Mit den Kleinsten in die Berge: ein Kinderwagen sollte vor allem geländegängig und gut gefedert sein.
Foto: Riki Daurer, alpinonline
Wandern mit Baby und Kleinkind

Für sportliche Eltern: der perfekte Kinderwagen für dein nächstes Outdoorabenteuer

Anzeige • 28. September 2020

Mit Baby oder Kleinkind im Kinderwagen durch Wald und Feld wandern oder joggen – das macht im bunten Herbst besonders viel Spaß! Wir sagen euch, was ein Kinderwagen fürs Gelände können muss, damit unterwegs alle Spaß haben und der Familienausflug zum vollen Erfolg wird.

Damit Sport Freude macht, ist die Wahl des passenden Materials entscheidend – das trifft in gleichem Maße auf das Wandern mit dem Kinderwagen zu. Kann der fahrbare Untersatz den Anforderungen des Geländes nicht genügen, ist es mit der Wanderlust schnell vorbei. Nämlich dann, wenn der Wagen riskiert, bei Unebenheiten umzufallen, man an Steinen nicht gut vorbeikommt oder man beim Bergabgehen den plötzlich sehr schweren Wagen nicht mehr halten kann.

Damit die Wanderlust nicht zum Wanderfrust wird, verraten wir euch sechs Dinge, die ihr beim Kauf eines geländetauglichen Kinderwagens beachten solltet:

1. Leicht und kompakt verstaubar

Für die meisten beginnt die Familienwanderung mit der Anfahrt. Da ist es praktisch, wenn der Kinderwagen mit wenigen Handgriffen zusammengelegt und schnell im Auto verstaut ist. Hilfreich sind dabei ein geringes Gewicht, ein bedienungsfreundlicher Faltmechanismus sowie ein geringes Packmaß. Denn meistens hat man mit Familie tausend Dinge im Kofferraum und es herrscht chronischer Platz- und Zeitmangel.

2. Gute Federung und große Luftreifen

Wer gerne auch mal abseits der Asphaltstraßen unterwegs ist, sollte unbedingt auf eine gute Federung achten. Mit einem geländetauglichen Kinderwagen tut man sich nicht nur selbst einen Gefallen, weil das Schieben viel einfacher ist. Auch euer Kind fühlt sich wohler, wenn die Wanderung nicht zur Rüttelpartie wird. Dabei gilt der Grundsatz: Je kleiner das Baby, desto weicher muss die Federung sein. Nur so kann man sicher sein, dass die noch schwache Wirbelsäule des Kindes nicht zu sehr belastet wird.

Ein weiterer Vorteil sind große Luftreifen. Diese rollen nicht nur leichter über Hindernisse, sondern bieten noch eine zusätzliche Federung. Möchte man einen Kinderwagen sowohl im Gelände als auch in der Stadt bequem nutzen, sollte man sich nach einem Modell mit feststellbaren Schwenkrädern umschauen. In der Stadt ist der Kinderwagen mit seinen Schwenkrädern sehr wendig und flexibel, im Gelände aber sind Stabilität und eine gerade Laufrichtung wichtig.

Mit Kinderwagen ins Gelände – mit großen Luftreifen ist dies möglich.
Foto: Photo by Jonas Verstuyft on Unsplash
Mit Kinderwagen ins Gelände – mit großen Luftreifen ist dies möglich.

3. Leichtgängige Lenkung

Kinderwagen mit vier Rädern präsentieren sich im Gelände häufig störrisch und träge. Besser geeignet ist ein Buggy, der nur drei Räder hat: ein zentrales Vorderrad gestaltet das Lenken auf unbefestigtem, unregelmäßigem Untergrund einfacher und auch enge Kurven können damit besser angesteuert werden. So wird jeder Richtungswechsel zum Kinderspiel und man kann unerwarteten Hindernissen schnell einmal ausweichen.

4. Ausreichend Bremskraft

Im Idealfall ist der Kinderwagen mit einer Handbremse ausgestattet. Wer ohne unterwegs ist, gelangt im steilen oder auch nur hügeligen Gelände schnell an seine Grenzen: Die 25 bis 35 Kilogramm, die Kinderwagen, Kind und Gepäck ausmachen, sind bergab nur schwer mit eigener Muskelkraft zu bremsen. Das beweist spätestens der Muskelkater am Tag nach der Tour.

Wichtig ist auch, dass der Buggy für alle Wetter gerüstet ist und ausreichend Platz für Spielzeug bietet.

5. Schutz bei jedem Wetter

Für unterschiedliche Wetterbedingungen und einen optimalen Schutz des Kindes sollte der Kinderwagen einen möglichst variabel einsetzbaren Wetterschutz bieten. Dazu gehört im Sommer eine Abdeckung, die einerseits vor Sonne schützt, andererseits aber eine optimale Belüftung gewährleistet. In der kalten Jahreszeit hält ein Regenschutz nicht nur Nässe fern, sondern auch Wind ab.

6. Praktisches Design

Wer selbst Kinder hat, weiß, dass ein großer Gepäckkorb unterwegs Gold wert ist. So finden Windeln, Spielzeug und der Snack für zwischendurch ein sicheres und gut erreichbares Plätzchen, ohne dass man jedes Mal im Rucksack wühlen muss. Das spart nicht nur Muskelkraft, sondern auch Nerven! Falls der Stauraum aus Stoff ist, sollte man besonderes Augenmerk darauf richten, dass die Aufbewahrung nicht zu weit nach unten durchhängt. Etwas Bodenfreiheit ist vor allem bei gröberen Hindernissen hilfreich. Zudem können viele Modelle vom Baby- bis ins Kleinkindalter, durch den Austausch der Wanne gegen einen Sitz, verwendet werden.

Mit dem Thule Urban Glide 2 für jedes Gelände gerüstet

Ob in der Stadt, am Meer oder am Berg – der Urban Glide 2 ist die richtige Wahl.

Mit seinem ergonomischen und leichten Design fühlt sich der Thule Urban Glide 2 in jedem Gelände wohl. Durch seine leichte Konstruktion und dank der großen 16-Zoll-Hinterräder und des schwenkbaren Vorderrads, das bei Bedarf arretiert werden kann, wird jeder Spaziergang zum Kinderspiel. Die integrierte Drehgriffbremse sorgt für Sicherheit im hügeligen Gelände und beim Joggen. Der ergonomisch verstellbare Schiebebügel und das anpassbare Verdeck mit seitlicher Belüftung und Sichtfenster bieten Kind und Eltern maximalen Komfort. Der große Gepäckkorb nimmt dankbar jegliche Ausrüstung auf. Zusätzlich kann man den Thule Urban Glide 2 für die Lagerung und den Transport kinderleicht mit einer Hand kompakt zusammenklappen. Der ideale Kinderwagen für jedes Outdoorabenteuer!

Bergwelten entdecken