
Video: Gehen mit Steigeisen
Foto: Pommes
1. Richtig anpassen!
- Die Länge des Steigeisens ist dann richtig eingestellt, wenn sich der Schuh gerade noch hineindrücken lässt.
- Die Riemen werden so straff wie möglich gezogen und vor Steilstücken nochmals kontrolliert.
2. Antistollplatten verwenden!

- Wenn der Schnee am Steigeisen kleben bleibt, also aufstollt, können Ausrutscher passieren: Antistollplatten helfen dies zu verhindern.
- Sie sind mittlerweile bei vielen Steigeisen fix integriert.
3. Nirgends hängen bleiben!

- Um ein Hängenbleiben mit einem Steigeisen am anderen Bein zu vermeiden, geht man breitbeinig und führt die Füße stets in leichtem Bogen aneinander vorbei.
- Die Riemen der Bindung immer sauber verstauen, eventuell kürzen, und eine Hose mit engem Beinabschluss verwenden.
- Darauf achten, dass das Klettermaterial vom Gurt nicht tiefer als bis zum Knie hängt.
4. Allzackentechnik

- Im flachen bis mäßig steilen Gelände drückt man alle Zacken mit dem ganzen Körpergewicht gleichmäßig ins Eis.
- Das Sprunggelenk abwinkeln und das Gleichgewicht mit einem Stock oder Pickel unterstützen.
- Beim Absteigen in die Knie gehen und den Körperschwerpunkt über den Steigeisen halten.
5. Frontalzackentechnik

- In steilerem Gelände (ab 45 Grad) schlägt man die Frontalzacken kontrolliert in das Eis, bevorzugt in flacheren Stellen und Mulden.
- Das Klettern wird durch einen oder zwei Pickel unterstützt.
- Die Fußstellung ist hüftbreit, die Schritte sind klein und die Fersen hängen leicht nach unten, damit auch das zweite Zackenpaar greifen kann.