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Von der Hintereggeralm über den Nazogl zur Hochmölbinghütte

Von der Hintereggeralm über den Nazogl zur Hochmölbinghütte

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Tourdaten

Sportart
Wandern

Anspruch
T2 mäßig
Dauer
5:00 h
Länge
13,5 km
Aufstieg
1.018 hm
Abstieg
551 hm
Max. Höhe
2.088 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
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Aussichtsreiche Wanderung auf die südlichsten Gipfel des Toten Gebirges: Während Großer Priel, Spitzmauer oder Warscheneck wohl jedem Wanderer ein Begriff sind, kennt man die Gipfel oberhalb von Liezen und Weissenbach kaum. Der Nazogl (2.057 m) bietet nach einem etwas schwierigen und steilen Anstieg von der Hinteregger Alm traumhafte Ausblicke über das gesamte Ennstal in der Steiermark.

Über das traumhafte Hochplateau, südlich der Warscheneck Gruppe, wandert man kupiert in ständigem Auf und Ab zur Luckerhütte (Notunterstand) und am Fuße der Mölbinge bis zur Hochmölbinghütte. Der große Zirbenbestand auf der Hochebene macht während der Wanderung schon Lust auf einen Schluck Zirbenschnaps. Und den gibt's auf den Hütten in dieser Gegend in ausreichenden Mengen.

Vom Parkplatz auf der Hinteregger Alm wandert man den Forstweg entlang leicht bergauf zur Kinkhütte. Hinter dieser beginnt der Wanderweg zum Nazogl. Dieser führt anfangs leicht steigend durch den Wald, quert ein Schuttfeld und wird danach zunehmends steiler.

In engen Serpentinen geht's südseitig steil bergauf. Ausreichend Wasser sollte man mitbringen, unterwegs findet man erst bei der Luckerhütte wieder eine Quelle. Der steile Weg ist teilweise sehr ausgeschwemmt und hat öfters hohe Stufen. Hier darf man auch schon das ein oder andere Mal die Hände zur Hilfe nehmen. Der Weg ist allerdings nie ausgesetzt. Kurz vor dem Gipfel teilt er sich - links geht's zum Kosennspitz (1.962 m), rechts weiter zum Nazogl.

Am Plateau lässt es sich gut aushalten und die Fernsicht genießen. Danach nach Norden über das Plateau auf den Angerkogel (2.114 m) zu. Diesem umgeht man leicht unterhalb auf der östlichen Seite - ein kurzer Abstecher auf den Gipfel lohnt sich. Unweit des Gipfelkreuzes faulenzen meist eine große Zahl von Gämsen.

Danach führt der Weg bergab zur Angereralm (1.880 m, verfallen). Hier nach Norden (links) abzweigen und dem Steig zur Luckerhütte folgen. Diese erreicht man in gut 20 Minuten. Etwas oberhalb der Hütte befindet sich eine Quelle. Hierfür dem Steig rechts bergauf folgen. In 5 Minuten ist die Quelle erreicht.

Weiter geht's hinter der Hütte Richtung Liezener Hütte und Hochmölbinghütte. Nun beginnt der kupierte Weg. In ständigem Auf und Ab über das mit Zirben bestückte Hochplateau bis zur Brunnalm und weiter zur Liezener Hütte. Der mäandernde Bach vor der Hütte lädt zum Verweilen ein. In weiteren 20 Minuten erreicht man das Ziel, die Hochmölbinghütte.

💡

Wer gerne unter sich ist, dem sei die Notunerkunft Luckerhütte ans Herz gelegt. Einfach aber ausreichend ist hier das Motto. Eine Kochgelegenheit und Schlafplätz sind vorhanden - Matte/Schlafsach muss man selbst mitbringen.

Anfahrt

Über die A9 Pyhrnautobahn oder die B320 Ennstalbundesstraße nach Liezen. In den Ort und den Schildern zum Schwimmbad folgen. Beim Schwimmbad beschildert weiter zur Hinteregger Alm.

Parkplatz

Kostenlos bei der Hinteregger Alm

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