
Familienabenteuer: Ein Camper-Trip durch Neuseeland
Foto: Johannes Friedl
Nach fast drei Jahren Vorbereitung haben sich Johannes Friedl und seine Familie zu einem ganz besonderen Abenteuer aufgemacht: 6 Wochen Neuseeland mit dem Campervan. Auf ihrer Route über die Nord- und Südinsel konnten sie unvergessliche Eindrücke vom fernen Naturparadies sammeln, die sie hier mit uns teilen.

Himatangi Beach – war mit unserem Wohnmobil nicht befahrbar, es blieb stecken
Foto: Johannes Friedl

Von der Bayswater Marina aus hat man einen fantastischen Blick auf die Skyline von Auckland
Foto: Johannes Friedl

Die Sandy Beach ist ein paradiesischer Sandstrand direkt beim Freedom Campingplatz und ein idealer Abenteuerspielplatz für die Kinder
Foto: Johannes Friedl

Die Whangarei Falls liegen wenige Gehminuten vom Parkplatz entfernt und sind somit auch einfach mit Kindern zu erreichen
Foto: Johannes Friedl

Piha Beach, weniger als eine Stunde von Auckland entfernt – ein atemberaubender Sandstrand und Paradies für Surfer
Foto: Johannes Friedl

Die Cathedral Cove ist definitiv einen Besuch wert, ganz besonders bei Sonnenuntergang
Foto: Johannes Friedl

Die Cathedral Cove ist ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art, sollte man gesehen haben
Foto: Johannes Friedl

Im Living Maori Village „Whakarewarewa“ – beeindruckender Einblick in diese faszinierende Kultur, auch für die Kinder eine bleibende Erinnerung
Foto: Johannes Friedl

Whakarewarewa – The Living Maori Village
Foto: Johannes Friedl

Die geothermischen Aktivitäten in Whakarewarewa erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre
Foto: Johannes Friedl

Redwoods Forest – Spaziergang über Hängebrücken in luftigen Höhen
Foto: Johannes Friedl

Das Geothermalgebiet Wai-O-Tapo – ein einzigartiges geothermisches Schauspiel
Foto: Johannes Friedl

Die Three Sisters sind ein weitläufiger Sandstrand und beeindruckende Felsformationen, nur bei Ebbe begehbar
Foto: Johannes Friedl

Die Überfahrt auf die Südinsel war beeindruckend, allerdings in unserem Fall auch sehr stürmisch und kalt
Foto: Johannes Friedl

Die Wharariki Beach in der Golden Bay Area zählt ganz klar zu den Top-Spots unserer Reise
Foto: Johannes Friedl

Wharariki Holiday Park – ein Campingplatz mit vielen freilaufenden Tieren (Pferde, Pfaue, Enten...)
Foto: Johannes Friedl

Wharariki Beach in der Golden Bay Area – ein Platz der bei Sonnenuntergang eine ganz besondere Anziehungskraft hat
Foto: Johannes Friedl

Wharariki Beach: eine ganze Kolonie von Seerobben mit Jungtieren, ein unvergessliches Erlebnis
Foto: Johannes Friedl

Milchstraße am Strand: McMillan Road gleich neben dem Freedom Campingplatz nur wenige Minuten von den Pan-cake Rocks entfernt
Foto: Johannes Friedl

Lake Matheson bei Sonnenaufgang – die Berge Mount Cook und Mount Tasman spiegeln sich im See
Foto: Johannes Friedl

Egmont National Park: Mystische Waldwege, Wasserfälle und der Mount Taranaki (wenn er sich mal zeigt)
Foto: Johannes Friedl

Der berühmte Wanaka Tree: erst wenn man ihn „live“ sieht, begreift man seine Faszination
Foto: Johannes Friedl

Spektakulärer Ausblick auf die Fjordlandschaft des Milford Sound
Foto: Johannes Friedl

Im Fjordland: da es nicht überall einen guten Handy- und Internetempfang gibt, ist es definitiv kein Nachteil, wenn man sich mit einer herkömmlichen Straßenkarte zurecht finden kann
Foto: Johannes Friedl

Nugget Point: faszinierender Fernblick, auch bei strömendem Regen und Sturm
Foto: Johannes Friedl

Lake Te Anau: Sehenswerter Sonnenuntergang von einer kleinen Bootsanlegestelle aus
Foto: Johannes Friedl

Moeraki Boulder: auf der letzten Etappe unserer Reise vor dem Corona-Lockdown
Foto: Johannes Friedl

Auf der Sumner Beach nehmen wir mit einem traditionellen Familienfoto Abschied von unserem Neuseeland-Abenteuer
Foto: Johannes Friedl
Himatangi Beach – war mit unserem Wohnmobil nicht befahrbar, es blieb stecken
© Johannes Friedl
Die Reise-Route
Johannes (41), Simone (36), Marlene (6) und Luisa (3) sind im Februar 2020 nach 30 Stunden Anreise in Auckland auf der Nordinsel angekommen und haben nach zwei Tagen Akklimatisation in der Stadt ihren Campervan übernommen. Nach einer ersten Eingewöhnungsphase (Linksverkehr!) fühlten sie sich in ihrem Abenteuervehikel rasch zu Hause. Ihre Route führte vom Norden der Nordinsel zu abgeschiedenen Stränden (Sandy Beach bei Matapouri) und Surfer-Paradiesen (Piha Beach an der Westküste). Auf der Coramandel Halbinsel, einer etwas touristischeren Gegend, lohnte sich eine kleine Wanderung zur beeindruckenden Cathedral Cove. In Rotorura tauchten sie in die Kultur der Maori ein, beobachten meterhohe Geysire und badeten in Thermalquellen. Durch den Redwood Forest spazierten sie auf Hängebrücken und übernachten dort direkt an einem See.
Mit den Three Sisters and the Elephant-Felsen an der Westküste entdeckten sie ein wahrlich traumhaftes Fleckchen Erde, auch wenn es sich verregnet vorstellte. An der Küste entlang in Richtung Wellington erkunden sie unter anderem den beeindruckenden Himatangi Beach, wo sie einen besonders schönen Sonnenuntergang erleben dürfen.
Zwei Wochen nach der Ankunft ging es per Fähre auf die Südinsel – wo es ihnen die Golden Bay Area mit dem Campingplatz am Warariki Beach besonders angetan hat: freilaufende Pferde vor der „Haustür“, Robben am Strand und ein wundervoller Blick auf die Dünenlandschaft.
Entlang der Westküste fuhren sie an den Pancake Rocks und dem Gletscher-Gebiet vorbei zum Wanaka-See mit seinem berühmten Baum. Auf dieser Strecke präsentierte sich ihnen die ganze Vielfalt der Landschaft Neuseelands: von Steilküsten und außergewöhnlichen Felsformationen über üppige Wälder und klare Seen bis zu schneebedeckten Bergen und Wasserfällen war alles dabei.
Im Fjordland, beim traumhaften Milford Sound, wird ihre Reise aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie abrupt gestoppt. Sie verbringen den 4-wöchigen Lockdown in einer angenehmen Unterkunft in Lyttelton, bei Christchurch, die sie durch glückliche Fügung gefunden haben.
Ihre verkürzte Reise empfinden sie dennoch als unvergessliche Familienzeit, aus der sie neben unzähligen Eindrücken vor allem eines mitgenommen haben: ein völlig neues Lebensgefühl. Die Freiheit, mit dem Wohnmobil zu verweilen, wo es einem gerade gefällt. Die Genugtuung, die Kinder unbeschwert am Strand spielen zu sehen. Der Luxus, genug Zeit zu haben, um einfach in den Tag hinein zu leben zu können. Es bleibt zu hoffen, dass man Neuseeland bald wieder bereisen kann.
Praktische Reise-Tipps: Neuseeland mit dem Campervan
Campingplätze
Es gibt generell drei Möglichkeiten mit dem Campervan zu nächtigen.
- Freedom Campingplätze, das sind kostenlose und äußerst begehrte Stellplätze, oft direkt bei einem Strand oder See gelegen.
- Staatliche Campingplätze (
DOC Campsites ), sind kostengünstige Stellplätze mit meistens sehr sauberen WC Anlagen und in recht guter Lage. - „Normale“ Campingplätze, wo es neben Stromanschlüssen, Sanitäranlagen auch Waschmaschinen und Trockner manchmal auch einen Spielplatz oder ein „Restaurant“ gibt. Sie sind etwas teurer, an manchen Orten gibt es allerdings nur diese Möglichkeit
Nützliche App
Reisezeit und Wetter
Für uns war der neuseeländische Spätsommer/Frühherbst perfekt. Tagsüber warm genug, aber nicht zu heiß – allerdings in manchen Nächten schon so kalt, dass wir einheizen mussten.
Straßenverhältnisse
Die neuseeländischen Straßenverhältnisse sind sehr gut und man findet sich dank übersichtlicher Beschilderung sehr schnell zurecht. Gewöhnungsbedürftig ist zu Beginn lediglich der Linksverkehr.
Handy/ Internet
Wie sonst auch gibt es einige Anbieter. Unsere Empfehlung geht an 2degrees , da dieser zum aktuellen Zeitpunkt als einziger das Telefonieren per WhatsApp zugelassen hat. Der Empfang in Neuseeland ist generell sehr durchwachsen, gut in dichter besiedeltem Gebiet, sonst eher schwach bis kaum vorhanden.

Johannes Friedl
Foto: Johannes Friedl
Johannes Friedl
© Johannes Friedl
Zum Fotografen
Johannes Friedl lebt mit seiner Familie in Lanzenkirchen (NÖ) und hat vor rund drei Jahren seine Leidenschaft für die Fotografie zu seinem Hauptberuf gemacht (www.diePhotoSchmiede.at ). Sein Schwerpunkt liegt auf Hochzeiten, Sportevents und Unternehmensporträts, doch auch die Landschaftsfotografie ist ein essentieller Teil seiner Arbeit.

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