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Rax - Großes Übeltal

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Tourdaten

Sportart
Klettern - Alpinklettern

Anspruch
III
Dauer
6:45 h
Länge
5,9 km
Aufstieg
770 hm
Abstieg
770 hm
Max. Höhe
1.433 m

Details

Beste Jahreszeit: April bis Dezember
  • Rundtour
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Diese Klettertour durch das Übeltal auf die Rax in Niederösterreich führt über Geröll und Schrof, die Kletterpassagen selbst sind leicht, Schwierigkeitsgrad 1-2. Für die 5:30 h Weg sollte man gute Kondition mitbringen. Im Winter kann man diese Tour entweder auf gleichem Wege über tragfähigen Altschnee mittels Steigeisen absolvieren, oder aber man geht den Weg als Skitour und fährt durch das große Übeltal ab, wobei man sich ab der Engstelle (970 m) teils abseilen muss.

Anstieg: 770 Hm, 3:00 h (im Winter wesentlich länger!)

Über die abgesperrte Brücke zur Übeltalquelle und immer im Talgrund des Übeltales nach Osten aufwärts, bei allen Verzweigungen links halten. Bei 820 m Höhe mündet von rechts die klammartige Schlucht des Großen Übeltales ein (im Aufstieg nicht gangbar, mehrere Abbrüche, über die man im Abstieg abseilen muss). Links weiter aufwärts (Kleines Übeltal) bis zum felsigen Abbruch der Rinne. Halbrechts 10 m felsig hinauf (1), dann 15m nach links queren, einen kurzen breiten Kamin hinaufspreizen (2, schwierigste Stelle) und sofort nach rechts über ein ausgesetztes Band in die Rinne zurück queren. In der Rinne über Schutt aufwärts bis zu ihrem Ende (eindrucksvolle Nische, links davon mehrere tiefe Höhlen).

Auf der hier beginnenden schönen Rampe 30 m nach rechts ansteigen (1) zu einer Schulter, dann in Falllinie 20 m im steilen Wald hoch (1, Wurzeln als Hilfe). Unterhalb der Felswände waagrecht nach rechts über die Mulde queren und weiter nach rechts zu einem Rücken. Hier ums Eck und fallende Querung nach rechts (Absturzgefahr!), bei einer großen Höhle vorbei, ins Große Übeltal bei der „Engstelle“, 970 m.

Im Talgrund nach Süden aufwärts bis 1.130 m Höhe. Links sieht man rückblickend eine enge Schlucht mit einem großen Felsenfenster, links oben eine große Verschneidung und am Wandfuß mehrere Klufthöhlen. Man befindet sich direkt unterhalb der auffälligen Verschneidung.

Von hier 2 Ausstiegsmöglichkeiten:

1) Ausstieg nach Westen: Man wendet sich nach rechts auf den Schutthang. Der Graben wird von einem bewaldeten Sporn in zwei Äste geteilt. Im linken schmalen Grabenast so weit wie möglich hinauf, dann rechtshaltend über den Sporn und steil hinauf zum ebenen Rücken (1.390 m) – teilweise Wurzeln als Aufstiegshilfe. Nach links (Süden) am Kamm aufwärts zum Vermessungspunkt 1.433 m am Rand des ebenen Zikafahnlbodens.

2) Ausstieg nach Osten durch den Wassergraben (in der Karte nicht bezeichnet): Noch 100 Hm im Talgrund aufwärts, bis sich links überraschend der Wassergraben öffnet, der den weiteren Durchstieg ermöglicht. Im Graben hinauf, zunächst plattige Stellen (1), dann ein steiler werdender Schrofenhang (zuletzt 1-2). Ausstieg auf die Hochfläche (1.450 m) und von hier genau nach Osten zum Punkt 1446 der Forststraße (Kurve mit fünf knapp beisammen stehenden Fichten).

Abstieg: 2:00 bis 2:30 h

Vom Punkt 1433 nach Süden bis zum markierten Peter-Jokel-Steig, diesen nach Westen hinab nach Hinternasswald (einige drahtseil-gesicherte Stellen, A-B) und auf der Asphaltstraße zurück zum Parkplatz.

Oder im weiten Bogen nach Süden zur markierten Forststraße und über diese zum Punkt 1446 (= Ausstieg vom Wassergraben). Von dort über den Schüttersteig zurück zur Nasswaldstraße.

Als Schitour:
Wenn man die Tour kennt, kann man das Übeltal auch als „extreme“ Schitour gehen (sichere Schneelage erforderlich, Lawinengefahr). Im Großen Übeltal abfahren bis zur „Engstelle“ (970 m), weiter im Talgrund bleiben und über die unteren Abbrüche mehrmals an Bäumen abseilen (max. 25 m Abseilllänge, 50 m-Halbseil ausreichend). Zum Schluss eine enge Klamm. Abenteuerlich.

💡

Sollte der Zugang zur Übeltalquelle abgesperrt sein, kann man über die Forststraße des Schüttersteiges bis zur südlichsten Kehre gehen und von dort über die Lichtung ins Übeltal gelangen.

Anfahrt

Von der Höllental-Bundesstraße nach Nasswald und 2,2 km weiter Richtung Hinternasswald bis zur Brücke bei der „Übeltalquelle“ Punkt 667 (300 m nach dem Beginn des markierten Schüttersteiges).

Parkplatz

Beschränkte Parkmöglichkeiten am Beginn des Schüttersteiges.

Öffentliche Verkehrsmittel

eventuell Autobus - fährt aber selten.

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