aufmacher_eisbaden

Eisbaden lernen: So gelingt der sichere Einstieg ins kalte Wasser

Tipps & Tricks
•
2 Min.
•
04.11.2026

Foto: Sophie Kirchner

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Empfehlungen

Werbung

Werbung

Empfehlungen

Eisbaden liegt im Trend, doch der Sprung ins kalte Wasser will gelernt sein. Wer seinen Körper langsam an die Kälte gewöhnt und einige wichtige Regeln beachtet, kann sich sicher an das Kaltwasserbaden herantasten. Mit diesen vier Tipps gelingt der Einstieg.

Inhalt

  1. 1. Langsam an die Kälte gewöhnen

  2. 2. Regelmäßig eintauchen

  3. 3. Die richtige Atmung hilft gegen den Kälteschock

  4. 4. Niemals alleine eisbaden

Beim Eisbaden steigt man bis zur Brust oder bis zum Hals in Wasser mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt und verharrt wenige Sekunden bis Minuten in dieser Position. Die Kälte versetzt den Körper in Alarmbereitschaft: Der Stoffwechsel wird angekurbelt, Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet und auch die Dopaminwerte steigen. Viele Menschen berichten deshalb von einem Gefühl erhöhter Wachheit und Energie. Nach dem Bad erweitert der Körper die Blutgefäße wieder, was oft als angenehmes, intensives Wärmegefühl wahrgenommen wird.

Das Baden im kühlen Nass hat aber nicht nur Vorteile, sondern birgt auch Risiken und muss unbedingt trainiert werden. Im besten Fall lässt man sich vor dem ersten Eisbad sogar vom Arzt oder der Ärztin durchchecken, um mögliche Herzfehler auszuschließen. Denn wer unter Herz- oder Gefäßproblemen leidet, sollte aufs Eisbaden verzichten.

1. Langsam an die Kälte gewöhnen

Voll loszulegen und direkt im fast zugefrorenen See ein Bad zu nehmen, ist keine gute Idee. Besser: klein anfangen und sich mit der Zeit steigern. Zum Beispiel am Morgen das Gesicht kalt waschen, die Dusche kälter stellen oder die Beine und Arme zum Schluss kalt abbrausen. Auch Wechselduschen helfen, sich aufs Eisbaden vorzubereiten. Wer sich zum ersten Mal ins Eisbad wagt, sollte außerdem nur wenige Sekunden im Wasser bleiben. Dann langsam steigern.

2. Regelmäßig eintauchen

Der Körper kann sich an Kälte gewöhnen: Schon wenige kurze, regelmäßige Kaltwasserbäder dämpfen die Kälteschock-Reaktion deutlich. Wie oft genau, ist nicht streng festgelegt – jeden Tag muss es nicht sein. Disziplin und etwas Überwindung sind der Schlüssel.

3. Die richtige Atmung hilft gegen den Kälteschock

Besonders wichtig beim Eisbaden ist die Atmung: Diese sollte nach dem Eintauchen ins kühle Nass regelmäßig und kontrolliert bleiben. Das ist gar nicht so einfach, da die natürliche Reaktion des Körpers auf den Kälteschock Kurzatmigkeit ist. Eine ruhige und regelmäßige Atemfrequenz hilft, den Kälteschock besser unter Kontrolle zu halten.

Werbung

Werbung


4. Niemals alleine eisbaden

Die wichtigste Regel: Geh niemals alleine eisbaden! Trotz Vorbereitung auf das Baden im kalten Wasser besteht nämlich die Gefahr, einen Kälteschock zu erleiden. Am besten geht man deshalb zu zweit und hat für den Notfall eine Unterstützung an Land mit. Dabei nicht vergessen: Der Kopf bleibt immer trocken. Hände und Füße kühlen schnell aus, daher die Hände nach Möglichkeit aus dem Wasser halten und eventuell Neoprensocken tragen. Nach dem Bad zügig abtrocknen, warm anziehen und eine Mütze aufsetzen.

Mehr zum Thema

    Bergwelten ist der Startpunkt für dein Abenteuer in den Bergen

    Mit Tausenden geprüften Touren, Hütten und Unterkünften sowie Bergwissen von Expertinnen und Experten bist du ideal für die Berge vorbereitet.

    Artikel

    Hütten

    Touren