Salzkofelhütte

1.987 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Mitte September voll bewirtschaftet.

Mobil

+43 650 721 71 70

Telefon

+43 664 44 45 459

Homepage

http://www.alpenverein.at/steinnelke/

Betreiber/In

Martina Graimann

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
16 Zimmerbetten 9 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Salzkofelhütte ist eine urige, mehr als 100 Jahre alte Hütte in der Kreuzeck-Gruppe und oberhalb des Mölltales. Die Hütte spiegelt auf ihrem Platz und ihrer Bauweise den landschaftlichen Charakter der südlichsten und auch stillsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern wider. Die Kreuzeck-Gruppe ist eine von Tälern zerfurchte Mittelgebirgsregion mit mehr als 60 über das Gebiet verstreute Bergseen.
 

Wanderer, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, und Familien, die risikolos mit ihren Kindern Bergerfahrungen und -erlebnisse machen wollen, sind in der Kreuzeck-Gruppe richtig. Das Abenteuer beginnt dort mit der Panoramabahn. Und endet längst nicht an der Salzkofelhütte. Von ihr gelangt man in 75 Minuten auf den namensgebenden Gipfel, den Salzkofel, der als markanter Aussichtsberg in die Tauernregion seinen Ruf hat.
 

Die Fahrt mit der Kreuzeck Panoramabahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1956, hat etwas Nostalgisches. Die Wagen sind offen und geben einen ungehinderten Blick auf die jenseits des Mölltales liegende Reißeck-Gruppe frei. Der von der Bergstation wegführende Panorama-Weg, der Kinder im wahrsten Sinne des Wortes begeistert, ist von geschnitzten Waldgeister-Darstellungen gesäumt.
 

Kürzester Weg zur Hütte

In Kolbnitz (600 m) im Mölltal geht es von der Talstation der Kreuzeck-Panoramabahn bergwärts. In elf Minuten ist die Bergstation und der Tagesspeicher Rosswiese (1.196 m), der zur Stromproduktion dient, erreicht. Es geht bergwärts zur Mernikalm (1.474 m) und weiter aufwärts auf den Sattel Rosseben (1.977 m). Hinter dem Sattel geht es dann in den Salzkofel-Abhängen zur Hütte.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.387 m

Alternative Route: Von Sachsenburg (557 m, 5:30 h); von Lurnfeld/Möllbrücke (557 m, 5:30 h), von Napplach-Teuchl-Alpenheim (6 h).

 

Leben auf der Hütte

Die Hütte ist mehr als 100 Jahre alt. Sie ist eine richtige Hütte. So wie man sie sich immer vorstellt. Urig, heimelig, ein wenig verwunschen, ein Zufluchtsort weit abseits alpiner Trampelpfade. Und so wird auch gekocht. Einfach, geschmackvoll, überzeugend. Es gibt Schweinsbraten und Kaiserschmarren. So soll es auf einer Hütte sein, in der man in seinen Vorstellungen eine Zeitreise in die alpine Geschichte machen kann. Das Platzangebot ist überschaubar. 20 drinnen. 20 draußen. Events gibt es auf der Hütte zum Glück keine. Dafür Tradition. Am Salzkofel wird eine Gipfelmesse und Mitte August der Almkirtag gefeiert.
 

Gut zu wissen

Die Salzkofelhütte bietet die Annehmlichkeiten früherer Tage. Kaltes Wasser. Stille, die auch keine Mobiltelefone stören. Die Zeche wird bar bezahlt. Übernachtungen mit Hunden sind Verhandlungssache.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Mernik Alm/Poldis Jausenstation (1.474 m) in 2 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Feldnerhütte (2.182 m, 6 h).

Gipfeltouren: Salzkofel (2.498 m, 2 h, steil, versichert! Eher für Geübte!); Kleiner Salzkofel (2.222 m, 2 h); Geyersspitze (2.403 m, 2 h); Grakofel (2.551 m, 3 h); Annaruhe (2.508 m, 4 h); Stagor (2.288 m, 5 h).

Anfahrt

Die Anreise mit dem Auto erfolgt von Salzburg und von Villach über die A10 Tauern-Autobahn. Bei Autobahn-Knoten Spittal geht es auf der E66 und B100, der Drautal Straße, in Richtung Lienz. Bei Lurnfeld vor Sachsenburg wechselt man auf die B106, die Mölltal Straße, in das Mölltal. Über Mühldorf bis Kolbnitz. In dem Ort der Beschilderung zur Kreuzeckbahn folgen.

Mit der Kreuzeck-Panoramabahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1956, und lässt sich in elf Minuten Fahrzeit, auf 1.200 Meter zum Wasserspeicher Rosswiese bringen.

Parkplatz

Parkplatz: Talstation Kreuzeck Panoramabahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Kolbnitz im Mölltal ist per Bahn oder Bus über Spittal an der Drau zu erreichen. Die Oberkärntner Stadtgemeinde an der südöstlichen Ecke der Hohe Tauern ist mit IC- und EC-Zügen, die zwischen der Stadt Salzburg, Villach und Klagenfurt verkehren, zu erreichen. Aus dem Großraum Linz reist man über Salzburg, aus dem Großraum Wien und aus Graz über Klagenfurt und Villach mit internationalen Reisezügen an. 

Am Bahnhof Spittal steigt man in Regionalzüge mit dem Ziel Mallnitz-Obervellach ein und erreicht nach knapp 15-minütiger Fahrzeit Kolbnitz. Alternativ dazu könnte diese Strecke mit dem Postbus 5108, der zwischen Spittal und Obervellach unterwegs ist, fahren. Die Fahrzeit mit dem Bus beträgt 30 Minuten. 

Vom Bahnhof Kolbnitz geht es einen Kilometer zu Fuß zur Talstation der Kreuzeck-Panoramabahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1956, und lässt sich in elf Minuten Fahrzeit,auf 1.200 Meter zum Wasserspeicher Rosswiese bringen.

Die Rotgüldenseehütte steht am Fuße des Großen Hafners und am Ufer des Unteren Rotgüldensees, einem Stausee in der Hafnergruppe, im Osten der Hohen Tauern in Salzburg. Zur 1994, im Zuge der Stausee-Erweiterung, neu erbauten Hütten führt vom ehemaligen Gasthof Arsenhaus ein gut befestigter, nicht sehr steiler Weg hinauf. Dieser ist auch mit Kindern problemlos zu bewältigen. Unterer und Oberer Rotgüldensee sind aufgrund ihrer Lage und Färbung Anziehungspunkte für Besucher des obersten Murtales. Die Hütte wird von Bergsteigern und Wanderern aufgesucht, die Touren in die Hafnergruppe mit den östlichsten Dreitausendern der Alpen, wie Großer Hafner, Lanischeck, Großer Sonnblick oder auf das Silbereck machen. Mit dem Mountainbike ist das Murtal über die Rotgüldenseehütte bis zur Sticklerhütte gut zu befahren. Für Schneeschuh- und Winterwanderer ist das Tal rund um die Hütte besser geeignet als für Ski-Bergsteiger. Die Möglichkeiten für Skitouren sind eher begrenzt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Porzehütte (1.942 m)

Die Porzehütte (1.942 m) steht auf dem Karnischen Hauptkamm, auf dem Gemeindegebiet der Osttiroler Gemeinde Obertilliach. Sie ist eine junge Hütte. 1976 erbaut, hat sie sich rasch als Anlaufstelle am Karnischen Höhenweg etabliert. Aus Obertilliach geht es über das Obertilliacher Tal und dem Klapfsee zum Schutzhaus. Die Hütte ist einfach und für jedermann zu Fuß zu erreichen. Wer ein wenig gehen will, fährt bis zum Klapfsee. Die Zufahrt ist bis zum Parkplatz am Klapfsee möglich, ab dort 1 Stunde Fußweg bis zur Hütte. Obertilliach ist ein Bergsteigerdorf des Tiroler Gailtales. Obertilliach ist aber auch ein Stück Filmgeschichte geworden. Szenen des James-Bond-Abenteuers Spectre wurden im Jänner 2015 im Ortskern sowie einem Waldstück neben dem Skigebiet Golzentipp gedreht. Der Ort steht aber auch für Biathlon und Langlauf. Der Norweger Ole Einar Bjorndalen, bis dato, gemessen an Medaillen erfolgreichster Biathlet und Olympionike wohnt in Obertilliach. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Rattendorfer Alm (1.525 m)

In den Karnischen Alpen liegt die Rattendorfer Alm (1.525 m), die über einen Wanderweg mit der Lanzaalm (Italien) verbunden ist. Seit dem 13. Jahrhundert wird im Gailtal auf den Almen traditioneller Käse hergestellt - auch auf der Rattendorfer Alm. Der schmackhafte „Gailtaler Almkäse g.U.“ kann ab Hof gekauft werden. Das Gebiet hatte im 1. Weltkrieg große strategische Bedeutung. Nahe der Front, befand sich ein Versorgungszentrum. Noch heute sieht man Fundament-Reste und Schützengräben. Die Rattendorfer Alm ist für Familien mit Kindern ideal. Kletter- und tierbegeisterte Jugendliche können sich im Areal austoben. Mountainbiker sind willkommen, sehr beliebt ist der Käserundwanderweg mit dem Rad nach Italien. Jedes Jahr findet am letzten Wochenende im Juli der Almkirtag statt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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