Brixner Hütte

2.282 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Anfang Juni bis Mitte Oktober

Telefon

+39 047 254 71 31

Homepage

http://www.brixnerhuette.it

Betreiber/In

Christoph Giacomuzzi, Simon Baumgartner & Magdalena Jöchler

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
37 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Für Familien geeignet
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Brixner Hütte (2.282 m) liegt auf einer kleinen Hochebene über Vals und ist umringt von den 3.000ern der Pfunderer Berge im Südtiroler Teil der Zillertaler Alpen. Die Alpenvereins-Schutzhütte liegt auf dem Pfunderer Höhenweg und ist deshalb eine fixe Station für Weitwanderer. Die einfache und urige Hütte wurde 1973 von der Sektion Brixen des Südtiroler Alpenvereins eröffnet und bis 2020 von Martha Oberhofer und ihrer Familie bewirtschaftet.

Aufgrund ihrer Lage ist die Hütte in den Sommermonaten von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Neben Bergsteigenden die über den Pfunderer Höhenweg kommen, machen viele auf dem Hin- oder Rückweg von der Wilden Kreuzspitze (3.132 m) hier Halt. Vom idyllischen Almendorf Fane Alm, kommt man über einen sehr gut ausgebauten Weg in rund 1:45 Stunden auch gemütlicher und direkt zur Brixner Hütte. Auf den weitläufigen Wiesen rund um die Hütte können Kinder ihren Bewegungsdrang stillen. Im Winter bietet der Winterraum Skitourengehenden Unterschlupf. 

Kürzester Weg zur Hütte

Von der Fane Alm (1.739 m) ist der knapp 4,5 Kilometer lange und leicht zu begehende Bergweg zur Brixner Hütte in bis zu 2 Stunden zu gehen. Dafür sind 543 Aufstiegshöhenmeter zu bewältigen. Orientierung auf dem Zustieg zur Hütte liefern die Wegnummern 15A, 9, 17 und Pfundner Höhenweg.

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: 543 m

Alternative Route
Von Vals (1.396 m) über die Kurzkofelhütte (1.422 m) und die Fane Alm (1.739 m) in 3 h; von Mühlbach (837 m) in rund 5 h.

Leben auf der Hütte

Seit Sommer 2021 bewirtschaften Simon, Christoph und Magda die Hütte. Dem Trio liegen eine herzliche Atmosphäre und traditionelle Gerichte aus hochwertigen Lebensmitteln am Herzen. Selbstgemachte Marmeladen und Säfte gehören deshalb genauso dazu wie saisonal variierende Desserts und Tagesgerichte – ist gerade Pflaumensaison, gibt es Pflaumenkuchen, wenn der Sommerregen die Pilze sprießen lässt, gibt es Pasta mit Pilzen.

Die Hütte entspricht einer Schutzhütte im ursprünglichen Sinn und hat alles was notwendig ist, aber nichts was überflüssig ist. Den Strom produziert ein kleines E-Werk im Valler Bach nahe der Hütte. Wandernde die mehr als einen Tag unterwegs sind, kommen in den zwei Matratzenlagern unter und werden mit Abendessen und Frühstück verköstigt. Eine Übernachtung lohnt sich schon alleine für den Sonnenauf- oder untergang auf der Terrasse oder einem der umliegenden Gipfel.  

Gut zu wissen

Waschmöglichkeit und Strom vorhanden. Mäßiger Handyempfang. Barzahlung. Das Nächtigen mit Hunden im Matratzenlager sollte im Vorfeld abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Sterzinger Hütte (2.348 m) in 3 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Eisbruggjochhütte/Edelrauthütte (2.545 m, 7 h).

Gipfelbesteigungen und Hochtouren der Brixner Hütte aus: Wilde Kreuzspitze (3.134 m, 2:30 h); Wurmaulspitze (3.022 m, 2:45 h); Grabspitze (3.058 m, 4:30 h).

Anfahrt

Aus Innsbruck
Brenner-Autobahn A22 bei Brixen-Nord verlassen und weiter Richtung Pustertal/Bruneck. Nach etwa 5 km vor dem Tunnel rechts nach Mühlbach / Meransen / Vals abbiegen.

Von Osten
Über Lienz und Innichen oder über den Staller Sattel kommend erreicht man in Bruneck die Pustertaler Strasse (17 km). Von dort die Pustertaler Straße bis zu den Ausfahrten Mühlbach / Meransen / Vals In Mühlbach.

In Mühlbach, bei dem Möbelhaus Rogen, links auf die Bergstraße nach Meransen / Vals fahren. Nach etwa 3 km kommt links die Abzweigung nach Vals. 

Hinter Vals ist ein Parkplatz.

Parkplatz

Parkplatz Vals (im Winter und in den Sommermonaten von Juli bis September). Parkplatz Berg am Boden (im Frühling und im Herbst kann man mit dem Auto außerhalb der Hauptsaison bis dorthin fahren; von diesem Parkplatz sind es rund 5 Minuten zu Fuß zur Fane Alm).

Öffentliche Verkehrsmittel

In Vals an der Talstation der Kabinenbahn Jochtal endet die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Brixner Hütte. Diese letzte Etappe erfolgt mit dem Linienbus 412 von der Seilbahn Mühlbach. Bis zu ihr kommt man mit dem Bus 410, der von Brixen nach Bruneck verkehrt, nach Rio di Pusteria. Und Brixen ist aus dem Süden, aus Bologna, wie auch aus dem Norden, aus Innsbruck mit dem Zug erreichbar. Aus Innsbruck verkehren EC-Züge nach Venedig und Rom, halten in Brixen. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit nach Südtirol. Sonst tingelt man von Innsbruck aus mit der Schnellbahn das Wipptal hoch bis zum Brenner, steigt in einer Regionalzug um, der in das Eisacktal und nach Brixen fährt. 

Von Lienz über Silian geht es mit Regionalzügen in das Pustertal an Bruneck vorbei und bis Mühlbach/Rio di Pusteria. Vom dortigen Bahnhof ist ein kurzer Fußmarsch bis zu Talstation der Seilbahn in Mühlbach nötig. Dort steigt man in den Bus Nr. 412 und fährt bis zur Talstation der Kabinenbahn Jochtal.

Juli und August Bus-Shuttle auf die Fane Alm.

Hütte • Trentino-Südtirol

Chemnitzer Hütte (2.419 m)

Die Chemnitzer Hütte (2.419 m) in Südtirol, bekannt auch als Nevesjochhütte, liegt in den südlichen Zillertaler Alpen oberhalb des Nevesstausees (1.860 m). Talort ist Lappach (1.436 m) am Talschluß des Mühlwalder Tales, das von Sand in Taufers in Richtung Westen ansteigt. Die Region bietet sich für Wander-, Ski- und Gletschertouren wie auf den Großen Möseler (3.479 m) oder den Turnerkamp (3.418 m) an. Außerdem ist die Hütte beliebter Zielpunkt für Mountainbiker. Der Höhenweg Kellerbauerweg führt in 5 h Gehzeit zum Speikboden Sonnklar. Der Stabelerweg zur Schwarzensteinhütte (7 h) und der Neveser Höhenweg zur Edelrauthhütte (3:30 h).
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Zittauerhütte (2.328 m)

Die Zittauer Hütte (2.328 m) im Wildgerlostal direkt am Wildgerlossee ist ein alpiner Stützpunkt im Wander- und Hochtourenparadies des westlichsten Teils des Nationalparks Hohe Tauern. Sie ist für Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker gut erreichbar und gilt als perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren von Hütte zu Hütte. Einzigartig ist der Blick auf die Dreitausender Wildkarspitze und Wildgerslosspitze.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Edelrauthütte (2.545 m)

Die Edelrauthütte (2.545 m) liegt am Eisbruggjoch, einem Übergang zwischen dem Pfunderer und dem Lappacher Tal in den Zillertaler Alpen in Südtirol. Sie wird daher auch Eisbruggjochhütte genannt. Im Juli 2016 wurde die neue Edelrauthütte eröffnet und dann Anfang September offiziell eingeweiht. Mit einem Neuanfang geht die Geschichte des 108 Jahre alten Schutzhauses weiter. Im Frühjahr 2015 wurde die alte Eisbruggjochhütte abgerissen und hinter ihr das neue Schutzhaus errichtet. Es gehört seit 2010 dem Land Südtirol. Im Jahr 2012 lösten Entwürfe für die neue Hütte, die im Rahmen eines Architektur-Wettbewerbes entstanden, heftige Kontroversen aus. Deren Staub hat sich gelegt. Nun setzt die neue Hütte ihre hochalpinen Aufgaben fort. Und beherbergt Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Von der Edelrauthütte geht es auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen: auf Hochfeiler, den Großen Möseler und Hohen Weißzint. Höhenwege wie der Pfunderer oder der Neves Höhenweg führen an ihr vorbei. Gletscher- und Bergseen wie Eisbruggsee oder die Zösen-Seen gehören zur ihrer Umgebung. Dort tummeln sich auch Murmeltiere und Steinböcke.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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