
Die Stüdlhütte ist in zweieinhalb Stunden vom Parkplatz beim Lucknerhaus zu erreichen und lohnt sich auch für Wanderer. Foto: Philipp Schönauer, Bergwelten Magazin 03/2018 
Die Stüdlhütte unterhalb des Großglockners Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Die moderne Hütte fügt sich perfekt in die Umgebung ein Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Die Stüdlhütte ist immer einen Besuch wert Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Abstieg vom Stüdlgrat zur Stüdlhütte Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Sonnenaufgang auf der Stüdlhütte Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Auch als Tagestour perfekt – der Besuch der Stüdlhütte Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Aussen modern, innen gemütlich Foto: Julian Bückers, Alpenverein München & Oberland 
Perfekter Ausblick in die umliegende Bergwelt Foto: Julian Bückers, Alpenverein München & Oberland 
Von der Stüdlhütte mit den Skiern auf den Großglockner Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Für die Skitour auf den Großglockner als Zwischenstation bestens geeignet Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Aufstieg zur Stüdlhütte mit Blick auf den Großglockner Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland 
Auch als Tagesziel bestens geeignet Foto: Maximilian Draeger, Alpenverein München & Oberland Bildergalerie (13) Karte ansehen
Höhe 2.801m Bedienung Bewirtschaftet Matratzenlager 122 Schlafplätze Winterraum 16 Schlafplätze
Inmitten der imposanten Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern liegt die Stüdlhütte (2.801 m) direkt am Großglockner in Osttirol. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an Touren, das Bergwanderer, Kletterer und Skitourengeher anlockt. Quasi der Hausberg der Hütte ist der Fanatkogel (2.905 m), der direkt über der Hütte aufragt und dessen Gipfel in einer Viertelstunde zu erreichen ist. Nur rund 30 min sind es auf die Schere (3.031 m), von wo aus man einen fantastischen Blick auf Großglockner, Stüdlgrat, Ködnitzkees und Adlersruhe genießen kann. Die Hütte liegt am Weitwanderweg Adlerweg. Nur für erfahrene und gebietskundige Skitourengeher geeignet ist die große Großglocknerumrundung, die rund 8 h, mit Glockner-Besteigung sogar 10 h in Anspruch nimmt.
Homepage https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/huetten/alpenvereinshuetten/stuedlhuette Telefon +43 4876 82 09 (nur in der Saison) E-Mail info@stuedlhuette.at Betreiber/in Veronika und Matteo Bachmann

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Österreich, Rauris Naturfreundehaus Kolm Saigurn Österreich, Matrei in Osttirol Arnitz Alm
Bewirtschaftet Seminarraum Winterraum Kartenzahlung Dusche Handyempfang Künstliche Kletteranlage

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Details
Kürzester Weg zur Hütte
Am einfachsten und auch am wenigsten anstrengend ist der Zustieg vom Lucknerhaus (1.918 m) aus, das von Kals am Großglockner über eine Mautstraße erreichbar ist. Nach Kals kommt man am besten mit dem Auto über Mittersill im Norden oder Lienz im Süden. Der auch für Familien mit Kindern relativ einfach zu bewältigende Weg führt vom Lucknerhaus durch das Ködnitztal über die Lucknerhütte bis zur Stüdlhütte.
Gehzeit: 2:30 – 3 h
Höhenmeter: 893 m
Alternative Routen
Über die Glorerhütte (2:30 – 3 h, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung) oder von Spöttling-Taurer (Aufstieg 4 h, Abstieg 1:30 - 2 h).
Leben auf der Hütte
Die Hütte verfügt über eine Indoor-Kletterwand, abtrennbare, sehr gemütliche Gaststuben, Trockenräume, eine Schuhtrockenanlage und Schließfächer sowie eine herrliche Terrasse. Hüttenwirt Matteo Bachman kredenzt hauptsächlich Tiroler Küche, am Abend in Form von großzügigen Buffets, wie man sie auch in besseren Hotels im Tal findet.
Der Erbauer und Namensgeber der Hütte, Johann Stüdl aus Prag, kam auf seinen alpinen Entdeckungsreisen am 26. August 1867 nach Kals, ortete Handlungsbedarf und beschloss, auf eigene Kosten eine Hütte auf der Fanotscharte errichten zu lassen. Diese wurde am 15. September 1868 eingeweiht, war 7,5 mal 4,5 Meter groß und bot zwölf Bergsteigern Schlafplätze auf Strohlagern.
Der Standard sollte sich im Laufe der Jahre sehr positiv verändern, nachdem 1997 - nach zweijähriger Bauzeit - der neue Ersatzbau eingeweiht wurde. Seither gibt es auch einen Seminarraum mit Beamer und Laptop. Spielplatz gibt es keinen, dennoch sind Kinder willkommen, mit denen sich vor allem ein schöner Tagesausflug auf die Hütte unternehmen lässt.
Gut zu wissen
Es gibt Sonnenkollektoren für das Warmwasser und Photovoltaik für die Stromerzeugung, damit ist die Hütte größtenteils energieautark. Für Hygiene sorgen einfache Waschräume mit Warmwasser und getrennte WC-Anlagen, im Winter Trocken-WCs. Warmwasser-Duschen wurden zuletzt nachträglich eingebaut. Nur Barzahlung und Zahlung mit EC-Karte möglich. Guter Handy-Empfang. Reservierung wird empfohlen.
Touren und Hütten in der Umgebung
Die nächstgelegene Hütte ist die Glorerhütte in 2.642 m, die in 2:30 – 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Erzherzog-Johann-Hütte (3.454 m, 2:30 – 3 h); Salmhütte (2.644 m, 4 h, über Pfortscharte/ 2.826 m); Kalser Tauernhaus (1.755 m, 5:30 h); Oberwalderhütte (2.973 m, 6 – 7 h/ Gletscher); Rudolfshütte (2.315 m, 6 – 7 h/ Gletscher).
Gipfelbesteigungen: Großglockner (3.798 m) über Adlersruhe (5 h); über Stüdlgrat (5 h); über Nordwestgrat (5:30 – 6 h); über Glocknerwand (9 – 10 h); Teufelskamp und Romariswandkopf (3.511 m, 2:30 – 3 h); Fanatkogel (2.905 m, 15 min).
Anfahrt und Parken
Von Kals am Großglockner über die Kalser Glocknerstraße (Achtung: Maut) bis zum Parkplatz beim Lucknerhaus.
Lucknerhaus, Geschäftshaus Tauber, für den Aufstieg ins Teischnitztal.
dem Bergwelten Club!

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