
Packliste: Ausrüstung für Hochtouren
Foto: Berghaus, Moritz Ablinger
Bekleidung
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Bergschuhe

- Kategorie A: Hierzu gehören leichte Halbschuhe für lockere Wanderungen oder Spaziergänge. Für Hochtouren sind sie nicht geeignet.
- Kategorie B: Meist mittelhohe bis hohe Wanderstiefel, die sich für mittelschwere Wanderungen im Mittelgebirge eignen. Für Hochtouren sind sie nicht geeignet.
- Kategorie B/C: Schuhe ab dieser Kategorie kannst du auf Hochtouren einsetzen. B/C-Schuhe sind meist hohe Trekkingsstiefel mit harter Zwischensohle, hohem Schaft und festen Sohlen mit ausgeprägtem Profil. Sie sind in der Regel „bedingt steigeisenfest“, was bedeutet, dass du Steigeisen mit Riemen- oder Körbchenbindung anbringen kannst. (Mehr zu den verschiedenen Steigeisenarten liest du weiter unten.)
- Kategorie C: Bergstiefel dieser Kategorie sind noch steifer, stabiler und robuster als Schuhe der Kategorie B/C und damit perfekt für Hochtouren geeignet. Dafür sind sie aber auch schwerer und wuchtiger. Sie haben in der Regel eine Kipphebel-Aufnahme an der Ferse für halbautomatische Steigeisen.
- Kategorie D: In diese Schuhkategorie fallen hochalpine Bergstiefel, die für den Einsatz in technisch anspruchsvollem Gelände, bei Expeditionen oder beim Eisklettern gefertigt sind. Die Steigeisen werden bei diesen Schuhmodellen vorne mit einem Bügel und hinten mittels Kipphebel montiert, was ihnen einen sehr guten Halt gibt.
Rucksack

Steigeisen

- Riemen- oder Körbchenbindung: Diese Bindung hat vorne ein Körbchen und hinten einen Riemen aus Kunststoff, der die Ferse des Schuhs umschließt, und kann daher auch auf Schuhen befestigt werden, die nicht steigeisenfest sind. Sie wird mit einem gewebten Riemen, der die Halterungen vorne und hinten verbindet, festgezogen. Nachteil bei dieser Bindung ist, dass der Schuh nicht so fest fixiert ist wie bei den anderen Bindungsarten. Für anspruchsvolles Gelände ist diese Bindung daher nicht zu empfehlen.
- Halbautomatische Bindung: Hier hast du vorne ein Körbchen und hinten einen Kipphebel. Damit du diese Bindung befestigen kannst, brauchst du einen bedingt steigeisenfesten oder steigeisenfesten Schuh, der hinten eine Aufnahme für den Kipphebel hat. Damit ist der Schuh stabiler im Steigeisen fixiert als bei der Körbchenbindung und du hast auch in technisch anspruchsvollerem Gelände guten Halt.
- Vollautomatische Bindung: Diese Bindungsvariante hat hinten einen Kipphebel und vorne einen Eisenbügel, den du nur an steigeisenfesten Bergschuhen oder Skitourenschuhen befestigen kannst. Diese Bindungsart verwendest du vor allem für das Eisklettern oder technisch anspruchsvolle Touren. Zu beachten ist, dass der Eisenbügel vorne meist rechteckig ist und dadurch auf Bergschuhen mit runder Schuhspitze nicht so gut sitzt.

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Stöcke

Sportuhr

Sonnenschutz
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Vollständige Packliste für Hochtouren
Bekleidung
- Funktionsunterwäsche und -Shirts
- Funktionssocken
- Softshell- oder Fleecejacke (als Midlayer)
- leichte Daunen- oder Primaloft-Jacke (als Isolationsschicht)
- Hardshell- bzw. Regenjacke
- Softshell-Tourenhose
- Überhose (wind- und wasserdicht)
- Mütze und Handschuhe
- Kappe
- (bedingt) steigeisenfeste Bergschuhe
- Gamaschen (je nach Wetterlage)

Ausrüstung
- Rucksack (25-25 Liter) ggf. mit Regenhülle
- Hochtourengurt
- Kletterhelm
- Steigeisen
- Eispickel oder Stöcke (je nach Verhältnissen)
- Gletscherbrille
- Stirnlampe
- Sonnencreme und Lippenpflege mit UV-Schutz
- Trinkflasche oder Trinkblase
- Proviant (Energieriegel, Snacks)
- Bargeld
- Alpenvereins/Naturfreunde-Ausweis
- Hygienebeutel (Zahnbürste & Hygieneartikel)

Sicherheit
- (Halb-)Seil
- 2 Bandschlingen (120 cm / 60 cm)
- Schraubkarabiner (mindestens 3 Stück)
- automatisch arretierbarer Karabiner
- 3 Reepschnüre à 6 mm (1 m / 3 m / 5 m)
- Eisschraube
- Erste Hilfe-Set (mit Tape und Blasenpflaster)
- Biwaksack
- RECCO-Tag
- Handy
Orientierung
- Topografische Karte
- Sportuhr (diese deckt ggf. die folgenden Punkte schon ab)
- Höhenmesser
- Kompass
- GPS-Gerät

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