
Wie erkennt man faire, nachhaltige Outdoor-Kleidung?
Foto: Paulus Dragunas/ Unsplash
von Katharina Brunnauer-Lehner
Ohne umweltschädliche Chemikalien

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6 Wege, wie du PFC reduzieren kannst
Das Thema Nachhaltigkeit hält auch in der Outdoor-Branche Einzug und betrifft vor allem die Funktions-Bekleidung. Wir verraten dir Möglichkeiten, wie du als Konsument umweltschädigende Chemikalien wie PFC reduzieren kannst.

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- Bluesign schaut sich die gesamte Herstellungskette – von der Chemieindustrie bis zum fertigen Kleidungsstück – an und regelt Risiken durch Chemikalien für jede Faserart. Neben einer Negativliste schädlicher Chemikalien wird auch eine Positivliste geführt, auf der Alternativen für Hersteller zu finden sind.
Faire Arbeitsbedingungen
- Fairtrade ist das wohl bekannteste Siegel im Bereich faire Arbeitsbedingungen, da wir es täglich beim Einkaufen etwa auf Orangensaft- oder Kaffeepackungen sehen. Seit 2016 gibt es einen umfassenden Textilstandard, der die gesamte Lieferkette betrachtet und unter anderem kontrolliert, ob die Löhne zum Leben reichen und Regeln bezüglich Arbeits- und Gesundheitsschutz eingehalten werden.
- Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine Initiative von NGOs, Gewerkschaften, sowie Wirtschafts- und Handelsverbänden. Textilfirmen können dort Mitglied werden und sich zur Verbesserung von sozialen Bedingungen und gerechten Löhnen in Nähfabriken verpflichten.

Fokus auf Umwelt und Soziales
- Hersteller, die das Siegel des Global Organic Textile Standard (GOTS) tragen, setzen mindestens 70% Naturfasern ein, die aus kontrolliert biologischer Produktion stammen. Die restlichen 30% dürfen aus Recyclingfasern bestehen, wie zum Beispiel recycletem Polyester. Auch hier wird die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet. Im sozialen Bereich werden die Kriterien der International Labour Organisation (ILO) beachtet.
- Bei Made in Green aus der OekoTex-Familie müssen die zertifizierten Textilfabriken in den Bereichen Chemikalienmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, soziale Verantwortung und Qualitätsmanagement die Kriterien des „Sustainable Textil Producation“ (STeP) Programm einhalten. Alle Endprodukte werden nach dem Oeko-Tex Standard 100 schadstoffgeprüft.

Tierwohl
- Der Global Traceable Down Standard (Global TDS) versichert, dass die verwendeten Daunen nicht durch Lebendrupf gewonnen werden und die Gänse auch nicht stopfgemästet wurden. Es wird aber nicht nur die Phase zwischen Brut und Schlachtung kontrolliert, sondern auch die Lebensbedingungen der Elterntiere.
- Ganz ohne tierische Bestandteile kommen Kleidungsstücke aus, die das Peta approved Vegan Siegel tragen.


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