Hauerseehütte – Rüsselsheimer Hütte

Eine Tour von
Beschreibung
„Von Kar zu Kar, von Scharte zu Scharte“: Auf dieser Etappe vom mittleren in den südlichen Bereich des Geigenkamms in den Ötztaler Alpen durchquert man einsame und sehr urtümliche Berggefilde zwischen dem Tiroler Ötztal und Pitzal und muss auch mit der einen oder anderen alpinen Hürde klarkommen, sprich sein alpines Rüstzeug unter Beweis stellen.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Wanderführer „Trekking im Ötztal – Pitztal“ von Mark Zahel, erschienen im Bergverlag Rother.
Für versierte Berggänger stellt der Luibiskogel, 3.110 m, eine außerordentliche Bereicherung dar. Kurz vor der Luibisscharte zweigt man auf die markierte Gipfelroute ab, die an der Südostflanke zunächst noch blockschuttig, später dann in steilerem, gut gestuftem Felsgelände (etliche Ketten) emporführt. Bewertung T4 (schwarz), 200 Hm zusätzlich, hin und zurück insgesamt 1 Std.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Von der Hauerseehütte geht es zuerst links um den See herum, denn die alte Routenführung auf der rechten Seite wurde nach einem Felssturz schon vor Jahren gesperrt und verfällt nun vollkommen. An der Halde im Hintergrund haben sich schon gute Serpentinen ausgeprägt, sodass wir zwischen den Fernerköpfen und einem kleinen Felssporn hindurch rasch ins Hochkar vorankommen.
Dort gerät man in chaotischeres Blockschutt- und Gletscherschliffterrain, welches an einigen kompakteren Stufen eisenhaltig entschärft worden ist. Der Hauerferner wird mittlerweile nur noch tangiert, aber nicht mehr unmittelbar überquert. Nach einer kleinen Schleife unterhalb des Luibiskogels erreichen wir mit einer rauen Traverse die Luibisscharte, 2.914 m.
Westseitig erwartet uns in einem sehr steilen, rutschigen Geröllcouloir eine der unangenehmsten Passagen. Immerhin finden wir am linken Rand eine fast durchgängige Kettensicherung. Am Auslauf noch etwas tiefer, dann links eindrehend über weithin grobe Blockfelder allmählich wieder aufwärts. Erst kurz vor dem Sandjöchl, 2.826 m, wird die Trasse besser.
Jenseits leitet ein sandiger Hang ins Luibiskarle hinab, ehe es mit 100 Höhenmetern Gegensteigung über einen Geländerücken hinweggeht. Der Weg schmiegt sich an die Hänge des Jochkogels und erreicht im Abstieg das Breitlehnjöchl, 2.639 m, mit der Verbindungsroute zwischen Pitz- und Ötztal.
Auf Pitztaler Seite verlieren wir damit noch weiter an Höhe, bevor man vom talwärts führenden Weg nach links ausschert (Nr. 911) und durch Blockschutthalden bis unter den Nordabbruch des Hohen Kopfes quert. Ein steiler Zickzackkurs leitet an dieser Flanke empor, zwischendurch tendenziell links haltend und im oberen Teil mithilfe einer Kettensicherung bis ins Rötkarljoch, 2.710 m, manchmal auch als Kapuzinerjoch bezeichnet.
Die andere Seite ist zum Glück braver. Unser Weg führt ins Rötenkar hinab, durchmisst die lang gestreckte Mulde über die allgegenwärtigen Blockfelder und gewinnt in einem letzten Serpentinenanstieg die aussichtsreiche Schulter von Gahwinden, 2.649 m. Rechts am Vorsprung steht eine Rastbank. Mit der Rüsselsheimer Hütte erkennt man drunten im Kessel nun auch das Tagesziel und lässt die Etappe mit einem weit ausholenden Bogen dorthin auslaufen.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Siehe Zustiegswege zur Hauerseehütte.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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