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Hütten

Mit Genuss: 4 Hütten zum Überwintern

• 23. November 2016

Auch wenn der Schnee noch auf sich warten lässt: Inspiration schadet nie. Wir stellen euch 4 Hütten in Österreich, Deutschland und Italien vor, die auch im tiefsten Winter mit exzellenter Küche locken.

Südwiener Hütte in Salzburg im Winter
Foto: Evelyn Grießner
Winter-Wunderland: Die Südwiener Hütte (1.802 m) in den Radstädter Tauern in Salzburg
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1. Col-Pradat-Hütte, 2.038 m

Dolomiten / Südtirol / Italien

Im Herzen von Alta Badia, einer Ferienregion mit schier unendlichen Bergsport-Möglichkeiten, in Colfosco/Kolfuschg oberhalb von Corvara liegt die Ütia Col Pradat. Und in was für einer Lage in den Dolomiten. Die Ütia - Ladinisch für Schutzhütte und auch Abtei - hat es sich am Fuße des Sassonghers, ein Gipfel wie ihn nur die Dolomiten hervorbringen können, bequem gemacht. Richtung Norden dehnt sich der Naturpark Puez-Geisler mit den Puez-Spitzen und der, einer Fels- und Steinwüste ähnlichen Gardenaccia-Hochfläche aus.  Die Hütte macht es Gästen recht einfach zu ihr hinaufzukommen. Sie steht direkt neben der Bergstation der Col-Pradat-Gondelbahn. Das Berghaus ist der Dolomiten-Balkon von dem aus auf die Marmolada, die Tofana, den Langkofel geschaut und in das Mittagstal gespäht werden kann. Das Tal ist ein Kar im Norden des Sella-Massivs, das Wanderer und Skitouren-Geher magisch anzieht und ihre Begeher fordert.    Die Col-Pradat-Hütte ist nahezu das gesamte Bergjahr Anlaufstelle für Bergsteiger, Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer, Skitourengeher, Rodler und Skifahrer (Sellaronda-Zugang!). Die Hütte spannt kulinarisch einen breiten Bogen. Jeder Anspruch, von der schnellen Jause bis zum Austernessen, wird erfüllt. Kinderwünsche an die Hütte sollen am Spielplatz und im Streichelzoo erfüllt werden. Alpinisten-Wünschen gehen rundum die Hütte alle in Erfüllung. Den Sassongher-Gipfel erreicht man in einer Gehzeit von 1:30 Stunden. Auf das Grödner Joch braucht man 2 Stunden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Col-Pradat-Hütte liegt im riesigen Ski- und Wandergebiet Alta Badia am Fuße des Sassonghers (2.665 m) – mit Anbindung an die berühmte Sella Ronda und herrlichem Blick ins Mittagstal und auf die Marmolata. Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen: Austern, Fondue, Kaiserschmarrn – und eine tolle Weinkarte.


2. Duisburger Hütte, 2.572 m

Goldberggruppe / Kärnten / Österreich

Die Duisburger Hütte liegt in einem Talkessel am Ende des Fraganter Tals und lockt geübte Tourengeher vor allem mit dem nahegelegenen Aufstieg auf den Hocharn (3.254 m), den höchsten Berg der Goldberggruppe. Besonders lohnend: Die anschließende Abfahrt nach Kolm-Saigurn sowie das stärkende Buffet auf der Duisburger Hütte in der Zirbenstube mit Kamin.


3. Südwiener Hütte, 1.802 m

Radstädter Tauern / Salzburg / Österreich

Die Südwiener Hütte liegt im Salzburger Pongau zwischen Obertauern und dem Tauerntunnel Nordportal. Beim Einkehrschwung wird man in der Hütte schon von einem herrlichen Duft begrüßt. Ob Rind oder Schwein: Hier wird großer Wert auf Regionalität gelegt und daher fast ausschließlich beim Bauern eingekauft. Wer's lieber flüssig mag: Das Bier kommt vom Fass!


4. Traunsteiner Skihütte, 1.160 m

Chiemgauer Alpen / Bayern / Deutschland

Die ganzjährig geöffnete Traunsteiner Skihütte liegt auf der Winklmoosalm zwischen Steinplatte (1.869 m) und Dürrnbachhorn (1.776 m). Bekannt ist die Hütte vor allem für ihren Kaiserschmarrn, der als der beste der Region gilt. Auch wenn man rund 20 Minuten warten muss: Jede davon zahlt sich aus. Übrigens stammen alle Zutaten der erstklassigen Gerichte aus der Region – das gilt auch für Bier und Schnaps.


Tipp

Viele weitere nützliche Empfehlungen und Ausrüstungstipps für die kalte Jahreszeit findet ihr im:

Bergwelten Favoriten – Winter 2016/17


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