Haltestelle Baumgartner

1.322 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

April bis November

Täglich geöffnet zu den Betriebszeiten der Schneebergbahn. Im November nur an den Wochenenden mit Herbstfahrten und bei der Weihnachtsfahrt der Schneebergbahn am 24. Dezember.

Telefon

+43 720 99 12 34

Homepage

www.schneebergbahn.at

Betreiber/In

Philip Kögler

Details

  • Wi-Fi
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Haltestelle Baumgartner (1.322 m) entlang der Schneebergbahn ist seit Beginn der Zahnradbahn eine Haltestelle. Früher mussten die Züge auf dem Weg auf den Hochschneeberg hier Wasser nachtanken, heute bleibt die Bahn aufgrund der guten Schneebergbuchteln hier länger stehen. Die Mehlspeise hat der Hütte den Zweitnamen „Buchtelstation“ eingebracht. Von der Terasse genießt man einen herrlichen Ausblick.

Mit der Schneebergbahn ist man in 30 Minuten von Puchberg bei der Station. Der Fußweg über den Zahnradbahnwanderweg oder von Schneebergdörfl aus ist auch möglich. Die Haltestelle kann als Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen genutzt werden. Die Hütte bietet keine Übernachtungsmöglichkeit.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Wien kommend bis Wiener Neustadt auf der A2 fahren. Danach wechselt man auf die B26 bis Puchberg am Schneeberg. Kommt man Graz fährt man ebenfalls auf der A2 bis Bruck an der Mur. Dort erfolgt der Wechsel auf die S6 bis Neunkirchen und dann geht es auf B26 Richtung Ternitz bis Puchberg. Mit der Bahn erreicht man die Ortschaft von Wiener Neustadt aus. Die Zahnradbahn bringt die Besucher in 30 Minuten zur Haltestelle Baumgartner.

Alternative Routen
Es ist auch möglich, zu Fuß zur Haltestelle Baumgartner zu gelangen. Dafür nimmt man den Zahnradbahnwanderweg, der in Puchberg startet. Eine andere Option ist der Weg von Schneebergdörfl weg (2:40 h).

Leben auf der Hütte

Die Station war seit der Eröffnung der Zahnradbahn 1897 eine wichtige Haltestelle. Es wurde Wasser für die Dampflokomotiven nachgetankt, das dafür eigens aus dem Tal rauftransportiert werden musste. Der moderne Salamander-Zug braucht selbstverständlich kein Wasser mehr. Trotzdem wurde der traditionell etwas längere Aufenthalt in der Station beibehalten.

Eine Tradition aus den früheren Zeiten sind auch die Schneebergbuchteln. Gefüllt mit Powidl oder Marillenmarmelade muss sie jeder, der an der Station vorbeikommt, einmal gegessen haben. Deshalb heißt heißt die Station Baumgarten im Volksmund auch „Buchtelstation“. Genussvoll sind aber nicht nur die Buchteln, sondern auch der Ausblick von der Terasse. 

Die Wirtsleute Philip und Meli verfügen über langjährige Erfahrung im Gastrobereich und freuen sich, die Station Baumgartner 2018 übernommen zu haben.

Gut zu wissen

Übernachtungen sind nicht möglich. Bezahlung nur in bar. WiFi und Mobilfunk-Empfang. Hunde sind erlaubt, der Wirt hat selbst einen Jagdhund. In der Hütte haben 50 Personen Platz, auf der Terasse rund 100.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Berghaus Hochschneeberg (1.800 m, 45 min Gehzeit). Weiters: Damböckhaus (1.810 m, 1 h), Hengsthütte (1.450 m)

Touren und Gipfelbesteigungen von der Haltestelle Baumgartner aus: Waxriegel (1.888 m, 45 min), Rundwanderweg Paradis der Blicke (ab dem Berghaus Hochschneeberg 2:30 h), über den Herminensteig nach Schneebergdörfl (4 h), über die Weichtalklamm ins Höllental (4 h), über den Grafensteig nach Losenheim (5 h, eine Stunde weniger mit Talfahrt Salamander-Sesselbahn), über den südlicher Grafensteig nach Losenheim (6 h, eine Stunde weniger mit Talfahrt Salamander-Sesselbahn), über den Fadensteig nach Losenheim (4:45 h, eine Stunde weniger mit Talfahrt Salamander-Sesselbahn)

Anfahrt

Auf der A2 von Wien bis Wiener Neustadt, Weiterfahrt auf der B26 bis Puchberg, von Graz die A2 Richtung Wien nehmen, bei Bruck an der Mur auf die S6 bis Neunkirchen und auf der B26 bis Puchberg am Schneeberg

Parkplatz

Bei der Schneebergbahn (Parkleitsystem, gebührenfrei)

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Wiener Neustadt mit dem Zug nach Puchberg am Schneeberg.

Hütte • Niederösterreich

Hengsthütte (1.012 m)

Die Hengsthütte auf 1012 Metern ist direkt mit der Schneebergbahn erreichbar. Für die Teilstrecke gibt es ermäßigte Fahrkarten. Nach Puchberg am Schneeberg kommt man über die A2 bis Wiener Neustadt und die B26 oder mit dem Regionalzug. Die Hütte blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist seit der Erbauung um 1900 in Familienbesitz. Die Wirtin Andrea Postl legt besonderen Wert darauf, dass die Kulinarik nicht zu kurz kommt. Österreichisch und saisonal könnte man die Küche beschreiben. Manmchal gibt es sogar Kaiserschmarr'n nach dem Rezept des Großvaters. Ebenfalls selbstgemacht sind die Latschen- und Zirbenschnäpse. Der großzügige Gastgarten lädt zum Verweilen ein und Kinder können sich am Spielplatz austoben. Die Hütte ist das ganze Jahr über geöffnet. Im Winter können Rodeln ausgeborgt werden. Wer zu Fuß zur Hütte kommen will geht vom Muthenhof in Puchberg weg. Der Aufstieg ist auch über Rohrbach oder Schneebergdörfl möglich. Den höchsten Gipfel Niederösterreichs, den Hochschneeberg (2.076 m), erwandert man von der Hengsthütte aus in drei Stunden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Berghaus Hochschneeberg (1.800 m)

Das Berghaus Hochschneeberg ist am Ende der Schneebergbahn auf 1.800 Metern. 1897 wurde die Bahn in Betrieb genommen und ist heute noch die längste Zahnradbahn Österreichs. In 40 Minuten bringt sie die Besucher zum höchstgelegenen Bahnhof Österreichs, gleich in der Nähe des Berghauses. Auch das Hotel blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ein Jahr nach der Eröffnung der Zahnradbahn wurde es nach Plänen der Theaterarchitekten Helmer und Fellner erbaut. Auch Kaiser Franz Josef besuchte das Hotel. Gäste erwartet ein Panoramablick bis zum Neusiedlersee. Ein besonderer Aussichtspunkt ist der "Gruselplatz", ein ungesichter Felsvorsprung vor dem Hotel. Liebhaber der österreichischen Küche werden sich über den Tafelspitz mit Alpensauerampfer und Altwiener Apfelstrudel freuen. Das Hotel ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen in dem Gebiet, zum Beispiel auch für das Klosterwappen, mit 2.076 Metern die höchste Erhebung Niederösterreichs (1 h Gehzeit). Auf den Rundwanderweg "Paradies für Blicke" kann man auch Kinder mitnehmen. Sie kommen in der Kinderbergwelt, einem großen Spielplatz am Weg, besonders auf ihre Kosten.  
Geöffnet
Apr - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Haus Eisensteinhöhle (407 m)

Das Haus Eisensteinhöhle liegt in den Gutensteiner Alpen im Bezirk Wiener Neustadt (Niederösterreich) direkt am Fuße der Eisensteinhöhle. Dieses beliebte Ziel für Wanderer und Familien mit Kindern wurde 1855 entdeckt und 1907 als Schauhöhle eingerichtet. Das Haus Eisensteinhöhle stammt aus dem Jahr 1969 und wurde im Frühjahr 2015 renoviert – seit 1972 gibt es ein Höhlenmuseum mit zauberhaftem Flair. Die Höhle selbst ist – zum Schutz der Fledermäuse – nur von Mai bis Oktober zugänglich.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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