Wolfsschlucht über Hohenbaden und Alteberstein

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 3:15 h 10,1 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
310 hm 310 hm 558 m

Details

Beste Jahreszeit: Ganzjährig
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour

Die von artenreichen Laubmischwäldern bestandenen Felsen des Battert, in dessen Südostflanke in der Nähe von Teufels- und Engelskanzel drei Quellbäche der Oos entspringen, bilden mit 568 m eine der aussichtsreichsten Landmarken rund um die Heilquellen von Baden-Baden. Seit keltischer Zeit trägt die Hochfläche des Batterts eine Ringwallanlage, auf dem Westpfeiler des weitläufigen Felsmassivs stehen die malerischen Ruinen des Alten Schlosses Hohenbaden, die bis zu 60 m hohen Türme und Massivwände aus verkieseltem Por­phyr­konglomerat des Batterts bilden den bekanntesten Klettergarten im Nordschwarzwald.

Insgesamt eine lohnende Rundwanderung, die passagenweise auf steilen Auf- und Abstiegen Kondition erfordert Kondition. Zudem empfiehlt sich wegen den wurzelig-felsigen Pfaden festes Schuhwerk.

💡

Diese Tour stammt aus dem Kompass Wanderführer „Schwarzwald Nord“, von Elke Haan.

Die fromme Legende der Felskanzel bei den Felsgruppierungen, auf der ein Engel den Menschen guten Willens predigte, während sich auf der anderen Seite des Tals die Teufelsanbeter versammelt hatten, ist auf einem Fresko von Jakob Götzenberger im Wandelgang der Baden-Badener Trinkhalle dargestellt. Hier bietet sich auch ein fabelhafter Ausblick auf die gegenüberliegenden Höhen.

Unterwegs bietet sich die Untere Batterthütte zur Einkehr an. Auch in der Batterthütte kann man eine ausgiebige Rast machen.

Das Alter der Batterteiche wird auf etwa 600 Jahre geschätzt. Während die standortfremden Flachwurzler-Fichten vom Orkan Lothar zu Hunderttausenden umgelegt wurden, trotzte die Batterteiche lässig dem Orkan.

Die Heidenmauer bei der keltischen Ringburg umschließt die lang gestreckte Battertkuppe in einer Höhe von 565 m, ist etwa 800 m lang und 200 m breit. Die Ringmauer ist heute durchschnittlich einen Meter hoch, ihre oft mächtigen Steine sind lose aufgesetzt. Nach der Art des Mauerwerks und nach den dortigen Funden vermutet man, dass Kelten um 400 vor Christus die Ringburg anlegten.

Die aus Haupt- und Vorburg bestehende hochmittelalterliche Burg Alteberstein wurde ab 1100 auf einem steil nach Nordwesten abfallenden Felsen oberhalb des Dorfs Ebersteinburg als Sitz der Grafen von Eberstein errichtet. 1282 kaufte Markgraf Rudolf I. von Baden, der mit Kunigunde von Eberstein verheiratet war, die Anlage. Ab dem 16. Jh. verfiel sie. Heute beherbergt das Gemäuer eine Gaststätte, der Bergfried aus dem 13. Jh. ist als Aussichtsturm begehbar.

Anfahrt

Wolfsschlucht (370 m), Bushaltestelle und Parkplatz am Hotel „Wolfsschlucht“ an der Abzweigung der Ebersteinburger Straße in Baden-Baden im Stadtteil Ebersteinburg.

Parkplatz

Parkplatz am Hotel „Wolfsschlucht“ an der Abzweigung der Ebersteinburger Straße in Baden-Baden im Stadtteil Ebersteinburg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bushaltestelle am Hotel „Wolfsschlucht“ an der Abzweigung der Ebersteinburger Straße in Baden-Baden im Stadtteil Ebersteinburg.

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