Arberwanderung zum Kleinen Arbersee

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 5:45 h 15,9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
689 hm 690 hm 1.452 m

Details

Beste Jahreszeit: April bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour

Zu sieben Einkehren rund um den König des Bayewaldes: Der beliebteste Berg im Bayerischen Wald ist zweifelsfrei der Große Arber.

Er ist mit 1.456 Meter nicht nur der höchste Gipfel der Region, er ist auch der einzige, der bequem per Kabinenbahn zu erreichen ist. Dementsprechend ist bei schönem Wetter an Wochenenden und Feiertagen auch richtig viel los.

Meiden wir diese Spitzentage, können wir eine wunderschöne Bergwanderung erleben, die Felsenriegel am Großen Arber in Ruhe besteigen und die herrliche Aussicht genießen.

Fast menschenleer ist der Weiterweg über die Chamer Hütte zum Kleinen Arber mit nachfolgendem Abstieg zum Kleinen Arbersee.

Dank der Kleinen Arberseebahn herrscht auch hier häufig reger Betrieb, aber die einmalige Lage des an die Steilwand geschmiegten Sees entschädigt dafür.

Wie der Große Arbersee und der Rachelsee ist auch der Kleine Arbersee in der letzten Eiszeit entstanden. Ein Naturphänomen sind seine schwimmenden Inseln aus sogenanntem „Schwingrasen".

Sie entstanden Ende des 19. Jh., als man den See für die Holztrift rund einen Meter aufstaute, wobei sich die Wasserfläche verdreifachte. Dabei haben sich die Moorfilze am Uferbereich abgelöst und treiben seither auf der Seeoberfläche.

Bei einem Rundgang um den See können wir die vielfältige Pflanzenwelt der Moordecken bestaunen, sogar die ersten Fichten wachsen bereits auf ihnen. Das Betreten der Inseln ist jedoch wegen Lebensgefahr und aus Naturschutzgründen streng verboten.

Keineswegs verboten ist aber eine Rast im schön gelegenen Seehäusl mit Blick über den See zum Gipfel des Großen Arber.

💡

Diese Tour stammt aus dem Buch „Bayerischer Wald mit Oberpfälzer Wald und Böhmerwald – Wandern & Einkehren: 54 Touren" von Eva Krötz, erschienen im Bergverlag Rother.

Wer mit Kindern unterwegs ist, kann mit der Gondelbahn auf den Großen Arber fahren und den Gipfelrundweg erkunden. Schön ist mit Kindern auch eine Umrundung des Großen Arbersees.

Einkehrmöglichkeiten bieten das Berghaus Sonnenfels, das Arberschutzhaus, die Eisensteiner Hütte, die Chamer Hütte oder das Berghotel Mooshütte.

Anfahrt

Anfahrt bis nach Brennes

Parkplatz

gebührenpflichtiger Parkplatz (2 €) gegenüber der Arber Alm

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus RBO 6080 von Furth i. Wald und Lam zur Arber-Bergbahn, Bus RBO 6081 von Bayerisch Eisenstein zur Arber-Bergbahn und Bus RBO 7148 von Zwiesel zu Arber-Bergbahn, Brennes und Mooshütte.

Arberschutzhaus aus der Vogelperspektive
Hütte • Bayern

Arberschutzhaus (1.358 m)

Das bewirtschaftete Arberschutzhaus liegt im Bayerischen Wald und direkt unter der Arber-Seilbahn im Skigebiet am Großen Arber (1.456 m). Von der Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick über die weiten Täler des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes. Die Hütte ist ein beliebter Einkehrort für Skifahrer, Snowboarder und Skitourengeher, die sich während eines anstrengenden und sportlichen Tages nach einer leckeren und warmen Mahlzeit sehnen. Nicht nur im Winter, sondern auch in den Sommermonaten hat das Gebiet einiges zu bieten. Wanderer schätzen den Großen Arber wegen seiner Tourmöglichkeiten. Das Schutzhaus liegt direkt am europäischen Fernwanderweg E6 (Ostsee - Wachau - Adria). Auch der Goldsteig im Arbergebiet lässt die Herzen aller Wanderer höher schlagen. Immerhin ist der Goldsteig Deutschlands längster zertifizierter Qualitätsweg und führt vom Bergsattel Eck aus über den  glasklaren Arbersee, Kleinen Arber (1.384 m) und Großen Arber (1.456 m).
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Bayern

Schachtenrunde

Dauer
5:30 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
20,8 km
Aufstieg
562 hm
Abstieg
562 hm
Wandern •

Auf den Čerchov

Dauer
5:00 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
14,1 km
Aufstieg
574 hm
Abstieg
578 hm

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