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Vanlife

8 Hacks für den nachhaltigeren Camping-Urlaub


2 Min. Lesezeit

Wer mit dem Camper-Van unterwegs ist, verursacht CO2-Ausstoß und Abfälle. Diesen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, ist einfacher als gedacht. SUNLIGHT hat acht praktische Tipps zusammengestellt.

Camper-Urlaub nachhaltig
Foto: Unsplash/ lucas Favre
Mit dem Camper unterwegs sein und die Natur schonen - es ist möglich
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Im Alltag ist bei vielen von uns das Bewusstsein für ein umweltschonen­deres Verhalten geschärft – doch wie sieht es im Urlaub aus? Schließlich wollen wir dann einfach einmal abschalten, uns nicht zu viele Gedanken machen. Doch mit jedem unserer Trips verursachen wir zusätzlichen CO2-Ausstoß – deshalb liegt es in unserer Verantwortung, zu versuchen, ihn so gering wie möglich zu halten.

Die folgenden Tipps beweisen, dass Nachhaltigkeit die Reisefreude keineswegs schmälern muss und keinen großen Aufwand bedeutet.

1. Sauber säubern

Duschgel, Shampoo, Spülmittel… die Liste an Tensiden, die sich ins Re­isegepäck schmuggeln, ist lang. Aber: Sie alle belasten das Abwasser. Die nachhaltige, platz- und gewichtssparende Lösung ist Naturseife. Sie ist komplett frei von synthetischen Inhaltsstoffen, mit ihr kann man ab­spülen, duschen und sogar Zähneputzen und so bleibt der Grauwasser­tank frei von schädlichen Chemikalien.

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  • 2. Abspecken

    Nein, keine Sorge – jeder darf, soll, muss on Tour ganz viel landestypische Kulinarik genießen (und damit vorzugsweise regionale Produzenten unterstützen). Aber wie wir unser Reisemobil oder unseren Camper-Van füllen, ist sehr entscheidend. Je geringer das Gewicht, desto geringer der Verbrauch und die Abgase und somit natürlich auch die Tankkosten.

    Oft müssen wir nicht mit vollem Frischwassertank fahren, weil es vor Ort Möglichkeiten gibt, ihn aufzufüllen. Dort kann man sicher auch Getränke und Essen kaufen, da kann der Bierkasten ruhig zu Hause bleiben. Und vor der Rückfahrt nicht vergessen, den Schmutzwassertank zu leeren.

    Je geringer das Gewicht, desto geringer der Verbrauch und die Abgase und somit natürlich auch die Tankkosten
    Foto: SUNLIGHT
    Je geringer das Gewicht, desto geringer der Verbrauch und die Abgase und somit natürlich auch die Tankkosten

    3. Filterlösungen statt Flaschen

    Flaschen sind schwer und Flaschen (in all ihren Formen) sind nicht gut für unsere Umwelt. Es gibt unterschiedliche Lösungen zur Wasseraufbe­reitung, die sich perfekt für den Camper-Lifestyle eignen. So kann man das Wasser aus dem Frischwassertank (bei richtiger Anwendung und Reinigung) bedenkenlos trinken – das spart Platz, Gewicht, Geld und schont die Natur. Mehr Infos dazu findest du hier.

    4. Bike dabei

    Mit dem Rad kommt man vor Ort schnell und flexibel zum Einkaufen, zum Strand, zur Sundowner-Bar. Außerdem ist es perfekt, um auf feinen Runden die Umgebung zu erkunden.

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  • 5. Die Sonne liefert

    Wieso nicht die Kraft der Sonne nutzen, um warmes Wasser und Strom zu erzeugen? Durch das Anbringen von Solarpanels auf dem Dach des Reisemobils oder Camper-Vans kann – je nach Dachumfang, Panel-Größe und Urlaubswetter – ein Teil des täglichen Energiebedarfs gedeckt werden. Wer keinen Platz auf dem Fahrzeug hat, kann sich mit faltbaren Solarpanels behelfen. Mehr Infos dazu findest du hier.

    Wieso nicht die Kraft der Sonne nutzen, um warmes Wasser und Strom zu erzeugen?
    Foto: SUNLIGHT
    Wieso nicht die Kraft der Sonne nutzen, um warmes Wasser und Strom zu erzeugen?
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    6. Fahrtwind satt Klimaanalage

    Fenster auf – Klimaanlage aus. Dadurch wird nicht nur die Umwelt weni­ger belastet, auch das Urlaubsfeeling zieht ins Fahrzeug ein. Den frischen Fahrtwind im Gesicht spüren, die Gerüche der duftenden Macchia, die salzige Meeresluft...

    7. Blaue Tonne, grüne Tonne, gelbe Tonne

    Klar, Bequemlichkeit gehört auch zum Urlaub, aber bitte nicht bei der Mülltrennung. Recycling ist das A und O und sollte auch im Urlaub beachtet werden.

    Es liegt in unserer Verantwortung, den CO2-Fußabruck auf ein Minimum zu reduzieren
    Foto: SUNLIGHT
    Es liegt in unserer Verantwortung, den CO2-Fußabruck auf ein Minimum zu reduzieren

    8. Stellplatz-Wahl

    Campingplatz ist nicht gleich Campingplatz. Auch hier gibt es Initiativen, die nach ökologischen Kriterien Plätze auszeichnen, in Europa ist das allen voran Ecocamping. Sie zertifizieren klimafreundliche Betriebe und Camping-Spots, die sich in Sachen Nachhaltigkeit speziell bemühen.

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