Hengsthütte

1.012 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Anfang Mai bis 26. Oktober täglich geöffnet, Montag Ruhetag
von 27. Oktober bis Ende April am Wochenende und während der Ferienwochen geöffnet

Telefon

+43 263 621 03

Homepage

www.hengsthuette.at

Betreiber/In

Andrea Postl

Details

  • Behindertengerecht
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Hunde erlaubt
  • Spielplatz

Lage der Hütte

Die Hengsthütte auf 1012 Metern ist direkt mit der Schneebergbahn erreichbar. Für die Teilstrecke gibt es ermäßigte Fahrkarten. Nach Puchberg am Schneeberg kommt man über die A2 bis Wiener Neustadt und die B26 oder mit dem Regionalzug. Die Hütte blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist seit der Erbauung um 1900 in Familienbesitz.

Die Wirtin Andrea Postl legt besonderen Wert darauf, dass die Kulinarik nicht zu kurz kommt. Österreichisch und saisonal könnte man die Küche beschreiben. Manmchal gibt es sogar Kaiserschmarr'n nach dem Rezept des Großvaters. Ebenfalls selbstgemacht sind die Latschen- und Zirbenschnäpse. Der großzügige Gastgarten lädt zum Verweilen ein und Kinder können sich am Spielplatz austoben. Die Hütte ist das ganze Jahr über geöffnet. Im Winter können Rodeln ausgeborgt werden.

Wer zu Fuß zur Hütte kommen will geht vom Muthenhof in Puchberg weg. Der Aufstieg ist auch über Rohrbach oder Schneebergdörfl möglich. Den höchsten Gipfel Niederösterreichs, den Hochschneeberg (2.076 m), erwandert man von der Hengsthütte aus in drei Stunden.

Kürzester Weg zur Hütte

Über die A2 bis Wiener Neustadt bzw. Wöllersdorf und die B26 nach Puchberg am Schneeberg fahren. Die Ortschaft ist auch mit dem Zug von Wiener Neustadt erreichbar. Der "Salamander", die Zahnradbahn auf den Schneeberg, hält bei der Hengstberghütte.
 
Alternative Routen
vom Muthenhof in Puchberg durch das Hengsttal oder über den "Neuen Hengstweg" (1 h Gehzeit), von Rohrbach im Graben/Arbesthal über den Hauslitzsattel (1 h), von Rohrbach über das Himberger Haus (1:30 h), von Schneebergdörfl/Gasthof zum Schneeberg über den Briefträgersteig (1 h), von Schneebergdörfl über den Mieseltal-Steig und das Kögler Haus (2:30 h Gehzeit)
 

Leben auf der Hütte

Erbaut wurde die Hütte um 1900 herum von einem Köhler. Zwei Jahrzehnte später machte die Mühlhofer einen Gasthof daraus. Rund um die Hütte wurden auf dem Boden von Johann Gschaider Pferde und Hühner gehalten. Er ist der Großvater der heutigen Besitzerin Andrea Postl. Damals wurde den Vorbeikommenden Speck und Most angeboten. 1960 siedelte Johann Gschaider selbst auf die Hütte auf. "Bin im Wald - bitte rufen" war die Aufschrift des Schieldes, das Wanderer an der Tür hängen sahen. Das Angebot an Speisen und Getränken wure laufend erweitert. Freunde und Bekannte kamen in den Genuss von selbstgemachtem Kaiserschmarr'n mit Zwetschkenröster. Manchmal macht auch Wirtin Andrea Postl heute noch die Mehlspeise nach dem Rezept vom Großvater. Sie übernahm die Hütte 1994 von ihrer Mutter. Bis zum Anschluss an die Strom- und Wasserversorgung wurde die Energie mit einer Solaranlage erzeugt.

Großzügige Portionen zeichnen die Küche auf der Hengsthütte aus. Angeboten werden bodenständige Schmankerl, vom Schweinsbraten über Brettljausn bis hin zu selbstgemachtem Apfelstrudel. Saisonale Angebote wie Bärlauchsuppe oder Wild runden das Speisenangebot ab. Auch der Weinkeller kann sich sehen lassen. Eine Spezialität sind die selbst angesetzten Latschen- und Zirbenschnäpse. Genossen werden können diese im Gastgarten unter Obstbäumen.

Bei ausreichender Schneelage gibt es im Winter einen Rodelverleih für die Rodelbahn.
 

Gut zu wissen

Für die Teilstrecke der Schneebergbahn zur Hengstberghütte gibt es vergünstigte Fahrkarten. Die Hütte ist barrierefrei. Übernachtungsmöglichkeit gibt es keine. Hunde sind willkommen. Nur Barzahlung möglich. Für Kinder gibt es einen Spielplatz direkt vor der Hütte.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Haltestelle Baumgartner (1.396 m, 1 h). Weiters: Ternitzer Hütte (1.199 m, 1:30 h), Berghaus Hochschneeberg (1.800 m, 2 h).

Gipfelbesteigungen von der Hengsthütte aus: Hochschneeberg (2.076 m, 3 h)

Anfahrt

Von Norden: auf der A2 bis Wiener Neustadt-West, auf die B26 wechseln von Süden: auf der A2 bis Wöllersdorf, weiter auf der B26

Parkplatz

Parken in Puchberg am Schneeberg möglich (Parkleitsystem)

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug von Wiener Neustadt bis Puchbeg am Schneeberg

Hütte • Niederösterreich

Haus Eisensteinhöhle (407 m)

Das Haus Eisensteinhöhle liegt in den Gutensteiner Alpen im Bezirk Wiener Neustadt (Niederösterreich) direkt am Fuße der Eisensteinhöhle. Dieses beliebte Ziel für Wanderer und Familien mit Kindern wurde 1855 entdeckt und 1907 als Schauhöhle eingerichtet. Das Haus Eisensteinhöhle stammt aus dem Jahr 1969 und wurde im Frühjahr 2015 renoviert – seit 1972 gibt es ein Höhlenmuseum mit zauberhaftem Flair. Die Höhle selbst ist – zum Schutz der Fledermäuse – nur von Mai bis Oktober zugänglich.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Otto-Kernstock-Haus steht am Gipfel-Aufbau des Rennfeldes, dem westlichsten Gipfel der Fischbacher Alpen in der Obersteiermark. Es erfreut sich wegen seiner großartigen Aussicht großer Beliebtheit. Die exponierte Lage ermöglicht die Sicht bis zu den Gletschern der Hohen Tauern, den Gesäuse-Bergen, den Semmering und in das oststeirische Hügelland. Das Schutzhaus am Rennfeld ist Ziel von Wanderern und Bergläufern. Im Winter wird der Rennfeld bei entsprechender Schneelage auch mit Schneeschuhen und Tourenski begangen.  Die Lage des Hauses sowie die Wegführung aus dem Tal prädestiniert das Schutzhaus für Touren, zu denen man mit der Bahn anreisen kann. Denn von den Bahnhöfen Bruck an der Mur, Pernegg an der Mur, Kapfenberg und St. Marein im Mürztal kann ohne Umwege Richtung Schutzhaus aufgebrochen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Öhlerschutzhaus (1.027 m)

Das Öhlerschutzhaus auf dem Öhlersattel ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Pilger in den Gutensteiner Alpen in Niederösterreich. Der Weitwanderweg 01 vom Neusiedlersee bis zum Bodensee führt am Haus vorbei, auch viele Pilger auf dem Weg nach Mariazell oder auf den Mariahilfberg legen hier eine Rast ein. Für Mountainbiker und Schneeschuhwanderer ist die Hütte ebenfalls ein lohnenswertes Ziel. Das Schutzhaus markiert die Grenze zwischen den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt: Drinnen sitzt man in Puchberg, draußen in Gutenstein. Vom Öhler hat man beste Sicht auf Reisalpe, Schneeberg und den Ötscher.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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