Wanderung zur Trifthütte von der Bergstation Underi Trift

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T4 schwierig 4:30 h 6,6 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.252 hm 91 hm 2.520 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Abenteuerliche Wanderung in den Urner Alpen: Der Zustieg zur Trifthütte (2.520 m) von der Bergstation Underi Trift ist nur etwas für Mutige, überquert man auf dem Weg zur Hütte doch die spektakuläre Trifthängebrücke. Mit ihren 170 m Länge und 100 m Höhe ist sie eine der längsten und höchsten Fußgänger-Hängeseilbrücken der Alpen. 

Wer die Überquerung der tiefen Schlucht auf der schwingenden Brücke geschafft hat, den erwarten im zweiten Teil Leitern, Ketten und Fixseile, die schwierige Stellen des alpinen Steiges absichern. Belohnt wird man mit einzigartigen Einblicken in die faszinierende Gletscherwelt der Schweizer Alpen und mit der Gastfreundlichkeit der Trifthüttenwirte.

💡

Von der Trifthütte bis zum Telltistock führt ein rund 1,5 km langer Geologie-Erlebnispfad, der anhand von zehn Stationen Einblicke in die verschiedenen Gesteinsarten der Region gibt.

Anfahrt

Von Meiringen oder über den Sustenpass ins Gadmertal. In der Kehre bei Schwendi zur Talstation der Triftbahn. Mit dieser fährt man bis zur Bergstation Underi Trift.

Parkplatz

Bei der Talstation der Triftbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Meiringen und weiter nach Innertkirchen Grimseltor fahren, dann mit dem Postbus bis zur Haltestelle Nessental, Triftbahn.

Trifthütte
Hütte • Bern

Trifthütte (2.520 m)

In wilder, hochalpiner Berg- und Gletscherlandschaft umgeben von neun Dreitausendern liegt die heimelige Trifthütte des SAC Bern. Abseits vom großen Bergtourismus und inmitten des wild- romantischen Gletschergebietes mit unzähligen Möglichkeiten für Hoch- und Skitouren freuen sich die Hüttenwarte umso mehr auf Gäste von nah und fern. Die haben schon eine Mutprobe hinter sich wenn sie auf der Hütte ankommen: Der Zustieg führt über die Trifthängebrücke. Mit ihren 170 m Länge und 100 m Höhe ist sie eine der längsten und höchsten Fussgänger-Hängeseilbrücken der Alpen. Spektakulär die Aussicht in die Triftwasserschlucht und auf den Triftgletscher. Der Bau wurde nötig, um das Überleben der Trifthütte zu sichern. Der Hüttenweg führte ursprünglich über den Triftgletscher. Als dieser sich immer weiter zurückzog und unpassierbar wurde, sollte eine einfache Hängebrücke den Zugang sichern. 2004 wurde sie nach dem Vorbild der nepalesischen Dreiseilbrücken erbaut und entpuppte sich bald als Touristenmagnet. 2009 wurde sie durch eine sicherere und besser zugängliche Brücke ersetzt.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Windegghütte
Die heimelige Windegghütte des SAC Bern steht oberhalb der Sustenpassstraße im wildromantischen Trift- und Sustengebiet. Die einzigartige Lage im wilden Triftkessel mit dem schwindenden Triftgletscher und die spektakuläre Hängeseilbrücke über die Triftwasser-Schlucht machen den Hüttenbesuch zum Erlebnis. Dank der Triftbahn kann der Hüttenweg in knapp zwei Stunden geschafft werden und ist so auch für weniger Geübte und für Familien mit Kindern gut machbar. „Ein Eisriese zieht sich zurück“ – so hat der Triftgletscher vor einigen Jahren Schlagzeilen gemacht, denn er gilt als einer der Schweizer Gletscher, die sich durch die Klimaerwärmung am stärksten zurückbildeten. Seine größte Ausdehnung erreichte der Triftgletscher um Mitte des 19. Jahrhunderts, damals reichte er bis in die Region der heutigen Bergstation der Triftbahn auf 1.400 m. Die Schleifspuren des Gletschers auf den Felsen entlang des Triftwassers und der Hüttenwege, sowie die alten Moränen sind noch gut zu sehen. Von der Windegghütte aus gibt es zahlreiche Tourenmöglichkeiten für jeden Anspruch. Am spektakulärsten ist sicher der Aufstieg zur Triftbrücke, die 170 m lang in 100 m Höhe mit einzigartiger Aussicht zum Triftgletscher und Gletschersee über die Schlucht führt. Es gibt unzählige Möglichkeiten für schöne Touren von der Windegghütte aus: Der Klassiker - die Bergwanderung über den Furtwangsattel nach Guttannen. Oder Alpintouren auf's Mähren-, Steinhüs- oder das Kleine Windegghorn. Oder Klettern im hüttennahen Klettergarten. Im Frühjahr bietet das Gebiet Skitourengehern und Schneeschuhwanderern zahlreiche schöne Touren abseits der großen Massen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Obwalden

Auf den Wissberg

Dauer
5:00 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
8,2 km
Aufstieg
1.585 hm
Abstieg
820 hm

Bergwelten entdecken