Rezept

Kaspressknödel-Suppe

• 18. November 2020

Besser als mit einer Kaspressknödelsuppe kann man sich das besondere Hütten-Feeling wohl nicht nachhause holen. Eine richtig herzhafte Version davon wird auf dem Höllensteinhaus im Wienerwald kredenzt – wir verraten euch das Rezept!

Kaspressknödel Rezept
Foto: Sonja Priller
Herzerwärmend: Kaspressknödel-Suppe

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 l Rindsuppe
  • 4 altbackene Semmeln
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 200 g Pinzgauer Bergkäse (oder ein anderer würziger Bergkäse)
  • 2 gekochte und geschälte Erdäpfel (eventuell vom Vortag)
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
Kaspressknödel Rezept
Foto: Sonja Priller
Kaspressknödel: Zutaten

Zubereitung

1. Semmeln kleinwürfelig schneiden und in eine Schüssel geben. Milch mit den Eiern versprudeln, über die Semmelwürfel gießen und rund 20 Minuten ziehen lassen.

Kaspressknödel Rezept
Foto: Sonja Priller
MIlch-Eier-Mischung über die Semmelwürfel gießen

2. Zwiebel schälen und fein schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, darin die Zwiebel hell anschwitzen und vom Herd nehmen.

3. Die gekochten Erdäpfel reiben. Petersilie waschen und fein hacken. Ein wenig zum Garnieren beiseitelegen. Den Käse in kleine Würfel schneiden.

4. Zwiebel, Käse, Erdäpfel und Petersilie zur Semmelwürfelmasse geben und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zwiebel, Käse, Erdäpfel und Petersilie mit Semmelwürfelmasse vermischen

5. Nun mit leicht angefeuchteten Händen aus der Masse Knödel oder Laibchen formen. In einer Pfanne ausreichend viel Öl erhitzen und darin die Kaspressknödel rundum goldgelb backen.

Kaspressknödel Rezept
Foto: Sonja Priller
Aus der Masse Knödel formen

6. In einem Topf die Rindsuppe erhitzen. Die fertigen Kaspressknödel aus der Pfanne nehmen und das Fett abtupfen. Die Suppe auf die Teller verteilen und die Kaspressknödel beigeben. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Hütte

Hütte • Niederösterreich

Höllensteinhaus (645 m)

Das Höllensteinhaus (645 m), im Wienerwald vor den Toren Wiens, steht auf der bewaldeten und namensgebenden Erhebung Höllenstein. Hügel und Haus sind vom Biosphärenpark im Wienerwald und dem Naturpark Föhrenberge umgeben. Wir befinden uns hier in Niederösterreich und im Gemeindegebiet von Kaltenleutgeben. Das Höllensteinhaus ist Ziel von Kurzstrecken-, Weitwanderern, Wallfahrern und Mountainbikern. Die Wallfahrer sind auf der Via Sacra, dem Wiener Mariazeller Weg, Weitwanderer auf dem Nord-, dem Voralpen- und dem Niederösterreichischen Landesrundwanderweg unterwegs. Tagesausflüger marschieren den Mödlinger Rundwanderweg.  Direkt an der Hütte steht der Julienturm, eine 1880 errichtete Aussichtswarte. Sie gibt die Sicht auf Wien, das Wiener Becken, den Wienerwald, die Gutensteiner Alpen bis hin zu Neusiedlersee, das Wechselgebeit sowie Rax und Schneeberg frei. Das Höllensteinhaus brannte im Juni 2007 zweimal - am 23. Juni teilweise und am 26. Juni bis auf die Grundmauern - ab. Im Juni 2009 wurde das Wienerwald-Schutzhaus neu aufgebaut und wieder eröffnet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Zum Höllensteinhaus (645 m) im Wienerwald kann man ganz gemütlich in 45 Minuten von Kaltenleutgeben aufsteigen. Wer sich die Kaspressknödel – und die andere Hausmannskost der Hütte – richtig verdienen will, wandert von der Perchtoldsdorfer Heide in zweieinhalb Stunden zum Höllensteinhaus.

Bergwelten Magazin, AT-Ausgabe (Oktober/November 2020)
Foto: Bergwelten
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