Die Julius-Seitner-Hütte
Foto: Philipp Horak
Hüttenportrait

Die Julius-Seitner-Hütte - einfach, aber schön

• 16. Januar 2020

Am Gipfel des 1.185 m hohen Eisensteins in den Türnitzer Alpen in Niederösterreich steht eine einfache Berghütte. Bergwelten-Autorin Verena Randolf hat sich mit Schneeschuhen auf den Weg gemacht, um die Julius-Seitner-Hütte zu besuchen. Im aktuellen Bergwelten Magazin (Februar/März 2020) erzählt sie vom einfachen Leben am Berg, von Hüttenwirt Thomas, der die Einsamkeit liebt und von Hündin Sana, die ihm treu zur Seite steht. 

Das Bergwelten-Magazin (Februar/März 2020)
Foto: Bergwelten
Das Bergwelten-Magazin (Februar/März 2020)

Das aktuelle Bergwelten Magazin (Februar/März 2020) ist ab 30. Jänner 2020 im Zeitschriftenhandel oder bequem im Abo für ÖsterreichDeutschland und die Schweiz erhältlich.

Im Süden das Tal der Türnitz, im Westen das Pielachtal, im Osten der Hohenstein, freie Sicht über die waldreichen Hänge zum Ötscher und zum Schneeberg - die Julius-Seitner-Hütte steht an einem der wohl schönsten und ruhigsten Orte in den Türnitzer Alpen.

Mehrere Wege führen hinauf zur Julius-Seitner-Hütte. Sommer wie winters muss man allerdings zu Fuß gehen, denn Lifte gibt es hier keine und Massentourismus schon gar nicht. 

Mit Schneeschuhen zur Julius-Seitner-Hütte
Foto: Philipp Horak
Mit Schneeschuhen zur Julius-Seitner-Hütte

Im Winter trifft man auf der Hütte Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Viele sind es aber nicht und meist auch nur Einheimische. Dafür sind die Hänge direkt unter dem Eisensein fast immer lawinensicher. Allein der Wind setzt der Schneedecke des öfteren zu und dann bildet sich ein unangenehmer Harschdeckel. Am Wochenende kann man aber bei Hüttenwirt Thomas Krösbacher auf der Julius-Seitner-Hütte einkehren und Kraft tanken, bevor man seine Schwünge in den Schnee zieht oder mit den Schneeschuhen den Hang hinunter läuft.

Wer im Sommer zur Hütte möchte, der wandert entweder von Türnitz direkt auf dem Weg 655 zur Hütte hinauf, oder aber nimmt den Weg von Schwarzenbach an der Pielach, der noch ruhiger ist. 

Eine ganz besonders schöne, wenn auch lange, Wanderung ist die Überschreitung des Eisensteins von Osten her. Dazu startet man in Schrambach und folgt dem Ratzenecksteig über den Berggasthof „Am Himmel“ zum Hohenstein mit 1.195. Hier befindet sich die Nachbarhhütte - das Otto-Kandler-Haus, das wie die Julius-Seitner-Hütte ebenfalls nur am Wochenende geöffnet hat. 
Im Anschluss wandert man über das Gscheid zum Eisenstein und könnte hier in der Julius-Seitner-Hütte übernachten. Den Sonnenuntergang am Gipfel des Eisensteins zu erleben, rechtfertigt diese Entscheidung allemal.

Abo-Angebot

Wenn die Wildnis ruft

  • 8 Ausgaben jährlich
  • Buch „Unsere schönsten Hütten“ als Geschenk
  • Wunsch-Startdatum wählen
  • Über 10% Ersparnis
  • Kostenlose Lieferung nach Hause
Jetzt Abo sichern

Bergwelten entdecken