Peter-Habeler-Runde

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T4 schwierig 20:30 h 56,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
4.990 hm 4.990 hm 2.911 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour

Peter-Habeler-Runde: Eine anspruchsvolle Tour (Mehrtageswanderung) über ca. 56,5 km und 4.990 Hm über sechs Hütten mit Distanzen von 3,5 bis 13 km mit und ohne Gipfelbesteigungen, die den Ruf der Bergsteigerdörfer St. Jodok, Schmirn und Vals begründet. Die Peter-Habeler-Runde (Olperer Umrundung) ist nach jenem Bergsteiger benannt, der gemeinsam mit Reinhold Messner als erster den Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen hat. Die Tour bietet neben mehreren Gipfelüberschreitungen vor allem sensationelle Ausblicke in die Zillertaler Alpen. Aber Vorsicht: Diese Runde ist nichts für Anfänger oder Menschen mit wenig Kondition. Und: Alpine Erfahrung ist quasi Pflicht. Interessant ist auch die Tatsache, dass diese Tour durch streng geschützte Gebiete führt. Durch den Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen und das Naturschutzgebiet Valsertal. Anspruchsvolle alpine Wanderung für erfahrene Bergsteiger in den Zillertaler Alpen in Tirol.

💡

Solide Bergerfahrung und Kondition sind auf dieser Tour unbedingt notwendig.

Anfahrt

Bis Vals, Schmirn-Toldern, Schmirn-Kasern oder Schmirn-Kasern-Kleegrubenscharte fahren

Parkplatz

Parken in Vals (Parkplatz Nockeralmen), Schmirn-Toldern (Parkplatz Wildlahnertal), Schmirn-Kasern (Parkplatz in Obern) oder Schmirn-Kasern-Kleegrubenscharte

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus bis ins Valsertal oder Schmirntal fahren

Pfitscherjoch Haus
Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Landshuter Europahütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Landshuter-Europa-Hütte (2.693 m)

Eine Hütte, vier Namen, aber ein und dieselbe Qualität: Landshuter-Europa-Hütte, Europahütte, Landshuter Hütte, Rifugio Venna alla Gerla. Auf einem Felsenkamm auf 2.693 m, zwischen Pfitsch- und Vennertal gelegen, ist die Hütte ideale Zwischenstation für Wanderer auf dem Tiroler Höhenweg, der in elf Tagesetappen von Mayrhofen im Zillertal nach Meran führt. Die Landshuter-Europa-Hütte bietet eine Übernachtungsmöglichkeit nach der ersten Etappe. Der Steinbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts an jenem Pass errichtet, über den Schmuggler in ihren „Kraxen“ Salz über den Berg brachten. Der Gipfel des so genannten Kraxentrager ist eine Stunde Gehzeit entfernt. Was die bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern beliebte Hütte einzigartig macht: Die Grenze zwischen Italien und Österreich, zwischen Süd- und Nordtirol, verläuft genau durch den Gastraum. Die Trennung nahm einst skurrile Dimensionen an: Die Österreicher bewirtschafteten ein Drittel der Hütte, während der Rest dem Verfall überlassen wurde. Erst 1989 wurde die Hütte von italienischer Seite renoviert. In der Landshuter-Europa-Hütte werden die Gäste heute auf beiden Seiten mit lokalen Schmankerln verwöhnt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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