
8 schaurige Schweizer Bergsagen
Foto: swiss-image.ch/Heinz Schwab
Ein Pakt mit dem Teufel, nächtliche Gespenster-Pferde, eine zum Leben erweckte Strohpuppe, die einen blutigen Rachefeldzug auf der Alp startet: Mit den Bergsagen der Schweiz kann es keine Halloween-Feier und kein Hollywood-Horrorfilm aufnehmen! Wir stellen euch 8 der gruseligsten Geschichten vor.
1. Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht
Uri
Über viele Jahrhunderte war die Schöllenenschlucht im Kanton Uri eine äußerst schwierig zu überwindende und gefährliche Barriere. Bis es zum Bau der ersten Brücke über die Reuss kam. Und dabei hatte der Teufel seine Hand im Spiel!

Alpinwissen
Wer heute durch das Gotthardmassiv in Richting Süden gelangen will, fährt durch den Tunnel. Über viele Jahrhunderte war die zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri aber eine äußerst schwierig zu überwindende und gefährliche Barriere für Reisende. Eine alte Sage erzählt uns, wie es zum Bau der ersten Brücke über die Reuss kam.

Alpinwissen
2. Das Nachtpferd Zawudschawu
Freiburg
Am Fuße der Berge rund um Greyerz soll einer Sage nach einst ein rätselhaftes Pferd sein Unwesen getrieben haben. Aber immer nur nachts!

Berg & Freizeit
Am Fuße der Berge rund um Greyerz im Kanton Freiburg soll einer Sage nach einst ein ebenso rätselhaftes wie launisches Pferd sein Unwesen getrieben haben. Grund genug, sich in diesem schönen Wandergebiet auf Spurensuche zu begeben!

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3. Der Schlangenbanner
Graubünden
Um die Madrisa im Rätikon (2.770 m) ranken sich besonders viele Sagen. Eine handelt von einem seltsamen Mädchen, das die Hirten der Saaseralp von einer Schlangenplage befreite. Nun ja – nicht ganz... Vorsicht: sehr blutrünstig!

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Um die Madrisa im Rätikon (2.770 m) ranken sich besonders viele Sagen. Eine handelt von einem seltsamen Männchen, das die Hirten der Saaseralp – eine der schönsten im Prättigau – von einer Schlangenplage befreite. Mit fatalen Folgen!

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4. Der Spuk am Urdensee
Graubünden
Der von Gipfen umrahmte Urdensee auf 2.249 m oberhalb von Tschiertschen in Graubünden ist so malerisch wie sagenumwoben. Bis heute treibt dort oben ein Senn sein spukhaftes Unwesen!

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Der von Alpweiden umfasste und von Gipfen umrahmte Urdensee auf 2.249 m oberhalb von Tschiertschen in Graubünden ist so malerisch wie sagenumwoben. Eine Sage weiß zu berichten, dass an seiner Stelle einst eine Sennhütte stand. Heute liegt sie – nicht ohne Grund – am Grund versunken.

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5. Das Sennentuntschi
Uri
Eine der bekanntesten – und auch verstörendsten Sagen aus der Schweizer Bergwelt. Ein paar Sennen basteln sich eine weibliche Strohpuppe, um sich die Zeit auf der Alp zu vertreiben. Als diese plötzlich zum Leben erweckt wird, gerät die ganze Sache aus dem Ruder – bis hin zu einer wahrlich grausamen Racheaktion!

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Die Sennenpuppe – eine Frauenpuppe aus Stroh – ist ein in weiten Teilen des Alpenraums bekanntes Sagen-Motiv, ihre Verbreitung reicht in unterschiedlichen Variationen von den Berner Alpen bis nach Tirol und Kärnten. In der Schweiz treibt sie als „Sennentuntschi“ ihr Unwesen – und sorgte auch schon außerhalb der Berge für handfeste Skandale.

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6. Das Zuger Alpli
Zug
Auf dem Zuger Alpli (Rossberg) spukt es gehörig! Wanderern kann es dort passieren, dass sie sich nach drei Stunden wieder am Ausgangspunkt anstatt am Ziel wiederfinden. Eine alte Sage erzählt, wie es dazu kam!

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Wer auf das Zuger Alpli (Rossberg) wandert, dem kann es passieren, dass er sich nach drei Stunden wieder am Ausgangspunkt anstatt am Ziel wiederfindet. Eine alte Sage erzählt, wie es zu diesem Spuk kam.

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7. Der Rollibock
Wallis
Die Sage vom furchterregenden Rollibock gehört zu den ältesten Erzählungen im Wallis. Muss man sich vor dem seltsamen Eisbewohner am Grossen Aletschgletscher fürchten? Hier erfahrt ihr es!

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Die Sage vom furchterregenden Rollibock gehört zu den ältesten Erzählungen im Wallis. Muss man sich vor dem seltsamen Eisbewohner fürchten?

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8. Die Zwerge von Forstegg
St. Gallen
Die Burg Forstegg (auch: Forsteck) in der Gemeinde Sennwald ist heute nur noch als Ruine erhalten. Einer alten Sage nach gelangte ein junger Freiherr einmal durch den Brunnenschacht in den Hof der Burg. Was er dort erblickte, war sehr rätselhaft!

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Die Burg Forstegg (auch: Forsteck) in der Gemeinde Sennwald im Kanton St. Gallen wurde um 1200 von den Freiherren von Sax errichtet – heute ist sie nur noch als Ruine erhalten. Einer alten Sage nach gelangte ein junger Freiherr einmal durch den Brunnenschacht in den Hof der Burg – davor erblickte er eine wundersame Goldhöhle und Zwerge mit langen Bärten.

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