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Outdoor Hack

5 Tipps für eine nachhaltige Camping-Küche

Tipps & Tricks • 13. Juli 2021
2 Min. Lesezeit

Beim Outdoor-Erlebnis Campen darf natürlich eines nicht fehlen – das Essen! Doch wie schafft man es, in der Camping-Küche auch noch auf seinen ökologischen Fußabdruck zu achten? Wir verraten euch fünf Tipps für einen nachhaltigeren Abenteuerurlaub.

Mit einer richtig ausgestatteten Camping-Küche schmeckt jeder Snack umso besser.
Foto: LUM3N / pixabay
Mit einer richtig ausgestatteten Camping-Küche schmeckt jeder Snack umso besser.
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1. Küchenausstattung checken

Vor dem Camping-Trip solltet ihr euch mit eurer Camping-Küche vertraut machen. Welche Kochutensilien habt ihr bereits und welche kann man durch nachhaltigere Alternativen austauschen? Das heißt, bevor ihr auf Papp- oder Plastikteller zurückgreift, steckt lieber langlebiges Emaille- oder Edelstahlgeschirr ein. Ein Set pro Person sind hier vollkommen ausreichend.

2. Mahlzeiten planen

Im Alltag machen wir uns oft Gedanken darüber, was wir kochen oder welches Rezept wir ausprobieren wollen – wieso dann nicht auch vor dem Campen? Überlege dir schon vorher, was du alles schlemmen möchtest und welche Zutaten du dafür benötigst. Dadurch vermeidest du zu große Einkäufe, die darin enden, dass Lebensmittel nicht verbraucht werden und schließlich verderben. Außerdem kannst du das eine oder andere Nahrungsmittel gleich von zu Hause mitnehmen und sparst dabei auch noch Geld.

TIPP: Besonders lange hält sich unaufgeschnittenes Brot in einem Papierbeutel, welches man dann in ein Geschirrtuch wickelt. So bleibt es mehrere Tage frisch.

Camper und Zelte bei Sonnenuntergang
Foto: chanwity / pixabay
Nachhaltiges Campen wird immer wichtiger

3. Plastikfreies Trinkwasser

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich das Trinkwasser. Informiert euch am besten vor der Abfahrt, wie die Trinkwasserqualität in eurem Zielort ist. Häufig ist das Wasser aus der Leitung von genauso guter Qualität wie das Abgefüllte in Flaschen. So könnt ihr eure Wasserflaschen ganz einfach vor Ort auffüllen, spart Geld und schont dabei auch noch die Umwelt. Sollte die Wasserqualität fraglich sein, könnt ihr beispielsweise auf Wasserfilter zurückgreifen.

4. Pfanne statt Alufolie

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Fisch in Alufolie oder Folienkartoffeln sind mehr als beliebt beim Campingurlaub. Es geht schnell und einfach – was jedoch nicht auf den Abbau der Folie an sich zutrifft. Greif stattdessen auf eine gusseiserne Pfanne für das Kochen unter dem freien Himmel zurück. Diese musst du auch nicht neu erwerben. Schau einfach in deinen Küchenschränken nach, ob es die eine oder andere Pfanne gibt, die du von nun an als Camper-Pfanne verwendest.

5. Geschirr „richtig“ reinigen

Nach dem Schlemmen kommt der Abwasch! Achte auch beim Campen darauf, dass du biologisch abbaubare feste Seifen und Reinigungsprodukte verwendest. Wer nicht auf Kernseife, Essig und Backpulver als altbewährte Hausmittel zurückgreifen möchte, kann in jeder beliebigen Drogerie ganz einfach umweltfreundliche Reinigungs- und Waschmittel erwerben. Dann spricht auch nichts dagegen, das Abwaschwasser im Freien abzulassen. Mit wiederverwendbaren Tüchern sowie Lappen und einer Bürste aus natürlichen Bürsten bist du ideal für dein nächstes Camping-Abenteuer ausgerüstet.

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