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Gratwanderung über dem Walchensee

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Tourdaten

Anspruch
T3 anspruchsvoll
Dauer
7:00 h
Länge
14,4 km
Aufstieg
1.180 hm
Abstieg
1.180 hm
Max. Höhe
1.780 m

Details

Beste Jahreszeit: April bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
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Herrliche Ausblicke in die Alpen und das Alpenvorland: Die Tour beginnt am Parkplatz der Herzogstandbahn. Entlang des Deiningbaches hat man Sicht auf mächtige Wildbachverbauungen, die die Ortschaft Walchensee schützen sollen. Weiter geht es entlang des Rotwandgrabens in Richtung Heimgarten-Hütte und zum Heimgarten. Auf dem Weg dorthin quert man einen steilen Grashang, der Lawinenverbauungen und Aufforstungen aufweist. Über einen der schönsten Grate am Alpenrand geht es bei fantastischem Panoramablick, der sowohl weit ins Alpenvorland wie auch in die Alpen reicht, zum Herzogstand. Von dem Steig aus sieht man wie gewaltige Kräfte die Gesteine gefaltet und aufgestellt haben.

Aus der Vogelperspektive erkennt man links den Kochel- und rechts den Walchensee. Auf dem Herzogstand erinnert ein Informations-Pavillon an die in den 1920er-Jahren bis ins Tal reichende Funkantenne. Danach geht es entweder über schöne Wanderwege und Steige zurück zum Parkplatz oder mit der ca. 160 m tiefer gelegenen Herzogstandbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Schwerpunkte dieser Tour sind: Was kann man gegen Murabgänge tun?, Geologie am Wegrand und das besondere Verhältnis zwischen Walchen- und Kochelsee.

💡

Diese Tour stammt aus dem Buch „Geowandern München“, von Reinhold Lehman und Kathrin Schön, erschienen im Bergverlag Rother.

Wem die Tour zu lange ist, kann entweder auf den Herzogstand mit der Seilbahn fahren und über den Grat zum Heimgarten gehen oder sich den Abstieg vom Herzogstand zum Ausgangspunkt der Tour sparen und hier die Seilbahn nehmen, wobei auf den Zeitpunkt der letzten Talfahrt zu achten ist.

Wenn man schon in der Gegend ist, empfiehlt es sich den Pavillon am Herzogstand, das Erlebniskraftwerks Walchensee am Kochelsee oder das Walchensee Museum zu besichtigen.

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