältere Handys (mit denen man „nur“ telefonieren kann) haben super Akku-Laufzeiten und können im Rucksack mitgetragen werden. Wer auf sein Smartphone nicht verzichten möchte, sollte es warm halten und etwa in der Jackentasche oder im Rucksack verstauen. Im Flugzeug- oder Energiespar-Modus kann man außerdem sinnvoll Akku sparen. Werden GPS und/oder eine Navigations-App verwendet, sollte man sicherheitshalber auch noch einen externen Akkupack mitnehmen. Achtung: Das Handy zumindest 30 cm vom LVS-Gerät entfernt getragen werden!
  • Erste Hilfe-Set, mindestens bestehend aus: Alu-Rettungsdecke, Pflaster, Momentverband, Dreieckstuch und Tape.
  • Biwaksack
  • Stirnlampe

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Egal, ob auf einem Klettersteig, eienr kleinen Tageswanderung, einer Ski- oder Hochtour: Die Standard-Notfallausrüstung sollte bei jeder Tour mit dabei sein. Wir verraten dir, welche Dinge du auf einer Bergtour unbedingt in den Rucksack packen solltest.

2. Notfallausrüstung für den Winter

Anders als im Sommer bedarf es für das Skitourengehen im lawinengefährdeten Gelände noch zusätzlicher Ausrüstung. Zu ihr gehören:

  • Schaufel
  • Sonde
  • Ski-/Fellreparaturset
  • LVS-Gerät (getragen am Körper unter einer Bekleidungsschicht oder in einer innenliegenden Reißverschluss-Hosentasche)

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Der Winter klopft kräftig an unsere Türen, doch bevor wir die erste Skitour oder Freeride-Abfahrt in Angriff nehmen, gilt es zunächst einmal die Ausrüstung zu kontrollieren. Wir beginnen mit dem Allerwichtigsten: Der Notfallausrüstung. Neben dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) gehören Sonde und Schaufel zur Standard-Notfallausrüstung für jeden Wintersportler. Wir erklären euch, was es mit der Winter-Notfallausrüstung auf sich hat.

3. Bekleidung

Nebst der am Körper getragenen Kleider sollte man zudem noch einpacken:

  • Reservemütze und -Handschuhe: Bei Verlust, für die Abfahrt oder bei besonders frostigen Temperaturen.
  • Zusätzliche Wärmeschicht für Pausen und kalte Abfahrten: Zum Beispiel leichte Kombinationsjacken aus wind- und wasserabweisendem Außenmaterial – gefüllt mit Daune oder Primaloft.
  • Wechselwäsche: Für alle, die leicht ins Schwitzen kommen und bei der Abfahrt nicht auskühlen möchten.
  • Helm und Skibrille

4. Proviant

  • Flüssigkeit: Trinken ist wichtig, allerdings fallen 3 Liter schwer ins Gewicht. Darum gilt: Beim Frühstück reichlich trinken und sich auf eine Thermosflasche beschränken. Heiße Getränke sind eine gute Idee, um sich warm zu halten. Achtung: Trinkbeutel mit Schläuchen halten Minustemperaturen zumeist nicht stand.
  • Jause: Ob Gel, Powerriegel, Speckbrot oder Müsliriegel – je nach Bedarf, Vorlieben und Ausgiebigkeit des Frühstücks sollte man seine Jause individuell zusammenstellen. Nach der Tour sind Kuchen und Kaffee ohnehin eine obligatorische Maßnahme.

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5. Zusatzausrüstung

  • Felle: für die Abfahrt!
  • Krims-Krams – je nach Bedarf: Sonnencreme, Lippenschutz, Hustenzuckerl, Geld, Notfallkarten, ...

Wie packe ich ein?

Für eine Tagestour sollte ein Rucksack mit einem Packvolumen von 30-35 Liter locker ausreichen, für eine Wochen(end)-Tour bedarf es schon einmal gut und gern 40 Liter Packvolumen. Wer seinen Skitourenhelm in einem Netz außen am Rucksack trägt, kann sinnvoll Platz sparen.

Schaufel und Sonde verstaut man am besten im dafür vorgesehenen Notfallfach, über das jeder Skitourenrucksack verfügt. Auch die Felle finden hier meist optimal Platz.

Der Rest der Ausrüstung wird ins Hauptfach gepackt und zwar je nach Wichtigkeit gereiht. Was man am ehesten benötigt, wird griffbereit weit oben im Rucksack gepackt. Erste Hilfe-Set, Biwaksack und Reparaturset packt man als Basis auf den Boden des Rucksacks. Lässt sich der Rücken des Rucksacks aufzippen, hat man leichten und großzügigen Zugriff auf den kompletten Inhalt, den man hier auch umso effizienter schichten kann. Bei herkömmlichen Toploadern gilt das alte Prinzip: Stopfen und Suchen.


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