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Instagram-Interview

Panorama: Abenteuer-Fotograf Daniel Ernst

• 13. September 2016
von Simon Schöpf

Wer das aktuelle Bergwelten Magazin aufschlägt, der findet im Panorama ein richtiges „Da-will-ich-auch-hin“-Bild eines Kayakers im herbstlichen Lac de Derborence in der Schweiz. Der Mann hinter der Linse: Daniel Ernst. Wir stellen euch den Abenteuer-Fotografen im Interview näher vor, Bergfoto-Tipps inklusive!

Daniel Ernst Bergwelten Magazin Kayak Lac de Derborence
Foto: Daniel Ernst
Am Lac de Derborence, Schweiz. Der Frankfurter Fotograf Daniel ernst ist auf Abenteuerfotografie spazialisiert und möchte mit seinen Bildern vor allem eins: Fernweh auslösen.
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Bergwelten: Dein Foto ist doppelseitig ganz vorne im aktuellen Bergwelten-Magazin abgedruckt. Erzähl uns doch kurz die Geschichte, wie es zu dem Shot kam.

Daniel Ernst: Das Bild entstand am Lake Deborance in der Schweiz letztes Jahr. Zusammen mit ein paar Freunden haben wir einen kleinen Roadtrip durch das Wallis gemacht und hatten auch unsere Faltkayaks dabei. Um den See herum war der Herbst bereits in vollem Gange, wir hatten pünktlich zur Abendsonne die Kayaks aufgebaut und fingen an zu fotografieren und rumzupaddeln. Für den Shot habe ich Patrick (im Kayak) gebeten, für ein paar Minuten still zu halten, damit die Reflektion wiederkommt. Als sie dann da war, paddelte er los und ich hatte meinen Shot im Kasten.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Ich hielt meine erste Kamera Ende 2010 in der Hand. Ich wollte meine Familie und Freunde an meinen Reisen teilhaben lassen, da war die Fotografie das richtige Mittel für.

Deine 3 Tipps für ein wirklich gelungenes Bergfoto?

  • Gutes Licht oder dramatische Wolken,
  • Gute Bildkomposition,
  • Spektakuläre Landschaft – bei den Zutaten wird selbst die Kamera zur Nebensache.

Gibt’s ein Lieblings-(Berg)-Fotoplatzerl von dir?

Das ist in Neuseeland, Roys Peak in Wanaka!

 

Ein von Daniel Ernst | @germanroamers (@daniel_ernst) gepostetes Foto am

Welche Sujets lichtest du am liebsten ab?

Ich versuche meist Menschen in eine Landschaft zu integrieren und ihr dadurch eine Dimension zu geben.

Mit welcher Ausrüstung arbeitest du? Must-Haves?

Ich arbeite mit Canon und verschiedenen Objektiven, je nach Motiv. Absolute Must-Haves für mich sind ein Funkauslöser und ein Stativ – dass erlaubt mir, Personen ins Bild zu bringen, auch wenn ich alleine unterwegs bin (Selfie).

Wenn du dich entscheiden müsstest … welches ist das eine, absolute Lieblingsfoto auf deinem Account?

Sonnenaufgang am Eibsee – ich hatte schon die Hoffnung auf einen tollen Sonnenaufgang aufgegeben, da schoss plötzlich das Licht durch und verwandelte die Szene doch noch in das, was ich im Kopf hatte! Aber bis ich dieses Bild endlich hatte, musste ich geschätzte 12-mal dort hin gehen.

We were blessed with a picture perfect sunrise this morning at Lake Eibsee - such a stunning location! #weroamgermany

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Und welches Bild im @bergwelten-Account?

Der Weitblick und die Kletterer mittig machen eine schöne Bildkomposition!

Schlern-Kraft. Ein Berg mit vielen Eigenschaften. Blick vom Maximilian-Klettersteig. Pic: Andreas Jakwerth / @andreasjakwerth für das Bergwelten-Magazin August/September 2016 #bergwelten #bergpic #mountain #mountains #nature #view #climb #climbing #schlern

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Was ist deine Instagram-Post-Hauptmotivation?

Leuten die Schönheit der Natur zu zeigen und sie dazu motivieren dasselbe zu tun.

Dein Instagram-Success-Secret?

Guten Content in Verbindung mit einer Story ist glaube ich das Wichtigste. Die Leute müssen sehen, dass eine Passion zu dem besteht, was man auf deinem Feed sieht.

Follower für die Welt: Diesen 3 Instagrammern sollten alle Bergliebhaber folgen!

Ganz klar:

Gibt es einen Shot, von dem du schon ewig träumst, aber noch nie in den Kasten bekommen hast?

Fällt mir jetzt spontan keiner ein. Es gibt allerdings eine Menge die ich noch machen werde!

Daniel, danke für das Interview und eine schöne Zeit draußen!

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