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Berg-Know-How

6 Tipps: Wanderkarten richtig lesen

• 17. Mai 2018

Wir verraten euch welche Zeichen man kennen muss, um Wanderkarten richtig lesen zu können – 6 Tipps für den richtigen Weg.

Berg-Know-How: Wanderkarten richtig lesen
Foto: mauritius images/ Uwe Umstätter
Berg-Know-How: Wanderkarten richtig lesen
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1. Norden finden

In der Karte ist Norden immer oben (oder extra ausgewiesen), im Gelände reicht es meist zu wissen, dass die Sonne im Osten aufgeht, zu Mittag im Süden steht und im Westen untergeht. Noch einfacher geht's mit einem Kompass.

2. Legenden lesen

Karten aus verschiedenen Quellen sind unterschiedlich gestaltet. Um zu wissen, was wie dargestellt wird, unbedingt immer die Legende am Kartenrand ansehen.

Kompass-Wanderkarte: Legende
Foto: Kompass/Martin Kreil
Legende: Hier die Erläuterung einer Kompass-Wanderkarte

3. Entfernungen messen

Mit einem Bindfaden (oder einem Haar) kann man messen, wie weit es noch ist. 1 cm auf der Karte entsprechen bei einem Maßstab von 1:25.000 einer Entfernung von 250 m.

4. Wegweiser

Auf den meisten Karten sind markierte Wege als rote Linien erkennbar: Eine gestrichelte Linie weist einen Pfad aus, der schon ein gewisses Maß an Orientierung erfordert; punktiert sind kleinere Steige oder Pfade. Die schwarze Liniensignatur gibt Auskunft über die Wegklasse (Forststraße, Steigspur, ...).

Wanderkarte: Kompass
Foto: Kompass/Martin Kreil/Simon Schöpf
Wanderkarte: Markierte Wege sind als rote Linien erkennbar. Gestrichelte Linien sind Pfade, punktierte Linien Steige

5. Stadt, Wald, Fluss

Markante Wegpunkte sind in der Karte eingezeichnet. Das können Hütten, Flüsse oder Lifte sein. Wälder sind als grüne Flächen markiert.

6. Auf die Linien achten

Die Höhenlinien zeigen, wie viele Höhenmeter zu bewältigen sind. Je enger sie beisammen liegen, desto steiler ist das Gelände.

Wanderkarte: Höhenlinien
Foto: Kompass/Martin Kreil
Wanderkarte: Im roten Kreis liegen die Höhenlinien nicht sehr eng beisammen (gemäßigte Steilheit), im blauen Kreis sehr wohl (steiles Gelände)

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