Der Mensch besitzt etwa zehnmal mehr Kälterezeptoren als Wärmerezeptoren, nämlich rund 250.000. Wo es lebensgefährlich ist – Rumpf, Brust, Kopf –, sind sie besonders dicht gesetzt, hier gibt es 13 Kaltpunkte pro Quadratzentimeter Haut, an Händen und Füßen weniger. Die natürlichen Schutzfunktionen des Menschen gegenüber Frost sind minimal. Zwar führt die typische Gänsehaut zu einer Gefäßverengung und auch das typische Kältezittern erzeugt Wärme, doch beides sind eher kurzfristige Schutzmechanismen. Umso wichtiger ist es, sich für sportliche Aktivitäten im Winter richtig – nach dem
Zwiebelprinzip – anzuziehen: Mehrere dünne Schichten sind besser als wenige dicke, da so der Temperaturhaushalt entsprechend besser reguliert werden kann.