Selbstgemacht

DIY Sommer Peeling mit Rosmarin

Tipps & Tricks • 27. Juli 2020
von Valerie Jarolim

Frische und streichelweiche Haut im Sommer? Ganz einfach mit dem selbstgemachten Peeling von Blatt und Dorn. Abgestorbene Hautschüppchen werden abgeschrubbt, die Haut wieder belebt und mit pflegenden Ölen verwöhnt! Und das Beste dran: Die natürliche 2 in 1 Pflege ist völlig frei von chemisch-synthetischen Inhaltsstoffen und machen ein Eincremen nach dem Duschen nicht mehr notwendig. 

Die Zutaten für das DIY-Peeling findet man fast alle in der Küche
Foto: Valerie Jarolim
Die Zutaten für das DIY-Peeling findet man fast alle in der Küche

Die Zutaten

Für das DIY-Peeling verwende ich ausschließlich Naturprodukte, die ihr in (fast) jeder Küche finden könnt.

Salz

Bye bye Mikroplastik. Was in gekauften Peelings oft für den Schrubbeffekt sorgt, erledigt bei der Self Made Variante naturbelassenes Salz. Als unbehandeltes Salz bietet sich hier feines oder grobes Bergsalz sowie Meersalz an. Durch die Verwendung von Salz entsteht ein mechanischer Peeling-Effekt, wodurch abgestorbene Hautschuppen entfernt werden und die Bildung von neuen Hautzellen angeregt wird. Die Haut wird folglich besser durchblutet, sieht rosig und frisch aus. Statt Salz kann für den Peeling-Effekt aber auch Zucker oder Kaffeesatz verwendet werden.

Kokosöl

Da die Haut durch den Peeling-Effekt des Salzes gut durchblutet wird und die Poren geöffnet sind, ist sie besonders aufnahmefähig für pflegende und feuchtigkeitsspendende Öle. Sehr gut geeignet sind kaltgepresste Bioöle wie zum Beispiel Kokos-, Oliven- oder auch Sonnenblumenöl. Die besondere Eigenschaft des Kokosöls bei Zimmertemperatur fest zu sein, kommt dem DIY-Peeling besonders entgegen und macht das Auftragen der Paste besonders angenehm. Zusätzlich verwöhnt das Kokosöl die Haut im Sommer, hat einen leicht kühlenden Effekt und macht die Haut geschmeidig, sodass kein Eincremen mehr notwendig ist. 

Ein selbstgemachtes Peeling ist keine Hexerei und erfrischt den Körper
Foto: Valerie Jarolim
Ein selbstgemachtes Peeling ist keine Hexerei und erfrischt den Körper

Zitronensaft

Für den besonderen Frische-Kick im Peeling sorgt der Zitronensaft. Dieser belebt die Haut und das enthaltene Vitamin C hat einen einfettenden Effekt – ideal um kleineren Hautunreinheiten den Kampf anzusagen!

Ätherisches Zitronenöl

Zur Beduftung kann das Peeling noch mit naturreinen ätherischen Ölen verfeinert werden. Bei diesen, aus Pflanzen gewonnenen, Duftstoffen handelt es sich um hoch konzentrierte Substanzen welche die Wirkung des Peelings verstärken. Erfrischend und gewebestärkend wirkt zum Beispiel ätherisches Zitronenöl. Der Duft wirkt stimmungsaufhellend, erheiternd und regt das Gemüt an – ideal für Menschen, die morgens nicht in die Gänge kommen. Wer möchte, kann aber auch andere ätherische Öle verwenden oder einfach mehrere Öle mischen. Durchblutungsfördernd und gut gegen Muskelkater sind ätherisches Wacholder- und Rosmarinöl.

Achtung: Manche ätherischen Öle wie Rosmarin, Pfefferminze und Wacholder, sind in der Schwangerschaft, bei Bluthochdruck und Asthma nicht geeignet! Die Verwendung sollte mit einem Arzt oder Apotheker abgeklärt werden. 

Rosmarin

Das beliebte Küchenkraut wird aufgrund seiner durchblutungsfördernden und anregenden Wirkung in der Hautpflege oft verwendet und rundet das Peeling insofern perfekt ab.

Naturbelassenes Berg- oder Himalayasalz sorgt für den Schrubbeffekt im DIY-Peeling
Foto: Valerie Jarolim
Naturbelassenes Berg- oder Himalayasalz sorgt für den Schrubbeffekt im DIY-Peeling

Zutaten für ein mittelgroßes Glas

  • 8 EL fein gemahlenes Salz
  • 5 EL (Kokos-) Öl
  • 2 TL zerkleinerter, getrockneter Rosmarin
  • Der Saft einer halben Bio-Zitrone
  • 10 Tropfen ätherisches Zitronenöl

Die Herstellung

Das dIY-Peeling ist im Handumdrehen gemacht: Im Grunde werden einfach alle Zutaten in einem verschließbaren Glas vermischt. Ist das Kokosöl fest, kann es in einem warmen Wasserbad zum besseren Mischen etwas aufgewärmt werden. Möchte man die Konsistenz variieren, nimmt man einfach mehr oder weniger Öl. 1-2 wöchentlich massiert man das Peeling während der Dusche in die feuchte Haut ein und spült es dann gründlich ab.

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