Moarboden Schwaige

2.220 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Lage der Hütte

Die Moarboden Schwaige oder Moarbodenhütte liegt an der Südflanke des mächtigen Schlern auf 2.220 m Höhe. Die urige Alm lädt im Sommer zur gemütlichen Einkehr und einfachen Jause ein, während man die fantastische Aussicht genießt. Kühe und Pferde weiden den Sommer über auf den Hochalmen und prägen das Bild dieser einzigartigen Naturlandschaft im Naturpark Schlern-Rosengarten. 

Das Schlernmassiv ist ein wunderbares Wandergebiet. Wanderer und Bergsteiger kommen direkt an der Hütte vorbei, wenn sie etwa auf dem Weg zum Schlernhaus oder auf den Gipfel des Schlerns sind. 

Kürzester Weg zur Hütte

Von St. Zyprian führt der Weg Nr. 2 durch die so genannte Bärenfalle hinauf zum Tschafatsch Sattel auf 2.070 m. Weiter leicht abwärts zur Sesselschwaige und schließlich noch mal aufwärts zur Moarbodenhütte. 

Gehzeit: 3,5 h

Höhenmeter: 1.134 m

Alternativen: Vom Völser Weiher über die Tuffalm, 5 h

Gut zu wissen

Die urige Alm hat im Sommer geöffnet und bietet einfache Speisen und Getränke an. Die Aussicht von der Alm ist atemberaubend schön, so dass man leicht verleitet werden könnte, gar nicht mehr weiter zu wandern. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Auf dem Weg zur Moarboden Schwaige kommt man an der Sessel Schwaige vorbei. Oder man wählt den Weg von Völs am Schlern, dann passiert man die Tuffalm und könnte einen Abstecher zum Hofer Alpl machen. Von der Moarboden Schwaige ist es nicht weit bis zum Schlernhaus direkt unterhalb des Gipfels des Schlern. Weiter östlich liegen die Saltner Hütte, die Prossliner Schwaige sowie die Schlernbödelehütte, von der aus man den Burgstall besteigen könnte.

Anfahrt

Von Bozen entweder nach Völs am Schlern oder ins Tierser Tal bis nach St. Zyprian. 

Parkplatz

In Völs oder am Völser Weiher. Oder in St. Zyprian beim Naturparkhaus.

Hütte • Trentino-Südtirol

Tierser Alpl (2.440 m)

Die Tierser Alpl-Hütte (2.440 m) steht am Tierser Sattel zwischen Schlern, Langkofel und Rosengarten südlich der Seiser Alm in Südtirol. An ihr kreuzen sich Wege, die durch den Naturpark Schlern-Rosengarten führen. Das moderne und mit dem Südtiroler Architekturpreis ausgezeichnete Schutzhaus steht am Fuße der bizzaren Dolomit-Formation Rosszähne. Die alpine Landschaft, die das Tierser Alpl umgibt, ist sehr verlockend. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Klettersteig-Geher steigen zur Hütte auf. Von der Seiser Alm kommend, geht es Richtung Plattkofel, Langkofel und Schlern. Ferratisti, also Klettersteiggeher, erklimmen über den Maximilian-Klettersteig den Großen Rosszahn und  Roterdspitze. Oder sie wählen den schwierigeren Laurenzi-Klettersteig auf den Molignion. Herrliche Rundtouren führen über die Mahlknechthütte, den Goldknopf und über die Rosszahn-Scharte zurück zur Hütte (4 h) oder über den Molingopass, die Grasleitenhütte, den Antermojasee und das Durontal (7 h).
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Rittner-Horn-Haus (2.260 m)

Direkt am Gipfel des Rittner Horns (2.259 m) in den Sarntaler Alpen in Südtirol gelegen, ist diese im Jahr 1894 eröffnete Hütte ein sehr beliebter Einkehrort für Wanderer. Im Winter liegt die Hütte direkt im Wander- und Skigebiet der Bergbahnen Rittner Horn. Neben dem Hausberg können von hier aus noch andere Gipfeltouren in Angriff genommen werden, etwa auf den Villanderer Berg (2.509 m) oder auf die Kassianspitze (2.581 m). Außerdem ist die Hütte der erste Stützpunkt im Rahmen der siebentägigen Sarntaler Hufeisentour.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Schlernbödelehütte (1.693 m)

Auf einem kleinen Wiesenboden am Fuße des Schlern (2.564 m) in den Südtiroler Dolomiten liegt die Schlernbödelehütte (1.693 m). Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für unterschiedlich schwere Klettertouren vom 3. Grad aufwärts auf den Santner und an der Burgstallwand. Zudem lassen sich von diesem ausgesprochen kinderfreundlichen Stützpunkt auch einfache Wanderungen in der Region sowie Touren mit dem Mountainbike unternehmen. Nicht weit weg und landschaftlich prachtvoll sind die Wege auf die Seiser Alm, im Winter auch mit Schneeschuhen oder Tourenski. Die Hütte, die über einen Winterraum verfügt, wurde 1866 durch eine Lawine zerstört und danach als Blockhütte wieder neu aufgebaut. 2009 wurde sie als erste Hütte Südtirols mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken