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Rifugio Boz

1.718 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mobil

+39 340 9979332

Telefon

+39 0439 64448

Homepage

https://www.rifugioboz.it/

Betreiber/In

Erika De Bortoli e Andrea Marchetti

Räumlichkeiten

Zimmer Winterraum
34 Betten 4 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Genießerhütte
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Lage der Hütte

Das Rifugio Boz (deutsch Bozhütte) liegt in der Neva-Mulde auf 1.718 m. Höhe, am Fuße des Sass de Mura im Nationalpark Dolomiti Bellunesi und ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 2.

Die Hütte
Das Rifugio Boz oder Rifugio Bruno Boz (deutsch Bozhütte) befindet sich in der Cimonega-Gruppe, in einer Weidelandschaft auf der Südwestseite des Sass de Mura im Nationalpark Belluneser Dolomiten bei Feltre in der Provinz Belluno/Region Venetien.
Die Hütte wurde auf den Ruinen der alten Nevettahütte von einer Gruppe Freiwilliger, koordiniert vom CAI Feltre, errichtet. Zuerst als Bruno-Boz-Biwak bekannt, wurde es im November 1966 durch einen heftigen Sturm fast komplett zerstört. In den Jahren darauf entstand die neue Hütte, die 1970 eröffnet und bis 2010 immer wieder umgebaut worden ist.
Benannt wurde die Hütte nach Bruno Boz, einem Bergsteiger und Mitglied des CAI Feltre, der in der Nähe des Passo Alvis während der Jagd tödlich abgestürzt ist.

Kürzester Weg zur Hütte
Vom Maso el Belo auf 1.188 m wandert man links der Forststraße für etwa 3,5 km entlang bis man auf etwa 1.600 m Meereshöhe eine Abzweigung erreicht. Auf der rechten Seite biegt eine kleine Straße ab, die zur Talstation der Materialseilbahn der Berghütte Boz führt. Man folgt folgt der kleinen Straße in die Val Fonda (Weg Nr. 727 oder 727 A) und erreicht bald darauf das Rifugio Boz (1.718 m).

Alternative Routen
Von der Val Canzoi über den Passo Alvis, Weg Nr. 811 zur Bozhütte in 2 Stunden und 45 Minuten.
Von der Val Canzoi über den Passo Finestra, Weg Nr. 805, 801 zur Bozhütte in 2 Stunden und 30 Minuten.
Überquerung der Vette Feltrine (vom Rifugio Dal Piaz zum Rifugio Boz)

Leben auf der Hütte
Auf der Hütte werden regionaltypische Gerichte wie Polenta, Käse Schiz und Schmorbraten angeboten. Übernachtung: 34 Plätze, 4 Notplätze.

Gut zu wissen
Der Nationalpark der Belluneser Dolomiten, mit seinen 31.000 Hektar, ist fast unbewohnt. Abwechslungsreich und vielfältig zeigt sich die Landschaft mit ihren wilden Felsen, Hochebenen, Wälder und Schluchten. Seine Fauna und Flora sind ein Meisterwerk der Artenvielfalt, da dieses Gebiet die Eiszeiten überstanden hat. Im Nationalpark findet man ein Viertel des nationalen Pflanzenerbes, von denen einige endemisch sind. Hier leben Gämse, Hirsche, Rehe und Mufflons. Hier brüten 115 Vogelarten und man trifft 20 Amphibien- und Reptilienarten an. Das Gebiet ist der Lebensraum von 40% aller Schmetterlingsarten Italiens.

Touren und Hütten in der Umgebung
Rifugio Giorgio Dal Piaz und Rifugio Vederna über die Via del confine pacifico
Traverstata delle vette Feltrine

Anfahrt

Von Imér bei Fiera di Primiero der Beschilderung in die Val Noana folgen und auf der schmalen asphaltierten Straße die Schlucht. Nach 9 km erreicht man die Hütte Fonteghi (1.100 m), am Beginn der Val Nagaoni in der Nähe des Stausees der Val Noana. Man folgt der Straße rechts der Hütte und fährt für ca. 2 km bis man die Hütte Maso el Belo auf 1.188 m erreicht.

Parkplatz

Parkplatz beim Maso el Belo

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