Von der Salmhütte zur Stüdlhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 2:45 h 5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
500 hm 330 hm 2.813 m

Mit Glück kann man auf dieser mittelschweren Bergtour im Nationalpark Hohe Tauern in der Glocknergruppe in Kärnten Steinböcke beobachten. Von der Salmhütte (2.644 m) geht es über die Pfortscharte (2.828 m), dem Übergang vom Leitertal ins Ködnitztal, und auf herrlichem Höhenweg zur Stüdlhütte (2.801 m). Ein wunderschönen Ausblick auf den Großglockner und die Schobergruppe bietet sich Wanderern auf dem Johann-Stüdl-Weg. 

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Für Wanderer, die an Architektur und Nachhaltigkeit interessiert sind, ist die Stüdlhütte besonders sehenswert. Das in den Neunzigerjahren neu erbaute Gebäude stellt ein Musterbeispiel für energieeffizientes Bauen im alpinen Raum dar und wird weitgehend energieautark betrieben.

Anfahrt

Siehe Salmhütte

Parkplatz

Siehe Salmhütte

Stüdlhütte
Hütte • Tirol

Stüdlhütte (2.801 m)

Inmitten der imposanten Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern liegt die Stüdlhütte (2.801 m) direkt am Großglockner in Osttirol. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an Touren, das Bergwanderer, Kletterer und Skitourengeher anlockt. Quasi der Hausberg der Hütte ist der Fanatkogel (2.905 m), der direkt über der Hütte aufragt und dessen Gipfel in einer Viertelstunde zu erreichen ist. Nur rund 30 min sind es auf die Schere (3.031 m), von wo aus man einen fantastischen Blick auf Großglockner, Stüdlgrat, Ködnitzkees und Adlersruhe genießen kann. Die Hütte liegt am Weitwanderweg Adlerweg. Nur für erfahrene und gebietskundige Skitourengeher geeignet ist die große Großglocknerumrundung, die rund 8 h, mit Glockner-Besteigung sogar 10 h in Anspruch nimmt.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Salmhütte
Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Tirol

Blauspitz

Dauer
2:00 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
4,1 km
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm

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