Ankommen, Abschalten, Auftanken

Die 5 Kraftplätze der Bergwelten-Redaktion

Anzeige • 9. März 2020

Kraftplätze sind besondere Orte, Plätze oder auch einfach nur Naturelemente, die Kraft und Energie geben. Kraftplätze sind individuell und nicht für jeden dieselben. Die 5 Kraftplätze der Bergwelten-Redaktion stellen wir im Folgenden vor. 

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1. Der Narrenturm in Dürnstein

Den Narrenturm erreicht man nur kletternd, dafür wird man mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.
Foto: Klaus Haselböck
Den Narrenturm erreicht man nur kletternd, dafür wird man mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.

In der Ruhe liegt die Kraft: So fühlt es sich für mich an, im niederösterreichischen Dürnstein am Narrenturm zu stehen. Das ist mir die liebste der vielen Felsnadeln des Klettergartens in der Wachau. Um ganz hinaufzukommen, muss ich die Finger in kleine Griffe aus Urgestein krallen. Oben gibt es als Belohnung oft sanfte Brisen, die mir übers Gesicht streicheln, und einen weiten Blick hinunter zu den Donauschlingen, während das Wasser in der Sonne glänzt und ein Dunst über den Föhren liegt. Die starken Momente der Ruhe, des Glücks und der Entspanntheit, die ich dort erlebe, sind gute Gründe, immer wieder auf den Narrenturm zu steigen.

Empfehlung von Klaus Haselböck

2. Die Donauauen

Die Donauauen gelten als eine der letzten Flusslandschaften Europas.
Foto: Martin Foszczynski
Die Donauauen gelten als eine der letzten Flusslandschaften Europas.

Nur wenige Kilometer hinter der östlichen Stadtgrenze von Wien erstreckt sich eine echte Wildnis. Die Donauauen – die wilden Nebenarme der Donau – gelten als eine der letzten Flussauenlandschaften Europas und sind seit 1996 Nationalpark. Hier fließt die Donau noch frei und ist – was wenige wissen – mit einem Gefälle von 1,5 Metern pro Kilometer eigentlich ein Gebirgsfluss.

In den Donauauen gibt es einige Wander- und Radwege – wer sie aber am intensivsten erleben möchte, setzt sich ins Kanu und gleitet durch eine wilde Fluss-Landschaft aus üppig bewachsenen Ufern und umgestürzten Bäumen. Fast wie im tropischen Dschungel! Hier wird alles dem Lauf der Natur überlassen. Man sieht Biber, Seeadler und sogar Wildschweine – eine einzigartige Artenvielfalt. Bei Stopfenreuth gibt es auch einen Naturbadeplatz, wo man ohne Strom oder Toiletten campen und von den Sand- und Schotterbänken aus in die Donau hineinschwimmen kann – eine bessere Abkühlung gibt es im Sommer nicht.

In Stopfenreuth hätte übrigens einst ein Wasserkraftwerk hochgezogen werden sollen – der sichere Tod der Donauauen –, weshalb engagierte Naturschützer den Abschnitt 1984 besetzten. Das Bauvorhaben wurde verhindert, einige frühere Au-Besetzer sind heute Grünen-Politiker. Somit durchzieht die Donauauen auch ein Hauch von Revolution – auch das macht sie zu einem Kraftplatz.

Empfehlung von Martin Foszczynski, empfohlene Tour: Kanutour Donauauen

Wo ist dein Kraftplatz?

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3. Der Tschaukofall in der Tscheppaschlucht

Der Kraftplatz von Katrin Rath ist die Tscheppaschlucht bei Ferlach, nicht nur an heißen Sommertagen.
Foto: Credit: mauritius images / Martin Siepmann / imageBROKER
Der Kraftplatz von Katrin Rath ist die Tscheppaschlucht bei Ferlach, nicht nur an heißen Sommertagen.

Wenn einen die Hitze im Sommer nicht mehr klar denken lässt, hilft nur noch eines: Die Flucht in die Schlucht. Aufgewachsen in Klagenfurt, war die Tscheppaschlucht bei Ferlach für mich und meine Familie das Ausflugsziel schlechthin.
Und auch heute zieht mich dieser Ort noch magisch an. Auf der einfachen Wanderung über gut versicherte Steige und Hunderte Stufen lege ich beim Tschaukofall immer eine lange Pause ein. Dann fühlt es sich an, als würden die über 26 Meter hinabstürzenden Wassermassen etwas von ihrer erfrischenden Energie abgeben.

Empfehlung von Katrin Rath, empfohlene Tour: Wanderung durch die Tscheppaschlucht

4. Der Grawa-Wasserfall im Stubaital

Ein Aufenthalt am Grawa-Wasserfall im Stubaital fördert nachweislich die Gesundheit.
Foto: Credit: mauritius images / Carsten Leuzinger / imageBROKER
Ein Aufenthalt am Grawa-Wasserfall im Stubaital fördert nachweislich die Gesundheit.

Eine große Holzplattform, direkt auf einen Wasserfall ausgerichtet, das gibt es fast ganz am Ende des Stubaitals. Sitzt man dort, spürt man die Kraft des Wassers mit allen Sinnen: man kann dem Wasser beim Tosen zuschauen oder man schließt die Augen und lauscht dem Rauschen. Selbst wenn man gar nicht hinsieht oder hinhört, spürt man beim Einatmen, wie feucht und frisch die Luft ist. Bei Sonnenschein hat man den Platz natürlich nicht ganz für sich allein – nicht nur deshalb lohnt es sich aber auch, bei Schlechtwetter vorbeizuschauen: Der Wald, die Berge und der Wasserfall sind dann in Nebel gehüllt und man erhascht nur ab und an einen Blick – was eine ganz eigene und mystische Stimmung ergibt. Wer gerne noch mehr vom Wasser und der Bergwelt im Stubaital sehen möchte, kann von dort auf den Wilde-Wasser-Weg aufbrechen und bis zu einem türkisen See und sogar bis zum Gletscher wandern.

Empfehlung der Redaktion: WildeWasserWeg – Grawa-Wasserfall 

5. Das Karl-Ludwig-Haus auf der Rax in Niederösterreich

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Foto: Wikipedia / Magnuss / CC BY-SA 3.0

Ein besonderer Ort ist das Karl-Ludwig-Haus auf der Rax in Niederösterreich. Am westlichen Teil des Plateaus gelegen, kann man von hier aus den Sonnenaufgang auf 1.804 Metern erleben. Besonders schön ist das, wenn im Tal noch der Morgennebel hängt und man mit einem heißen Kaffee in der Hand über dem weißen Meer steht. Die Schutzhütte selbst hat auch eine Besonderheit: Sie ist die erste Hütte in Österreich, die vollständig Bio-zertifiziert ist. Hier schlemmt man also besonders nachhaltige Köstlichkeiten.

Empfehlung der Redaktion, Hütte: Karl-Ludwig-Haus

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