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5 praktische Tipps fürs Winter-Campen

Tipps & Tricks • 1. Januar 2020

Ob im Zelt oder Camper-Van – echte Outdoor-Fans schrecken auch im Winter nicht vor der Übernachtung in freier Natur zurück. Mit diesen kleinen Tricks von Katharina & Henryk vom Reiseblog Out Of Office habt ihr noch mehr Spaß daran!

Campen im Winter
Foto: OUT OF OFFICE/ www.oooyeah.de
Fürs Campen im Winter unverzichtbar: Feuer

1. Feuer machen

Feuer ist beim Campen beinahe unverzichtbar – man braucht es zum Kochen, Heizen und nicht zuletzt für die urige Stimmung. Die Streichhölzer im Winter lieber in einer Metall-Dose statt in der Pappschachtel aufbewahren, da das Metall besser vor Feuchtigkeit schützt.

2. Wärmeflasche basteln

Bevor ihr zu Bett geht, erhitzt noch einmal einen Liter Wasser und füllt ihn in eine handelsübliche Plastikflasche um. Einen Socken drüber stülpen und ihr habt nicht nur eine zusätzliche Wärme-Quelle für die Nacht, sondern gleich auch einen Liter Wasser für den Morgen (ansonsten gefriert das Wasser über Nacht zu Eis).


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3. Reißverschlüsse optimieren

Mit dicken Handschuhen ist es gar nicht so leicht, den Reißverschluss an der Jacke, am Zelt oder am Schlafsack auf- und zuzuziehen. Daher am besten schon vor dem Winterausflug alle Reißverschlüsse optimieren, indem man sie mit Griffschlaufen versieht: Einfach gröbere und längere Kordeln durch die Ösen fädeln, dicken Knoten ans Ende – fertig!

4. Den Packsack zum Kissen machen

Den Packsack des Schlafsacks vor dem Zubettgehen mit Kleidungsstücken befüllen – schon hat man ein gemütliches Kopfkissen. Gleichzeitig fliegen die Klamotten nicht im Zelt umher und sind am nächsten Morgen auch schon leicht vorgewärmt. Der Kopf liegt dank des Kopfkissens weniger nah am Boden und kann über Nacht nicht so schnell auskühlen.

Schneller am Berg: Mit dem Camping-Van
Foto: OUT OF OFFICE/ www.oooyeah.de
Schneller am Berg: Mit dem Camping-Van

5. Erste(r) am Berg sein

Wenn ihr mit dem Camper-Bus im Skiurlaub unterwegs seid, dann lohnt es sich, bei den Bergbahnen nachzufragen, ob ihr ein oder zwei Nächte auf dem lokalen Parkplatz verbringen dürft. Die meisten Betreiber haben kein Problem damit, solange man im Campingwagen bleibt und nicht etwa das Vorzelt aufbaut. So ein Parkplatz ist vielleicht nicht der schönste Ort für eine Übernachtung – aber ihr verpasst in keinem Fall die erste Gondel in der Früh und habt die Pisten für euch alleine!


Zu den Autoren

Aus der Großstadt Berlin kommend stehen Katharina und Henryk Berlet immer wieder vor der Herausforderung, die Verpflichtungen des Alltags und ihr Bedürfnis nach Outdoor-Abenteuern zu vereinen. Regelmäßig entfliehen sie daher dem Büro – ihre Micro-Adventures führen sie immer raus in die Natur – und am liebsten in die Berge. Nachzulesen in ihrem Blog Out Of Office.

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