Der Ausblick vom Gipfel wird für viele durch einen Gedanken getrübt: Man muss nun wieder bergab. Mehr als die Hälfte aller Wanderer klagt über Knieschmerzen. Um diese zu verhindern, sollte man seine Gehtechnik trainieren. Wir verraten euch einige Tipps.
Klingt banal, ist aber wichtig: Touren so gehen, dass genügend Kraft für den Rückweg bleibt. Wer nur an den Aufstieg denkt, riskiert beim Abstieg schwächebedingte Unfälle.
Stöcke nehmen bei richtigem Einsatz (siehe weiter unten) mehrere Tonnen Gewicht von den Knien. Im leichteren Gelände mit zwei Stöcken gehen; wird es steiler, benötigt man eine freie Hand für den Fall eines Sturzes.
Der Körperschwerpunkt sollte gerade beim Bergabgehen senkrecht über den Füßen liegen. So belastet man die ganze Fußsohle besser (= mehr Reibkraft) und kann sich im Fallle des Abrutschens eher abfangen.
Bei Geröll und auf steilen Wiesen eher die Fersen belasten. Im Geröll dabei fließend gehen – am besten ans Skifahren denken.
Auf ebenen Pfaden wiederum setzt man bergab den Fußballen als Erstes auf. So fängt die Wadenmuskulatur mehr Last ab. Die Knie bleiben dabei leicht gebeugt.
5. Trippeln statt stolzieren
Ist es steil, sind kleine federnde Schritte besser als lange harte Schritte. Man tänzelt sozusagen den Berg hinunter.
Egal, ob bergauf oder bergab: Auf einer Wanderung wird die Beinmuskulatur stark beansprucht. Das macht sich häufig mit Muskelkater bemerkbar. Neben einem heißen Bad oder einem Saunagang direkt nach der Belastung können auch wohltuende Salben helfen.